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10 Apple-Patente für die Zukunft, die Sie kennen sollten

Apple ist nicht nur eines der wertvollsten Unternehmen der Welt, sondern auch eines der innovativsten Firmen.

Dies beweisen Produkte wie das iPhone, das iPad, die neue Apple Watch oder Apple Pay – damit dürfte Apple auch in 2015 auf der Überholspur bleiben. Allein in 2014 hat der Konzern 2.003 Patente vom US-Patentamt erhalten, 13 Prozent mehr als im Vorjahr.

Auch in 2014 waren wieder interessante Konzepte dabei, die zwar nicht unbedingt die Welt verändern, aber immerhin zu einem weiteren Top-Produkt der Kalifornier führen könnten. Nachstehend eine Übersicht der 10 spannendsten Apple-Patente der letzten Jahre:

Platz 10: Transparente Displays für Augmented Reality

Auch das US-Patent mit dem Namen „Transparentes elektronisches Gerät“ gilt als vielversprechend. Das US-Patent mit der Nummer 8.890.771 beschreibt ein transparentes Display, das sowohl die natürliche Umgebung als auch Bildschirmbilder simultan darstellen kann. Damit könnten völlig neue Spiele, aber auch neue Anwendungen möglich werden.

Platz 9: Virtual Reality Headset mit integriertem iPhone

Dieses Patent wurde erst Anfang 2015 unter der Patentnummer 8.957.835 veröffentlicht. Dabei geht es um ein Virtual Reality Headset, in dessen Rahmen das iPhone als Virtual Reality Display fungieren soll. Spätestens nach der Milliardenübernahme von Oculus VR durch Facebook gilt der Markt für virtuelle Realitäten als Zukunftsmarkt.

Platz 8: Der Smart Pen – digitale Kopien von handgeschriebenen Texten

Den iPod, das iPhone und den iPad gibt es schon, den iPen noch nicht. Dieser könnte aber bald  Realität werden, denn Apple hat im Jahr 2014 eines der spannendsten Patente (Nr. 8.922.530) erhalten.


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Es beschreibt einen Stift, der Handgeschriebenes in ein digitales Format verwandelt. In der Praxis könnte der Nutzer dadurch Zeichnungen nicht nur aufs Papier, sondern auch gleichzeitig auf das Display bringen.

Platz 7: Die ferngesteuerte iPhone-Kamera

Das US-Patent mit der Nummer 8.675.084 könnte das iPhone bald in eine Überwachungskamera oder in eine ferngesteuerte Videokamera verwandeln. Das US-Patent beschreibt ein System für eine ferngesteuerte Kamera, die eine Verbindung via Bluetooth oder WLAN mit dem iPhone herstellt.

Dadurch wäre der Nutzer in der Lage, Fotos zu schießen oder Videos aufzunehmen, selbst wenn das iPhone weit entfernt liegt. Darüber hinaus hat sich Apple ein Kamera-Patent gesichert, wodurch der Mac-Hersteller in Konkurrenz zu GoPro treten könnte.

Platz 6: Das Solar-iPhone

Apple hat im Jahr 2013 ein Patent erhalten, wodurch das Touch-Display auch als Solarpanel fungiert. Bei dem Patent mit der Nummer 8.368.654 geht es um Elektroden, durch die das Touch-Display auch Solarenergie speichern kann. Ist gerade kein Ladekabel zur Hand, kann das iPhone einfach dadurch aufgeladen werden, indem es in das Sonnenlicht gelegt wird.

Platz 5: Das iPad-Cover mit integrierter Ladefunktion

Ebenfalls in 2013 hat sich Apple ein iPad Smart Cover patentieren (US 2013/0063873 A1) lassen, welches als indukative Ladestation fungiert. Das Smart Cover ist mit einem Akku ausgestattet, wodurch sich drahtlos ein iPad und andere Geräte mit Strom versorgen lassen.

Platz 4: Liquidmetal, das besondere Material

Bereits im Jahr 2010 hat Apple einige Patente von LiquidMetal erworben, einem Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von besonderen Materialien konzentriert hat.

Darüber hinaus hat Apple ein US-Patent (Nummer 8.738.104) erhalten, um Displays in LiquidMetal-Rahmen zu integrieren. LiquidMetal (metallisches Glas) verfügt über besonders elastische Eigenschaften und ist zudem besonders resistent gegenüber Verschleiß und Korrosion.

Platz 3: Homebutton wird zum Joystick

Apple hat in 2013 ein Patent (WO/2013/173838) erhalten, das den Homebutton des iPhones zum Trackpad bzw. Joystick umfunktioniert. Im eingerasteten Standardmodus erfüllt der Homebutton seine herkömmliche Funktion, während der Home Button im ausgerasteten Modus zum Joystick bzw. Trackpad wird, der sich von der Oberfläche leicht abhebt und in alle Richtungen bewegen lässt.

Platz 2: iPhone-Schutz: Smartphone dreht sich beim Sturz

Das Patent mit der Nummer 8.903.519 (Schutzmechanismus für ein elektronisches Gerät) beschreibt ein ausgeklügeltes System, wodurch sich das iPhone in der Luft automatisch dreht, wenn es zu Boden stürzt.

Durch verschiedene Sensoren (Beschleunigungsmesser, Gyroskop, GPS) erkennt das iPhone automatisch, wenn es fallen gelassen wird und leitet einen Schutzmechanismus ein, so dass beim Sturz Display und andere sensible Komponenten nicht beschädigt werden sollen.

Platz 1: 3D-Gesten für die CAD-Industrie

Im Jahr 2010 hat Apple ein Patent eingereicht, wodurch Anwender Objekte auf einen Touch-Display durch 3D-Gesten rotieren und von verschiedenen Perspektiven aus betrachten können. Die Technik könnte die gesamte CAD-Industrie (Computer Aided Design) verändern, denn durch 3D-Gesten können Entwickler nicht nur Farben, sondern auch Texturen verändern.

Dadurch soll es zum Beispiel für iPad-Nutzer möglich sein, Avatare für 3D-Umgebungen zu erschaffen. Auch Immobilienbesitzer könnten dadurch neue Landschaften nur mithilfe von 3D-Gesten auf dem Bildschirm gestalten.

20. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands