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3 Börsenmythen, die Ihre Gewinne bremsen können

An dieser Stelle  möchte ich Ihnen von 3 Börsenmythen berichten, die viele Menschen davon abhalten, an der Börse Erfolg zu haben.

Das wiederum führt dazu, dass sich die ablehnende Haltung gegenüber der Börse bei diesen Menschen weiter verstärkt.

Denn sie sehen ja laufend nur zu, wie andere unterm Strich an der Börse ihr Geld vermehren.

Beginnen möchte ich mit einem Mythos, dem ich privat sehr oft begegne, wenn ich mit Menschen spreche, die mit der Börse nichts zu tun haben:

Mythos 1: Börsengeschäfte sind ein reines Glücksspiel

Immer wieder begegne ich dem Vorurteil, dass Börsengeschäfte einem Glücksspiel gleichen, da man schließlich nicht wissen könne, ob eine Aktie steigt oder fällt.

Daher sei es in etwa so, wie beim Roulette auf Rot oder Schwarz zu setzen. Kurzfristig mag das stimmen, langfristig sieht es jedoch ganz anders aus:

So ist der deutsche Leitindex DAX seit der Gründung im Jahr 1988 – trotz der kurzfristig starken Schwankungen – von 1.000 auf über 10.000 Punkte gestiegen.


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Ein anderes Beispiel: Der DAX ist im Laufe des Jahres 2015 erheblich unter Druck geraten und verlor ausgehend von seinem Jahreshoch rund 16% an Wert. Besonders hart traf es die Automobil-Hersteller BMW, Daimler und VW.

Anleger, die zu Höchstkursen eingestiegen waren, lagen nur wenige Monate später im Minus und dürften sich sehr darüber geärgert haben.

Wenn Sie die Aktien allerdings mit einem langfristigen Anlage-Horizont von mindestens 5 Jahren gekauft haben, kann Ihnen diese kurzfristig negative Entwicklung jener Aktien egal sein.

Denn: Ich halte die Wahrscheinlichkeit für sehr groß, dass die Aktien von VW, BMW und Daimler langfristig, z. B. in 5 Jahren, höher notieren als zu ihren Höchstständen im Jahr 2015.

Das heißt nicht, dass die genannten Aktien kurzfristig nicht noch weiter unter Druck geraten könnten, sehr wohl aber, dass die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist, dass Sie auf Sicht von 5 Jahren oder noch längerfristig Gewinne erzielen werden.

Mythos 2: Aktien sind nur etwas für Reiche

Das ist schlichtweg falsch! Denn Sie können mittels eines Aktien- oder Fondssparplans schon mit Summen von 50 € pro Monat von steigenden Aktienmärkten profitieren.

Besonders gut eigenen sich dafür sogenannte ETFs.

Das sind passive Fonds bzw. Indexfonds, die nicht über ein aktives Fondsmanagement verfügen und daher besonders kostengünstig sind.

Wenn Sie in den vergangenen 20 Jahren monatlich oder quartalsweise in einen DAX-ETF investiert hätten, hätten Sie Ihr Geld bis heute (Stand: 2015) – trotz zwischenzeitlicher Krisen und Crashs – vervielfacht.

Mythos 3: Nur Profis wissen, wann ge- und wann verkauft werden sollte

Auch das ist falsch! Niemand weiß, wann der beste Einstiegs-Zeitpunkt und wann der beste Ausstiegs-Zeitpunkt ist.

So etwas lässt sich verlässlich immer erst in der Retrospektive (also vergangenheitsbezogen) sagen.

Wenn jemand den perfekten Ein- und/oder Ausstiegs-Zeitpunkt erwischt hat, war es pures Glück bzw. reiner Zufall. Viel wichtiger als das Timing sind aus meiner Sicht die Auswahl der Einzelaktien und der Anlage-Horizont.

Je langfristiger Sie anlegen, desto weniger entscheidend ist sogar das Timing. Hinzu kommt, dass es aus meiner Sicht viel wichtiger ist, die richtigen Aktien auszuwählen als ein möglichst gutes Timing zu haben.

Hierzu ein Zitat von Börsen-Altmeister Warren Buffett: „Es ist sehr viel besser, ein sehr gutes Unternehmen für einen guten Preis zu kaufen als ein gutes Unternehmen für einen sehr guten Preis.“

Was er damit meint: Es kommt mehr darauf an, was Sie kaufen, als darauf, welchen Preis Sie dafür bezahlen.

9. September 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.