2012 wird das Jahr der Entscheidungen in Politik und Wirtschaft

Wird 2012 die Welt verändern?

Wird 2012 die Welt verändern?

Mit großen Schritten nähert sich das Jahr 2012 und bringt uns Spannung und Neuerungen in allen Bereichen – zumindest darf man das hoffen.

Doch was uns auch ins Jahr 2012 verfolgen wird, ist die Schuldenkrise. Noch 2010 hatte man gedacht, das Elend sei bald ausgestanden.

Wie geht es mit Europa 2012 weiter?

Doch jetzt sieht man nur allzu klar: Nichts da. Und es bleiben die drängenden Fragen: Wird sich die europäische Politik zusammenraufen können, oder wird sie untergehen? Vielfach wird ja bereits postuliert, die nationalen Währungen kommen wieder.

Ursache des Gerüchts – vergessen Sie das nicht – sind Planspiele aller großen Banken, um für den Notfall die nötigen Szenarien wählen zu können.

Das ist gut und richtig. Allerdings heißt das eben noch lange nicht, dass der Euro am Ende ist. Auch wer die USA schon abgeschrieben hat und auf China setzt, sollte auch 2012 noch vorsichtig bleiben.

Chinas Wachstum ist endlich – aber wohl noch nicht 2012

Ja, China ist eine Weltmacht geworden. Aber nein, noch nicht in allen Bereichen.

Und es ist völlig offen, wie sich das Land weiter entwickelt – besonders jetzt, wo sich langsam herauskristallisiert das a. auch Chinas Wachstum endlich ist und b. Billig-Löhne langsam nicht mehr überall gewünscht sind.

Folglich muss sich die Industrie in Teilen erneut umschauen, wo sie produzieren lässt. Es bleiben ja noch genug Länder.

Amerika muss 2012 lernen, wieder zusammen zu wirtschaften

Und die Amerikaner? Vielleicht finden sie 2012 einen Ausweg aus ihrer politischen und finanziellen Krise. Dann kann die Nation sich auch wieder stark fühlen.
Allerdings bleibt das zum aktuellen Zeitpunkt fraglich. Wer also verblendet auf Amerika setzt, der sollte gewarnt sein.

Was man den Menschen weltweit in jedem Fall für 2012 wünschen kann, ist weniger Katastrophen. Dabei muss man klar an Fukushima denken. Aber auch an die kürzlichen Sturzfluten in Asien.

Unsere Welt, das ist auch 2011 klar geworden, ist und bleibt filigran und kann nicht von Menschenhand zu 100 Prozent kontrolliert werden.

Gute Vorsätze fürs neue Jahr

Daran sollte man immer denken, wenn man seine Vorsätze für 2012 ausformuliert. Das gilt sowohl für die Finanzwelt, wie auch alle anderen Lebensbereiche.

Denken Sie also nach, bevor sie blind investieren. Diese Zeiten sind – im Moment zumindest – vorbei und solide Anlagen sind wichtiger denn je geworden.

Auch 2012 wird sich das weiterhin zeigen, auch wenn Börsengänge wie der von Facebook für Nervenkitzel bei vielen Anlegern sorgen werden. Aber auch hier gilt: Ruhe bewahren und gut drüber nachdenken. Es ist nicht alles Gold, was (kurz) glänzt.

 
 

Autor:

David Gerginov

Seit seiner Jugend beschäftigt sich David Gerginov mit dem Kapitalmarkt und den Zusammenhängen von Politik und Wirtschaft. David Gerginov nennt die Trends hinter den Trends im kostenlosen Newsletter Kapitalmarkt Trends.