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0% Zinsen – entgehen Sie dem Zinsfluch von Staatspapieren

Wer jetzt Finanzierungsschätze des Bundes kauft, wird mehrfach betrogen.

„Betrogen“ meint keinen Betrug im juristischen Sinn, sondern im ökonomischen.

Denn aktuell bekommen Sie für Finanzierungsschätze den Minuswert in Höhe von 0,0001%. Bundesobligationen (Anleihen) bringen einen Zinssatz in Höhe von 0,35%. Bundesschatzbriefe erhalten Sie mit einer Ausstattung in Höhe von 0,05% bzw. bis zu 0,69%. Dies ist nach Steuern in etwa ein ähnlicher Betrag.

Nur: In der Darstellung eines Finanzmagazins gehen die Autoren noch immer von einem positiven Geschäft aus, da die Zinsen kaum noch besteuert werden. Dies ist falsch. Denn die aktuelle Inflationsrate von 1,9% (etwa offizielles Niveau) sorgt dafür, dass Sie mindestens 1% Realverlust haben.

Realverlust zu hoch

In einem fiktiven Modell könnte der Staat auf diese Weise seine Schulden einfach durch Zeitablauf tilgen und darüber hinaus auch die aufgelaufenen Verbindlichkeiten loswerden. Wer also die Finanzierungsschätze oder Bundesschätze jetzt kauft, hilft dem Staat. Nur:


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Verluste aus Inflationsschäden werden steuerlich nicht anerkannt, sodass dieses greifbare Risiko kaufmännisch schlimmer ist als mögliche Kursverluste etwa bei Verlusten mit Aktien-Investitionen. Das heißt auch:

Wer sichere Verluste den unsicheren Verlusten vorzieht, ist mit Bundesanleihen – zynisch formuliert – bestens formuliert. Aber:

  • Jede andere Investitionsform ist besser. Selbst wenn Sie Ihr Geld liegen ließen, könnten Sie jederzeit mit neuen Angeboten – wenn die Zinsen wieder steigen – deutlich höhere Erträge erwirtschaften.
  • Noch besser investieren Sie, wenn Sie Tagesgeldkonten in Anspruch nehmen. Diese sind bis zu Beträgen von 100.000 Euro faktisch genauso sicher wie Bundesanleihen – und besser verzinst sowie flexibler. Deshalb ist es aktuell vollkommen sinnlos, Bundestitel zu kaufen.
  • Eine Alternative bleiben Aktien mit hohen Dividendenrenditen. Wenn Sie Titel wie von Münchener Rück kaufen, erhalten Sie eine Dividendenrendite von fast 6,5%. Das heißt: selbst gegen kleinere Kursverluste sind Sie „gesichert“.
  • „Realisieren“ Sie Kursverluste, indem Sie die Aktien verkaufen, können Sie mögliche Verluste sogar noch steuerlich geltend machen  – anders als Verluste durch die Inflation, wie sie bei Bundesanleihen automatisch entstehen werden.
  • Schließlich ist die Laufzeit bei Investitionen in Tagesgelder oder Aktien faktisch endlos – anders als bei Bundesanleihen müssen Sie sich um das Laufzeitende keine Gedanken machen.

Neben Ihrer Hausbank, die sicher auch 1,2% bis 1,5% für Tagesgeldkonten anbieten, sind auch die Angebote von Comdirect oder der Ing-Diba aus unserer Sicht aktuell interessant.

GeVestor meint: Sie können unter den Tagesgeldkonten etwa 2,4% Rendite vor Steuern erwarten. Bei Aktien bringen Dividendenrenditen etwa 5% bis 6% – wenn Sie Dax-Titel kaufen.

Wer eine Fondslösung sucht, kauft am besten ETFs auf den Dividenden-Dax „DivDax“. Dabei bietet sich beispielsweise der Fonds von „iShares“ an, den Sie  jederzeit über die Börse an- und wieder verkaufen können.

19. Juni 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.