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2012: Vorsicht davor, Kreditkarten zu ruinieren – Ersatz wird teurer

Die Zinsen werden demnächst steigen, Banken halten aber Kredite zurück. Dies ist die Ausgangslage für das Jahr 2012. Vorsicht daher bei Kreditkarten.

Es gibt mindestens 5 Wege, um Kreditkarten schnell zu ruinieren. Die Erfahrung zeigt, dass bestehende Verträge mit Instituten oft einfach weiter laufen. Beantragen Sie hingegen 2012 eine neue Karte, kann es gut passieren, dass das Institut keine neue Karte mehr ausstellen wird.

Physischer Fehler: vermeiden

Der einfachste Problemfall ist es, wenn die Kreditkarte schlicht kaputt ginge. Kratzer an den entscheidenden Stellen reichen, damit diese nicht mehr lesbar ist. Schon müssten Sie umtauschen. Bei dieser Gelegenheit wird das ausstellende Finanzinstitut kritisch prüfen, weil derzeit wenig Kredite ausgegeben werden.

Fehler Nummer zwei ist es, Rechnungen für Kreditkarten nicht schnell genug zu bezahlen. Dies kann etwa passieren, wenn bei der Abrechnung das korrespondierende Girokonto nicht ausreichend ausgestattet ist. Lösung:

Sie könnten jeweils zum Abrechnungszeitraum für eine hinreichende Kontoausstattung sorgen. Denn: Probleme führen sofort zu einem Schufa-Eintrag und somit zu Schwierigkeiten dabei, eines Tages eine neue Karte zu erhalten.

Kredit auf der Kreditkarte nicht hoch genug

Wenn Sie zu viel Kredit auf einer Kreditkarte aufnehmen wollen, ist die Kreditkarte bals möglicherweise wertlos. Denn: Sobald die Grenze erreicht ist, zahlen die Institute nicht mehr.


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Peinlich oder schwierig kann es werden, wenn Sie dann im Ausland unterwegs sind und Rechnungen nicht bezahlen können. Die jeweiligen Zahlungsempfänger sind – dies sind persönliche Erfahrungen – gnadenlos. Lösung: organisieren Sie sich rechtzeitig mehrere Kreditkarten.

Als weiterer Fehler, der ihre Kreditkarte „ruinieren“ kann, gilt eta die Bürgschaft, die Sie Anderen geben könnten. Dies belastet Ihre Bonität und wird im Zweifel dafür sorgen, dass die Bewertung bei neuen Kreditkarten-Vergaben zu schlecht ist. Es reicht dann übrigens, wenn Sie nur die Option auf eine zu zahlende Bürgschaft haben.

Mehrfachnutzung vermeiden

Oft werden Kreditkarten auch eingesetzt, um sie mit mehreren Nutzern zu teilen – etwa in der Familie. Dies belastet die Bonität ebenfalls und wird gegebenenfalls das Angebot einer neuen Kreditkarte verschlechtern oder gar ganz ausfallen lassen.

Besser ist es dann, für die jeweiligen Nutzer eigene Kreditkarten ausstellen zu lassen. Wird dies für eine Person abgelehnt, verschlechtert sich die Situation nicht. Dieselbe Person hätte Ihre Bonitätsbewertung verschlechtert.

Falls Sie Ihre Kreditkarte dagegen nicht ruinieren oder verlieren, kann es teuer werden. Ihre Vorsichtsmaßnahmen:

  • Rufen Sie bei Verlust sofort das ausstellende Unternehmen an. Die Filiale vor Ort hilft Ihnen in der Regel nicht weiter. Notieren Sie sich daher die Telefonnummer für Ihr Portemonnaie.
  • Anrufe beim Aussteller sind oft nur während der Geschäftszeiten möglich. Beachten Sie dies bei Zeitverschiebungen im Ausland.
  • Wählen Sie möglichst viele Kreditkarten und statten diese mit möglichst wenig Spielraum aus. So reduzieren Sie das Risiko für einzelne Karten.

Es gibt 5 und mehr Wege, Kreditkarten zu ruinieren. Am wichtigsten ist der Schutz Ihrer Bonität. Diese wird permanent angezweifelt, so dass sogar im guten Fall zumindest Ihre Kosten steigen würden.

Entscheiden Sie sich daher im Zweifel für mehrere Kreditkarten mit vergleichsweise niedrigem Limit. Verteilen Sie im Zweifel auch Ihre Geldkonten auf mehrere – ausstellende – Bankinstitute. Ihr Zahlungsverhalten wird in der Regel nicht zentral kontrolliert – und Sie schützen sich und Ihr Vermögen gegen Diebe oder gegen die Folgen von Verlusten.

Mehr zum Thema: Kreditkarten: Die Geschichte des Plastikgeldes

29. November 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.