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2016: Immobilien-Boom erreicht auch die Provinz

Das Immobilienjahr brachte im Jahr 2015 viele Neuerungen mit sich: Dazu gehören natürlich die mittlerweile weit verbreitete Mietpreisbremse und das Bestellerprinzip. Auch bezüglich der Grunderwerbsteuer hat sich wieder etwas getan. Im Saarland und auch in Nordrhein-Westfalen wurde sie 2015 weiter erhöht. Hier liegt der Steuersatz nun bei satten 6,5%.

Auch der deutsche Markt für Immobilien-Investments erlebte im Jahr 2015 ein Rekordjahr mit einer ordentlichen Wachstumsdynamik. Das unterstreichen auch die Daten aus dem aktuellen „Wohn- und Geschäftshäuser Marktbericht Deutschland 2016“ vom Maklerhaus Engel & Völkers Commercial.

Ergebnis des Wohn- und Geschäftshäuser Marktbericht Deutschland 2016 – neuer Rekordumsatz

Bei den Anlageimmobilien brachte das Jahr 2015 einen neuen Rekordumsatz von 23,8 Mrd. Euro. Das entspricht einem massiven Aufschlag von rund 22% im Vergleich zu 2014.

Eine weitere wichtige Erkenntnis liefert der Bericht auch für uns als Immobilien-Investoren: Durch das knappe Angebot an neuen Objekten in den A-Lagen weichen die Investoren nicht nur auf die B-Lagen aus. Auch in den C- und D-Lagen erleben einige Städte massive Preisaufschläge.


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Research-Leiter Carsten Rieckhoff von Engels & Völkers erklärt dazu: „Der Investitionsfokus war bisher überwiegend auf Metropolen gerichtet, streift jedoch immer häufiger Städte wie Leipzig, Bremen, Essen oder Nürnberg.“ Das Ergebnis ist klar: In den D-Städten legte der Umsatz um immerhin 33% auf knapp 750 Mio. Euro zu. Zudem sank der Anteil der A-Städte am Gesamtvolumen im vergangenen Jahr von zuvor 64% auf nur noch 59%.

Durchschnittspreis von fast 3.000 Euro pro m² in den TOP 7 Städten Deutschlands

Nach der Stabilisierung der Kaufpreise zu Beginn des vergangenen Jahres 2015 hat die Preisdynamik im weiteren Jahresverlauf wieder deutlich zugelegt. Im Durchschnitt stiegen so die Kaufpreise in den Top 7 Städten Deutschlands um immerhin 7% auf jetzt fast 3.000 Euro pro Quadratmeter.

Sehr spannend ist hier auch der Blick auf die anderen Standorte. In den D-Städten legten die Preise sogar um 8% auf jetzt 1.529 Euro pro Quadratmeter zu. Dies liegt doch fast auf dem Niveau der C-Städte, die mit 1.594 Euro pro Quadratmeter im Durchschnitt nur 64 Euro teurer sind.

Deutlich höhere Renditeaussichten in den D-Städten

Dieser Ansturm auf die eher schwachen Lagen liegt an den deutlich höheren Renditeaussichten dort. Nur um Ihnen eine Vorstellung zu geben: Zu den D-Städten in Deutschland zählen unter anderem im Norden Städte wie Emden und Aurich oder im Westen Lüdenscheid und Leverkusen.

Man kann hier ganz klar erkennen: Diese Standorte waren sicherlich bis vor einem Jahr noch weiße Flecken auf der Landkarte vieler Investoren. Doch der aktuelle Boom macht eben erfinderisch und wird die Preise in diesen Städten sicherlich auch im laufenden Jahr weiter antreiben.

11. März 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.