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3 Tipps für ein Immobilieninvestment

Der Austausch mit anderen Experten wie Immobilienmaklern, Anlageexperten oder Beratern zeigt immer wieder, dass Ratschläge häufig nicht ankommen.

Kunden investieren immer wieder in die Toplagen von Großstädten wie Hamburg, München, Düsseldorf, Stuttgart oder Berlin zu völlig überteuerten Preisen. Dabei kennen sie die Alternative: Potenzialanlagen sind wesentlich besser geeignet, wenn man Geld in Beton anlegen möchte.

Besser man investiert also in jene Quartiere, die gerade entstehen oder sich von Gewerbe- in Wohnstandorte verwandeln. In diesem Fall kann man Wohnraum noch zu akzeptablen Quadratmeterpreisen kaufen.

Alternativ lohnt sich auch der Erwerb von Eigentum in B-Städten wie Kiel oder Heidelberg, wo das Kaufpreisniveau grundsätzlich niedriger ist. Es gibt 3 wichtige Tipps, die beim Immobilieninvestment beachtet werden sollten:


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1. Beim Kauf Experten hinzuziehen

Wenn es ernst wird und man das eigene Geld tatsächlich investieren möchte, sollte man unbedingt Experten hinzuziehen. Es sollte auch auf das geachtet werden, was einem dann gesagt wird. Das Gleiche machen wir beim Arzt, Elektriker, bei der Autowerkstatt – hier verlassen wir uns auch auf die Experten und wagen keine Alleingänge.

Aber Achtung: Ein Verkäufer einer Wohnung ist kein Experte. Vielmehr sollte man einen unabhängigen Expertenrat oder Beistand im Erwerbsprozess bzw. Verkaufsprozess hinzuziehen.

2. Keine Immobilie in der Heimat kaufen

Klar: Im ersten Moment klingt es wie ein großer Vorteil, dass man sich eine Immobilie kauft, die vor Ort ist. Denn eventuell kann man sich die Hausverwaltung sparen, denn dann könnte man die Immobilie selbst vermieten. Außerdem kennt man den Markt und man kann ihn gut überblicken. Dennoch ist  es kritisch, in Immobilien im Heimatmarkt zu investieren.

Denn: Der eigene Wohnort ist emotional geladen. Man sieht die Viertel und verbindet dies mit Menschen, Erinnerungen usw. Das führt dazu, dass aus emotionalen Gesichtspunkten auf Rendite verzichtet wird. Wenn aber Immobilieneigentum auf- und ausgebaut werden soll, dann ist dies eine Geldanlage. Und Geldanlagen werden gemessen an ihren Risiken (Ausfallrisiko, Wertverfall, etc.) und an den Chancen.

Einfach gesagt: an der wahrscheinlichen Rendite. Um diese nicht zu gefährden, sollte man besser da kaufen, wo man nicht wohnt. So wird der emotionale Faktor ausgeschaltet bzw. drastisch reduziert.

3. Alternative Investmentformen beachten

Man sollte immer das große Ganze im Blick haben. Die Zinsen sind nahe der 0-Linie, Immobilien überteuert und Aktien nach der jüngsten Korrektur wieder teilweise bezahlbar. Beim Vermögensaufbau stehen alle Formen der Geldanlage in Konkurrenz.

Das bedeutet, dass die Rendite (prozentual) in Geld (absolut) die Entscheidungsgrundlage für und gegen ein Investment ist. Nichts anderes. Konkret bedeutet dies: Sie können mit einer Immobilienrendite von 5% nicht mehr kaufen als mit einer Aktienrendite von 5%.

Außerdem ist ein wichtiger Faktor einer Geldanlage die Liquidität des Marktes. Aktien können immer schneller gekauft und verkauft werden und auch zu Teilen. Bei Immobilien dauert eine Veräußerung/Liquidation deutlich länger und ist mit deutlich höheren Kosten verbunden. Dass ein Teilverkauf einer Immobilie nicht oder nur in einzelnen Fällen möglich ist, versteht sich von selbst.

Sie sollten also genau überlegen, ob Sie Ihr Geld in eine Immobilie investieren möchten und wenn ja: Hören Sie auf Expertenmeinungen und kaufen Sie nicht in überteuerten Märkten ein.

26. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Yannick Esters
Von: Yannick Esters. Über den Autor

Yannick Esters schreibt für den GeVestor-Newsletter "Immobilien-Telegramm" und ist Fachmann für die Immobilien-Branche.