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3 Anlageklassen, 6 ETF – Do-it-Yourself-Portfolio mit Pep

Für jede Anlageklasse sind ETF verfügbar. Mit nur wenigen Indexfonds kann jeder ein überraschend profitables Anlageportfolio zusammenstellen, das unkompliziert ist, wenig Pflege braucht und dennoch Ertrag bringt.

Mit ETF Erfolgsportfolio ohne Aufwand bauen

Wer als Anleger mitten im Leben steht, hat in der Regel wenig Zeit, sich mit allen Einzelheiten von Geldanlagen zu beschäftigen. Das beginnt schon bei der Zusammenstellung eines Portfolios, das mit begrenztem Risiko ansehnliche Renditen bringen soll. Welche Anlageklasse kommt infrage? Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Immobilien? Wie soll ich die gewichten, was sind deren Eigenheiten und wie finde ich die besten Einzeltitel?

Verwaltete Fonds nehmen diese Arbeit zwar ab, aber deren Kosten nagen spürbar am Ertrag. Die Alternative ist ein Investment in verschiedene Anlageklassen über ETF (Exchange Traded Funds).

Eine ganze Anlageklasse pro ETF möglich

Die passiven Indexfonds haben zwei zentrale Vorteile. Zum einen bilden sie die Wertentwicklung eines Index einfach 1:1 ab, weshalb keinerlei Managementgebühren anfallen. Und es gibt keine Ausgabeaufschläge, sie sind also extrem billig.

Zum anderen: durch die passive Indexabbildung wird breit gestreut in alle darin enthaltenen Titel investiert. Die aufwändige Auswahl etwa von Einzelaktien entfällt und jeder einzelne Index ist in sich diversifiziert, sprich: das Risiko ist minimiert. Obendrein bringen ETF langfristig nicht weniger Rendite als gemanagte Fonds.


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Nun kommt es auch beim ETF-Portfolio auf die passende Zusammenstellung der Anlageklassen an, die sogenannte Asset Allokation. Dabei sollte eine Anlageklasse möglichst wenig Gleichlauf mit einer anderen haben. Üblicherweise korrelieren etwa Aktien nicht mit Anleihen. Rohstoffe wiederum laufen seit einigen Jahren ähnlich wie Aktien. In Krisenzeiten hingegen legen sie besonders zu.

3 Anlageklassen genügen

Mit dieser Mischung wäre es möglich, durch den Kauf von nur drei ETF ein ausgewogenes Portfolio zu bauen. Dabei wird jede Anlageklasse durch einen ETF abgedeckt. Allerdings lässt sich die Rendite durch eine verfeinerte Zusammenstellung optimieren. Für ein Do-it-Yourself-Portfolio kann man sich an erfolgreichen Modellen orientieren.

Der Arero Weltfonds etwa wurde schon mehrfach als Vorzeigekonstrukt für den Vermögensaufbau mit nur einem einzigen Fonds prämiert. Er besticht nicht nur durch niedrige Kosten und gute Renditen, er ist einer der wenigen Fonds, die rein auf wissenschaftlichen Untersuchungen basieren und ähnlich wie ETF statisch funktionieren.

60% Aktien, 25% Renten, 15% Rohstoffe

Sein Aufbau folgt der Studie seines Initiators Prof. Weber. Der Mannheimer Finanzwissenschaftler hatte errechnet, dass die optimale Asset-Allokation bei 60% Aktien, 25% Renten, sprich Anleihen und 15% Rohstoffen liegt.

Die Anfangsbuchstaben der drei Anlageklassen ergeben den Namen: A (Aktien) RE (Renten) RO (Rohstoffe). Abgedeckt werden sie durch insgesamt sechs Indizes. Das Portfolio umfasst den MSCI Europe, den MSCI Nordamerika, den MSCI Pazifik und MSCI Schwellenländer für Aktien. Renten werden mit dem iBoxx Euro Sovereign Index abgebildet. Rohstoffe wie Energie, Edel- und Industriemetalle sowie Agrar durch den DJ UBS Commodity Index Total Return.

Seit seiner Auflage 2008 brachte der Fonds eine jährliche Rendite von 9,3% bei Kosten von 0,5%. Die Ratingagentur Morningstar hat unlängst den Fonds wie ein Privatanleger mit entsprechenden ETF nachgebaut und auf Kosten optimiert. Das Ergebnis: 9,8% Rendite pro Jahr bei 0,38% Kosten.

Einfaches Do-it-Yourself-Portfolio mit hoher Rendite

Der Trick bei den Kosten liegt vor allem im Rebalancing. Da gut laufende Klassen mit der Zeit das Gewicht im Portfolio zulasten schlechterer verschieben, muss in gewissen Abständen die ursprüngliche Balance wieder hergestellt werden. Wenn nicht, geht beim Kippen eines vorigen Aufwärtstrends ein Teil der Gewinne verloren.

Beim Rabalancing werden Anteile von übergewichteten Anlageklassen verkauft und bei schwächeren nachgekauft. Weil aber beim Verkauf zu versteuernde Gewinne entstehen, sollte man diese vermeiden, indem lediglich auf der anderen Seite so viel nachgekauft wird, dass die prozentuale Gewichtung wieder stimmt. Der Verkauf entfällt und spart Kosten.

Ersparte Kosten schieben den Erfolg

Noch günstiger: Bei vielen ETF-Sparplänen entfallen Handelskosten komplett. Ein weiterer Tipp in Sachen Rohstoff-ETF: Es gibt mittlerweile Produkte, die die kostenintensiven typischen Rollverluste auf ein Minimum reduzieren. Darauf hat sich zum Beispiel db X-Trackers spezialisiert.

Wie sich zeigt, ist es ohne größeren Aufwand möglich, ein erfolgreiches Portfolio aus 3 Anlageklassen und 6 ETF aufzubauen. Vom Erfolg des Do-it-Yourself-Modells kann schon wegen der minimalen Kosten jeder Privatanleger profitieren. Nebenbei ist davon auszugehen, dass im zunehmenden Wettbewerb die Kosten für ETF weiter sinken.

22. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.