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137 Prozent statt 69 Prozent – das Dax-Geheimnis

Die Dax-Notierungen Ende vergangener Woche sind für Investoren attraktiv.

Denn damit zeigt das Barometer, wie stark es trotz Krise inzwischen geworden ist.

Der Dax hat ein KGV von weniger als 10 und ist damit im historischen Vergleich erheblich günstiger als noch vor 2, 3 oder 4 Jahren. Dies liegt an den hohen Unternehmensgewinnen, die einzelne Unternehmen inzwischen eingefahren haben. Zudem sind alle anderen fundamentalen Kennzahlen ebenfalls gut.

Vor allem ist die Dividendenrendite im Dax mit einem Wert von etwa 3,8% bezogen auf den aktuellen Einstieg immer noch günstiger als viele Investoren derzeit wahrnehmen. Denn noch ist der Dax relativ erstürmt worden. Die jüngsten Kursgewinne haben an der Unterbewertung nichts geändert.


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Dax gleich gewichten

Wer seine Rendite aber noch ausbauen möchte, dem empfehlen wir eine besondere Vorgehensweise, die bis dato kaum in der Öffentlichkeit bekannt wurde. Dabei geht es um die Gleichgewichtung des Dax. Der Dax ist in seiner offiziellen Variante weiterhin verzerrt.

Dabei richtet sich die Berechnung nach der Marktkapitalisierung, sodass Banken und Telekommunikationswerte oder große Versicherungen in derart berechneten Indizes höher bewertet sind als andere Unternehmen. Dadurch lässt sich von außen die Wertentwicklung kaum berechnen.

Wer dagegen die Dax-Werte im Verhältnis 1:30 jeweils berechnet und selbst abbildet, wird höhere Renditen erzielen. So hat sich in der Rückberechnung gezeigt, dass die Werte seit Anfang 2000 137% Performance geschafft haben.

  • Demgegenüber legten die Indizes Dax-Performance (hier werden die Dividendenausschüttungen berechnet und Dax-Kursindex -7,3% beziehungsweise -34,8% hin. Das heißt: Die Mehrperformance gegenüber dem Standardindex ist in beiden Varianten enorm.
  • Auf der anderen Seite lohnt es sich zudem, die ausgezahlten Dividenden des selbst zusammengestellten Indizes auf 30 gleichgewichtete Aktien erneut zu investieren und davon entsprechend Aktien zu kaufen. Denn: ohne die Reinvestition beträgt der Gewinn insgesamt nur 69%.
  • Dies belegt erneut, wie wichtig Dividenden für den Gesamterfolg eines Investments sind. Die Gleichgewichtung selbst können Sie am einfachsten erreichen, wenn Sie statt der Aktien ETFs – indexgehandelte Fonds – Konstruktionen auswählen. Alternative:
  • Setzen Sie keinen gleichgewichteten Dax auf, sondern nur „relativ“ gleichgewichtet und akzeptieren Sie diese Ungenauigkeit. Nach unseren Berechnungen ändert sich die Aussage nicht so sehr, dass sich eine Investition nicht lohnen würde.
  • Halten Sie diese Aktien dann möglichst lange, da auch dieser Dax in den vergangenen Krisenzeiten keine positiven Renditen erwirtschaften konnte. Sammeln Sie die aufgelaufenen Dividenden und ergänzen das Depot dann so, dass der Kauf neuer Aktien nicht zu teuer wird.

GeVestor meint: Diese Strategie hat sich in den vergangenen Jahren bestens bewährt. Logisch ist die Gleichgewichtung zudem deshalb besser, weil die heiklen Dax-Aktien für eine hohe Rendite eine zu hohe Gewichtung haben.

10. September 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.