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10 Punkte die in einen Mietaufhebungsvertrag gehören

Ob die Anmeldung von Eigenbedarf durch den Vermieter oder das Umgehen der dreimonatigen Kündigungsfrist durch den Mieter. Ein Mietaufhebungsvertrag wird gerne anstatt einer Kündigung benutzt und erklärt den unterzeichneten Mietvertrag für nichtig.

Für einen Mietaufhebungsvertrag müssen beide Parteien der Vertragsaufhebung zustimmen. Da nicht immer beide Parteien sofort einverstanden sind, werden häufig Gegenleistungen verlangt, die ebenfalls schriftlich festgehalten werden sollten. Einen Mietaufhebungsvertrag erstellt man am besten anhand einer Vorlage, die dabei hilft, keinen Vertragsbestandteil zu vergessen.

Wann ein Mietaufhebungsvertrag nötig wird

Ein Mietaufhebungsvertrag wird zum Beispiel dann fällig, wenn der Vermieter Eigenbedarf anmeldet, aber nicht die nötigen Fristen abwarten möchte. Auch wenn Mieter aufgrund besonderer Umstände schnell in eine andere Wohnung ziehen wollen (z. B. ein neuer Job in einer anderen Stadt), können die gesetzlichen Kündigungsfristen zu lang sein.

Unterzeichnen Mieter und Vermieter den Aufhebungsvertrag, sind die gesetzlichen Kündigungsfristen außer Kraft gesetzt. Wann die Mietzeit endet kann nun frei zwischen den beiden Parteien vereinbart werden. Manche Vermieter fordern eine Kostenpauschale zur Entschädigung für den frühzeitigen Auszug, andere einen Nachmieter. Mieter können ebenfalls eine Abfindung verlangen, wenn zum Beispiel frühzeitiger Eigenbedarf angemeldet wird.

In einen Mietaufhebungsvertrag gehören folgende 10 Punkte

  1. Zu welchem Datum wird der bestehende Mietvertrag aufgelöst?

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  3. Wer sind die beiden Parteien und um welche Mietsache handelt es sich?
  4. Regelungen zur Räumung: Wann soll die Wohnung leer sein?
  5. Gibt es zu erledigende Reparaturen? Wer erledigt diese?
  6. Was passiert mit in die Wohnung gebrachten Gegenständen wie zum Beispiel einer Einbauküche?
  7. Wie verfährt der Vermieter mit der Kaution und dem Mietkautionszins bei frühzeitigem Auszug?
  8. Wer trägt die Umzugskosten und gibt es eine Abfindung?
  9. Was gilt für die Betriebskostenabrechnung?
  10. Welches Widerspruchsrecht hat der Vermieter?
  11. Welches Widerrufsrecht hat der Vermieter?

Was Mieter und Vermieter beachten müssen

Zwar ist ein Mietaufhebungsvertrag auch mündlich gültig, erst durch die schriftliche Fixierung lassen sich aber alle Unklarheiten beseitigen. Alle Parteien sollten den Mietaufhebungsvertrag unterzeichnen, dann kann er rechtskräftig eingesetzt werden.

Über Punkte wie zum Beispiel die Abfindung sollten sich Mieter und Vermieter bereits mündlich einigen,  um Schwierigkeiten zu vermeiden. Sowohl Mieter als auch Vermieter sollten eventuelle Abfindungszahlungen durchrechnen und abwägen, ob Entschädigung und Umstände des frühzeitigen Auszugs in Relation stehen. Weigert sich eine der beiden Parteien den Mietaufhebungsvertrag zu unterzeichnen, gelten die üblichen rechtlichen Kündigungsfristen.

24. September 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.