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5 Geheimnisse für erfolgreiches Investieren

In dieser Serie wollen wir die 5 Erfolgsgeheimnisse beim Investieren ergründen, die – meiner Ansicht nach – manche Investoren an den Börsen erfolgreicher agieren lassen als die meisten Anleger.

Die meisten Privatanleger sind nämlich auf dieselbe Art und Weise auf das Investieren in Aktien gekommen:

Sie haben von irgendwoher (Nachbar, Freund, Kollege, Familie oder Zeitschrift) einen Aktientipp erhalten.

Dann haben sie erstmals Geld darin investiert. – Und: Sie haben dann Glück gehabt.

Der Anfänger-Teufelskreis

Diese Anleger hatten Glück, weil sie, ohne einen Funken Ahnung von der Börse zu besitzen, Geld verdient haben.

Und dann kommt zwangsläufig der Vergleich: Sie wundern sich, wie einfach es war, Geld zu verdienen, ohne dafür arbeiten zu müssen.

Statt für 100 € Einkommen eine oder mehrere Stunden hart zu arbeiten, hat sich dieser Gewinn durch 2 simple Entscheidungen (zum Kauf und Verkauf) sowie wenige Mausklicks materialisiert.

Ab diesem Punkt lässt einen das Thema Investieren meist nicht mehr los.

Es geht nur noch darum, diesen Vorgang, der zum ersten Gewinn führte, einfach immer wieder zu duplizieren und den Ertrag daraus zu maximieren.

In aller Regel stellen sich mit der Zeit indes nicht nur Erfolge, sondern auch Misserfolge ein.

Ich habe in den mehr als 35 Jahren, die ich mich inzwischen professionell an den Börsen bewege, einige Menschen kennengelernt, die sich auf diese Weise selbst in den finanziellen Ruin manövriert haben.

Was ist das Erfolgsgeheimnis anderer Investoren?

Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, warum manche Investoren weitaus erfolgreicher sind als Sie selbst?

Warum sind sie erfolgreicher als die meisten Anleger? Was sind die Geheimnisse, die diese Menschen umgeben?

In den mehr als 35 Jahren meiner eigenen Börsen-Karriere habe ich immer wieder intensiv über die Antwort auf diese Frage nachgedacht.

Mit der Zeit haben sich dann schließlich 5 Punkte herauskristallisiert, die meines Erachtens über Erfolg und Misserfolg beim Investieren in Aktien entscheiden.

Aus heutiger Sicht sind es eigentlich sogar 6 Punkte. Doch den 6. Punkt erreichen Sie nur im Laufe vieler Jahre: Erfahrung!

In der Folge werde ich Ihnen die meiner Ansicht nach bedeutendsten 5 Komponenten für Ihren Investment-Erfolg vorstellen.

Der für mich mit Abstand wichtigste Baustein scheint auf den ersten Blick völlig konträr zu dem zu stehen, was wir als Investoren doch eigentlich anstreben:

Erfolgskomponente 1: Verluste frühzeitig begrenzen!

Verluste begrenzen? Aber wir wollen mit unseren Aktien-Investments doch Gewinne erzielen… – Sicherlich wollen wir das!

Und zugegeben: Dies scheint erst einmal im Widerspruch zum Thema zu stehen:

Doch der Weg zum Börsenerfolg ist auch immer wieder gepflastert mit „unvermeidlichen“ Misserfolgen.

Sie können noch so akribisch recherchieren, noch so gründlich analysieren und noch so perfekt handeln;

Der Aktienmarkt wird unweigerlich auch immer wieder einmal ein Investment anders beurteilen als Sie selbst.

Das „Trauma“ 1987er-Crash

Das musste auch ich selbst leidvoll und im großen Stil im Herbst 1987 erfahren. Damals wurden Verluste mit Aktien für mich zu einer Art „Trauma“:

Am 1. Oktober 1987 trat ich – wenige Tage vor dem Börsencrash – eine neue Position als Wertpapier-Berater bei einer großen deutschen Bank an.

In den darauffolgenden Wochen habe ich zunächst 2 Dinge gelernt:

– Börsenverluste gering zu halten ist so wichtig wie die Luft zum Atmen.

– Es GIBT Möglichkeiten, Warnsignale der Aktienmärkte frühzeitig zu erkennen.

Ein Kollege aus einer vorgeordneten Filiale hatte die Aktien aus den Depots seiner Kunden rechtzeitig vor dem Crash verkauft und sie so vor großen Verlusten bewahrt.

Sein Geheimnis: Charttechnik! Durch die Analyse von Charts hatte er frühzeitig Warnsignale vor einem Abwärtstrend entdeckt.

Der 1987er-Crash beschleunigte nicht nur den Kursverfall der Aktien, sondern auch die Popularität des Kollegen.

In dieser Zeit begriff ich, wie wenig ich – trotz meiner bereits 7 Jahre Beschäftigung mit der Thematik – eigentlich wirklich über die Börse wusste. Es war der Auftakt zu einem intensiven Lernprozess.

Es kann nicht nur aufwärts gehen

Im weiteren Verlauf werden wir uns nun eingehend mit dem Begriff „Verluste“ auseinandersetzen und dazu auch in die Tiefen Ihres eigenen Inneren herabsteigen.

Versprochen: Danach werden Sie Börsenverluste mit anderen Augen betrachten!

Doch müssen wir zunächst einmal akzeptieren, dass Misserfolge beim Investieren – aus welchen Gründen auch immer – „unvermeidlich“ sind:

Klar: Ohne Gewinne kann keine Investment-Strategie der Welt erfolgreich sein. Doch Verluste gehören ebenfalls zu jeder Strategie.

Klar ist aber auch: Kein Investor, keine Strategie der Welt generiert garantiert und zu 100% nur Gewinne!

Daher ist das Management dieser Misserfolge essentiell. Wenn Sie diese unvermeidlichen Verluste gering halten, legen Sie die Basis für langfristig erfolgreiches Kapital-Wachstum.

Erfolgreiche Investoren kappen ihre Verluste schließlich auch früh, die weniger erfolgreichen Anleger dagegen lassen die ihren immer größer werden.

Um zu verstehen, warum das so ist, müssen wir uns, wie gesagt, die Bedeutung des Begriffs „Verlust“ erst einmal klar machen.

Was der Begriff „Verlust“ genau bedeutet

Verluste können Sie auf verschiedene Weise erfahren: Sie können Gegenstände verlieren, wie Ihren Hausschlüssel oder das Handy.

Manchmal verlieren wir die Achtung oder Wertschätzung von Menschen, die uns wichtig sind, weil wir Sie enttäuscht haben.

Sie können einen geliebten Menschen durch Tod verlieren.

Und bestimmt haben Sie auch schon einmal ein Wette oder ein Spiel verloren – oder, besonders übel: Ihren Job.

Alle diese Verluste lassen sich in 2 Kategorien einteilen: subjektive und objektive Verluste.

Verluste von persönlicher Bedeutung, wie beispielsweise einen Elternteil, Ihren Partner oder einen anderen lieben Menschen zu verlieren, sind subjektiv.

Objektive Verluste hingegen sind nicht personengebunden (z. B. wenn Ihr Lieblingsverein ein Spiel verliert). Sie betreffen uns also nicht persönlich.

Verluste haben negative Attribute

Überdies gibt es einen psychologischen Effekt: Der Begriff „Verlust“ verbindet sich nämlich mit negativen Attributen wie „Misserfolg“, „Inkompetenz“, „schlecht“ oder „falsch“.

Da wir realisierte Kursverluste als personifizierte Verluste ansehen, verbinden wir damit regelmäßig das Gefühl, einen Fehler begangen zu haben.

Und wenn Sie den Verlust in einem eigenen Aktien-Investment immer größer werden lassen, dann liegt das folglich daran, dass Sie diese Einbuße „persönlich“ nehmen.

Sie werfen sich – meist unbewusst – vor, eine „falsche“ Kaufentscheidung getroffen zu haben.

Hinzu kommt: Solange die Verlust-Aktie nicht verkauft wird, existiert das Minus ja nur „auf dem Papier“. Erst der Verkauf wandelt das Minus Ihrer Position in einen „realen Verlust.“

Wenn sie also einen Verlust realisieren, dann wirkt das auf die meisten Anleger wie das Eingeständnis eines Fehlers.

Und Fehler freimütig zuzugeben vermögen nur wenige Menschen; Wer macht schließlich schon gerne Fehler…!?

Diese Angst, sich einen Fehler eingestehen zu müssen, hält viele Investoren davon ab, Verluste frühzeitig zu limitieren. Dabei wäre genau DAS die optimale Lösung!

Der mangelnde Mut, Fehler zuzugeben, hindert uns also regelmäßig daran, Kursverluste frühzeitig zu begrenzen und führt in der Konsequenz dann häufig zu ausufernden Vermögens-Rückschlägen.

Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie diese „innere Blockade“ für eine frühzeitige Verlust-Begrenzung lösen können.

Die „innere Blockade“ lösen

Die Lösung dieser Problematik ist offensichtlich:

1. Sehen Sie Verluste als unvermeidliche Versicherungs-Prämie

Wenn Sie Verluste nicht als persönliche Niederlage, sondern als unvermeidliches „Übel“ ansehen, dann haben Sie auch die Kraft, diesen Kapital-Vernichter kleinzuhalten.

Mir hat es geholfen, Verluste beim Investieren als Versicherungs-Prämie zu betrachten:

Diese müssen Sie zahlen; gleichgültig, ob der Versicherungsfall eintritt oder nicht. Doch wenn er eintritt, dann sind Sie geschützt.

Außerdem werden Sie bei Ihren Versicherungen darum bemüht sein, die zu zahlenden Prämien so gering wie möglich zu halten – ganz so wie die Verluste bei Aktiengeschäften.

2. Programmieren Sie Ihr Unterbewusstsein um!

Wir müssen es also einfach nur hinbekommen, dass unser Unterbewusstsein Verluste nicht mit den Etiketten „Das war ein Fehler!“ oder „Schuldeingeständnis“ versieht und so unsere Handlungs-Fähigkeit blockiert.

Ich werde Ihnen jetzt einen Lösungsweg aufzeigen: Stellen Sie sich bitte für einen Moment vor, Sie wären ein Schrauben-Fabrikant!

Als Schrauben-Fabrikant mit langjähriger Berufserfahrung wissen Sie, dass von 1.000 produzierten Schrauben 20 bis 30 unbrauchbar sind:

Einige Schrauben platzen beim Einschleifen eines Gewindes, wieder andere besitzen ein defektes Gewinde, und so fort.

Ausschuss gehört zum Geschäft

Sie WISSEN also schon im Voraus, dass ein gewisser Prozentsatz Ihrer Produktion regelmäßig „Ausschuss“ sein wird.

Entsprechend kalkulieren Sie die Kosten für den Produktions-Ausfall (Material, Arbeitszeit, Energie für den Betrieb der Maschinen) von vornherein ein.

Andererseits wissen Sie aber auch, dass Sie unter dem Strich mit dem Verkauf Ihrer Schrauben einen Gewinn erzielen.

Ein gewisser Prozentsatz an Ausschuss ist schlichtweg unvermeidbarer Teil Ihres Geschäfts.

Als Schrauben-Fabrikant WISSEN Sie das und akzeptieren es daher auch als eine UNABÄNDERLICHE TATSACHE. Tatsachen sind indes objektiv und somit weder richtig noch falsch.

Nun halten Sie den Schlüssel für das 1. Erfolgsgeheimnis in der Hand:

Wenn Sie Aktien-Investments tätigen, werden Sie unweigerlich auch Verluste hinnehmen müssen – ein Teil Ihrer Käufe wird sich unvermeidbar als Ausschuss erweisen.

Und weil das einfach so ist, können Sie Kursverluste auch als Ausschuss betrachten.


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Begrenzen Sie Ihren Ausschuss!

Natürlich wird unser Schrauben-Fabrikant alles daran setzen, den Schrauben-Ausschuss so gering wie möglich zu halten. Als Investor tun Sie nichts anderes, wenn Sie Verluste FRÜHZEITIG begrenzen!

Sie können Ihre Investments auch so betrachten: Nach sorgfältiger Analyse entscheiden Sie sich entweder zu KAUFEN oder NICHT ZU KAUFEN.

Wenn Sie kaufen, dann treffen Sie diese Entscheidung, OBWOHL Sie nicht wissen, was Ihnen die Zukunft bescheren wird.

So wie eine Heirat, stellt auch Ihre Entscheidung beim Aktienkauf keine Wahl zwischen RICHTIG und FALSCH dar.

Die Entscheidung für ein Investment bringt Ihnen sehr WAHRSCHEINLICH Gewinn – möglicherweise aber auch nicht.

Zwischenfazit

Um die bei vielen Marktteilnehmern vorhandene Angst vor Verlusten zu meiden, ist Ihre Sichtweise entscheidend:

Wenn Sie damit aufhören, Verluste zu personifizieren und damit zu persönlichen Niederlagen zu machen, dann haben Sie auch schon den 1. Schritt zu dauerhaftem Investment-Erfolg getan.

Ändern Sie einfach Ihre Einstellung! Programmieren Sie Ihr Unterbewusstsein um!

Betrachten Sie das Investieren als IHRE FIRMA, als ein GESCHÄFT – ein Geschäft, bei dem ein Teil Ihrer Investments unvermeidbarer „Ausschuss“ ist!

Treffen Sie künftig also auch beim Verkauf eine Entscheidung: Ein Investment, bei dem Sie ganz offensichtlich kein Geld verdienen können, ist eben KEIN Geschäft!

Warum so ausführlich?

Falls es Sie gewundert hat, warum dieses Thema so ausführlich behandelt wurde: Der Grund dafür ist die herausragende Bedeutung dieser Erfolgskomponente unter allen Erfolgsgeheimnissen.

Es mit Abstand die bedeutsamste und räumt zudem mit der irrigen Ansicht auf, Investment-Erfolg basiere ausschließlich auf erzielten Gewinnen.

Eine Frage blieb indes noch unbeantwortet: Wie frühzeitig ist „frühzeitig“? Die Antwort darauf erhalten Sie, wenn wir das 3. Erfolgsgeheimnis besprechen.

Also bitte ich Sie an dieser Stelle noch um etwas Geduld.

Der 2. Komponente für erfolgreiches Investieren wollen wir allerdings schon hier und jetzt nachgehen. Sie lautet:

Erfolgskomponente 2: Haben Sie Vertrauen in die eigene Strategie und die eigenen Fähigkeiten

Warum sind Sie in Ihrem Beruf erfolgreich? – Wenn Sie bereits viele Jahre in Ihrem Beruf tätig sind, dann haben Sie Vertrauen in Ihre Fähigkeiten: Sie wissen und verstehen ganz einfach, was dort zu tun ist.

Wenn Sie eine Strategie besitzen, dann haben Sie auch einen Plan, dem Sie folgen können – eine Art Leitlinie. Eine solche hilft, fokussiert zu bleiben und stärkt so Ihr Selbstvertrauen sowie Ihr Selbstbewusstsein.

Das ist beim Investieren in Aktien nicht anders; Eine Strategie beim Investieren zu besitzen, ist vergleichbar mit der Beherrschung eines Handwerks:

Ein Malermeister WEIß, dass er VOR dem Tapezieren den Kleister anrühren muss. Er kennt die Zeitdauer, die der Kleister „ziehen“ muss, BEVOR er ihn benutzen kann.

Er kennt jeden Schritt, den er abarbeiten muss, wenn er akkurat tapezieren will. Daher plant er exakt seine Vorgehensweise.

Wenn Sie Ihrer Strategie und Ihren Fähigkeiten voll vertrauen, dann werden Sie auch keine Zweifel haben, wenn Sie in eine von Ihnen analysierte Aktie investieren.

Und Sie werden wissen, wann es klug und an der Zeit ist, Gewinne mitzunehmen oder Verluste zu begrenzen – auch das ist Teil des Plans, Teil der Strategie.

Folgen Sie Ihrem Plan, nicht der Hoffnung!

Wenn Sie indes kein Vertrauen in Ihre Strategie und Ihre Fähigkeiten besitzen, dann führt dies bei jeder zu treffenden Entscheidung zu Unsicherheit: Sie zögern sowohl beim Kauf als auch beim Verkauf.

Anstatt sich auf Ihre Strategie zu konzentrieren, trauern Sie z. B. der verpassten Gelegenheit nach, die ausgewählte Aktie preiswerter gekauft oder rechtzeitig abgestoßen zu haben.

In diesem Moment folgen Sie nicht mehr Ihrem Plan.

Vielmehr hoffen Sie, dass die Aktie Ihnen noch einmal eine solche Möglichkeit anbietet, damit Sie doch noch günstiger einsteigen können oder das Investment doch noch mit einem geringeren Verlust beenden.

Lassen Sie NIEMALS die Hoffnung zum Teil Ihrer Anlagestrategie werden! Nur wer handelt, folgt seinem Plan und behält die Initiative.

Dazu bedarf es Selbstvertrauen; Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Wer dieses besitzt, hat auch keine Angst vor Misserfolgen.

Aber wie erlangen Sie mehr Selbstvertrauen?

Selbstvertrauen erlangen wir, wenn wir ein positives Bild von uns haben und ein gesundes Selbstwertgefühl besitzen.

Das alles geschieht quasi von selbst, wenn Sie einen Plan haben; wenn Sie wissen, was Sie zu tun haben und wie Sie im Bedarfsfall reagieren müssen.

Beim Investieren steigt dann Ihr Selbstvertrauen mit jedem Gewinn, den Sie realisieren und mit jedem Verlust, den Sie frühzeitig begrenzt haben. – Ja: Auch ein rechtzeitig begrenzter Verlust ist ein Erfolg!

Solche Ergebnisse sind der Beleg dafür, dass Ihre Strategie „funktioniert“.

Schützen Sie Ihr Selbstvertrauen

Lassen Sie UNTER KEINEN UMSTÄNDEN zu, dass Ihr Selbstvertrauen Schaden nimmt:

Vermeiden Sie es, dass mit den Kursverlusten auch die Angst vor der Realisierung dieser Verluste wächst. Sie wissen ja, dass Sie nicht bei jedem Investment richtig liegen können.

Selbst ein solch erfolgreicher Investor wie Warren Buffett liegt hin und wieder falsch. Und er weiß das und akzeptiert es.

Erfolgskomponente 3: Die Fähigkeit, Gewinner von Verlierern zu unterscheiden

Beim Handeln mit Aktien verdienen Sie nur dann Geld, wenn Sie teurer verkaufen, als Sie eingekauft haben, richtig? – Richtig!

Es gibt nur eine Methode, bei der dieses Prinzip umgekehrt ist: beim sogenannten Short-Selling. Dabei setzen Sie auf fallende Kurse:

Sie verkaufen eine Aktie (, die Sie meist nicht besitzen,) in der Erwartung, dass der Kurs sinkt, und Sie diese dann preiswerter kaufen (eindecken) können.

Ansonsten gilt, egal ob Sie Aktien oder Derivate auf Aktien (Optionen, Optionsscheine, Zertifikate) handeln:

Sie verdienen nur dann, wenn Sie teurer verkaufen, als Sie gekauft haben.

Wenn Sie Geld verlieren möchten, dann tun Sie einfach das hier:

Wenn Sie also unbedingt Geld verlieren möchten, dann brauchen Sie einfach nur Aktien zu kaufen, die im Kurs fallen; also einen Abwärtstrend aufweisen.

Der große Skandal um die Volkswagen-Aktie aus dem Jahr 2015 etwa liefert uns dazu ein perfektes Beispiel:

Am Wochenende des 20. September wurde der Skandal öffentlich. In einer ersten Reaktion fiel der Kurs am Montag darauf um bis zu -23%.

Zahllose Anleger sahen an diesem Tag bei Kursen zwischen 125,40 € und 142,90 € eine nicht so schnell wiederkehrende Kaufgelegenheit:

Am 5. Oktober desselben Jahres markierte die VW-Aktie ihren neuen Tiefpunkt bei 86,36 €.

Innerhalb weniger Tage hatte sich die Summe der vermuteten finanziellen Belastungen für den Konzern (Strafzahlungen, Klagen, Kosten für Rückruf-Aktionen, Absatz-Rückgang aufgrund des Image-Schadens etc.) vervielfacht.

VW-Aktie war schon vor dem Skandal im Abwärtstrend

Doch wer sich vor dem vermeintlichen Schnäppchen-Kauf einmal die Mühe gemacht hätte, auf den Chart zu schauen, hätte festgestellt:

Die VW-VZ-Aktie befand sich bereits seit dem Rekordhoch (262,45 €) im März 2015 in einem Abwärtstrend. Bei Aufdeckung des Skandals notierte die Aktie mit 162,40 € bereits 100 € tiefer!

volkswagen vorzüge tages-chart-02-11-2015

VW-VZ-Aktie: Schon vor dem Skandal im Abwärtstrend

Ein wichtiges Börsen-Prinzip lautet: An der Börse erfahren Sie fast immer erst im Nachhinein die Gründe für einen Kursrückgang – aber dann ist es meistens zu spät.

Ich würde wetten, dass einige Insider bereits im Vorfeld von dem Skandal und der bevorstehenden Aufdeckung Kenntnis hatten. Und dieses Wissen wurde genutzt, um sich schon im Voraus von VW-Aktien zu trennen.

Zwischenfazit

Ein Trend ist ein Trend, bis er umgekehrt wird.

Wenn sich eine Aktie also im Abwärtstrend bewegt, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sie sich auch weiterhin so verhalten wird.

Wenn Sie am Aktienmarkt Geld verdienen möchten, dann sollten Sie sich an Aktien orientieren, die im Kurs steigen, mithin einen Aufwärtstrend aufweisen.

So wie es seine Ursache hat, warum eine Aktie im Kurs sinkt, so gibt es auch regelmäßig gute Gründe, warum eine Aktie im Kurs steigt – auch wenn sie nicht immer sofort offensichtlich sind.

Der „Aldi-Irrtum“

Sie werden mir also gewiss zustimmen, dass die Wahrscheinlichkeit steigender Aktienkurse in einem Aufwärtstrend höher ist, als in einem Abwärtstrend.

Warum glauben dann aber dennoch viele Marktteilnehmer, sie könnten größere Gewinne einfahren, wenn Sie stark gefallene Aktien kaufen?

Ich bezeichne das als den „Aldi-Irrtum“:

Im Alltag sind wir es gewohnt, auf Sonderangebote zu achten; preiswert einzukaufen, um mit dem zur Verfügung stehenden Einkommen so effizient wie möglich umzugehen.

Das ist auch völlig in Ordnung: maximaler Nutzen aus geringstem Einsatz.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich will damit keinesfalls Aldi schlechtmachen – ganz im Gegenteil!

Nur: Die Denkweise, mit der Sie im Alltag einkaufen, funktioniert an der Börse nur äußerst selten.

Dazu sollten Sie sich Folgendes klar machen:

Börse funktioniert nicht wie die Aldi-Preisfeststellung

Im Discounter wird der Preis jedes Produkts von der Firmenleitung – oder im Einzelfall vielleicht auch vom Filialleiter vor Ort – festgelegt.

An der Börse bestimmen sich die Preise indes aufgrund einer kontinuierlichen Versteigerung der Aktien: Aktien werden angeboten und an den Meistbietenden verkauft.

Übersteigt das Angebot in einer Aktie die bestehende Nachfrage, dann müssen die Anbieter ihre Preisvorstellungen herabsetzen, wenn Sie ihre „Ware“ loswerden wollen.

Übersteigt andererseits die Nachfrage nach einer Aktie das vorhandene Angebot, dann müssen die Nachfragenden höhere Preise bieten, um zusätzliche Anbieter / zusätzliches Angebot hervorzulocken.

Es gibt nicht „nur Käufe“ oder „nur Verkäufe“

Kleiner Einschub, weil es an dieser Stelle gerade prima passt:

Aussagen wie in diesem Börsenkommentar können Sie nun leicht entlarven: „Leider hielten sich auch die Käufe im Gegenzug im Rahmen.“

Es gibt an der Börse nicht „nur Käufe“ oder „nur Verkäufe“!

Ein Aktienkurs kommt nur zustande, wenn ein Marktteilnehmer diese Aktie kauft UND ein anderer ihm diese verkauft.

Im obigen Fall hielt sich also tatsächlich die „Nachfrage im Rahmen“.

Alles basiert auf Angebot und Nachfrage

Kurzum: Aktien steigen im Kurs, weil die Nachfrage nach ihnen das Angebot übersteigt. Das ist übrigens vollkommen unabhängig davon, welche Gründe die Nachfrage forcieren.

Daher ist es wesentlich lukrativer, auf Aktien zu setzen, die im Kurs steigen.

Wenn Sie beim Investieren in Aktien Ihr Vermögen mehren möchten, dann sollten Sie in der Lage sein, das 3. Geheimnis umzusetzen: Sie sollten Gewinner von Verlierern unterscheiden können.

Wenn Sie Ihre Erfolgs-Chancen erhöhen wollen, dann sollten Sie also auf Aktien setzen, die sich in einem Aufwärtstrend bewegen.

Das ist natürlich keine Garantie, dass sich ausschließlich Gewinner unter den von Ihnen ausgewählten Aktien befinden.

So kann beispielsweise – trotz Ihrer korrekten Analyse – ein Trend auch einmal überraschend kurz nach Ihrem Einstieg enden.

Wichtig ist nur: Per Saldo sollte die Zahl der Gewinner die Zahl der Verlierer überwiegen. Sie können auch sagen: Die Performance Ihrer Gewinner sollte deutlich höher liegen als die der Verlierer.

Dies wiederum erreichen Sie nur durch die Anwendung des 1. Erfolgsgeheimnisses, eine konsequente Verlustbegrenzung.

Die meisten Anleger investieren ohne jegliches System in Aktien

Falls Sie meine Arbeit schon länger verfolgen, wissen Sie, dass ich vor meiner Tätigkeit als Analyst und Redakteur 16 Jahre bei einer großen deutschen Bank gearbeitet habe.

Während der 10 Jahre, die ich davon als Wertpapier-Berater tätig gewesen bin, durfte ich viele Anleger kennenlernen.

Eine für mich prägende Erkenntnis dieser Zeit war: Die meisten Anleger investieren ohne jegliches System in Aktien

Da werden Aktien gekauft, weil ein „Börsen-Experte“ im Fernsehen, Radio oder einer Börsen-Zeitschrift eine entsprechende Empfehlung gegeben hat.

Sehr viele Anleger kaufen, weil sie von der erzählten Story über ein Unternehmen fasziniert sind.

Andere kaufen eine Aktie mehrfach, weil sie damit schon einmal viel Geld verdient haben – ganz nach dem Motto: Dann muss es ja auch immer und immer wieder klappen!

Auch die umgekehrte Denkweise fand ich:

Anleger kaufen eine Aktie, weil sie damit schon einmal viel Geld verloren haben – nicht selten aufgrund von Rachegelüsten (weil sie noch eine Rechnung offen haben“), oder auch, weil die Aktie inzwischen noch billiger ist.

Beim Verkauf gehen viele Anleger noch planloser vor

Ob Sie es glauben oder nicht; Noch planloser sind viele Anleger, wenn es um das Verkaufen geht:

Da wird eine Aktie verkauft, weil sie die einzige im Depot mit einem Gewinn ist. Dabei sollten sie eigentlich genau das Gegenteil davon tun und die einzige Verlust-Aktie abstoßen.

Es wird bei guten oder auch schlechten Nachrichten über ein Unternehmen oder die Konjunktur verkauft.

Besonders beliebt sind auch Verkäufe, weil der Banker, der Nachbar oder der Arbeitskollege dazu geraten haben.

Ich habe auch erlebt, wie Anleger Aktien im Rahmen einer Depot-Säuberung verkauft haben: also in etwa so wie beim Frühjahrsputz, bei dem dann Dinge weggeworfen werden, von denen man sich eh schon länger trennen wollte.

Die Voraussetzung, um systematisch zu handeln

Alle hier genannten Vorgehensweisen haben eines gemeinsam: Sie folgen keinem System, sondern sind ein wahlloses, dem Zufall oder der Stimmung gehorchendes Handeln.

Bevor Sie sich jetzt jedoch spontan auf die Suche nach einem Plan oder einem System begeben, ist eine Voraussetzung unabdingbar:

Wenn Sie es nicht bereits tun, dann müssen Sie ab jetzt die Verantwortung für ALLE Ihre Investment-Entscheidungen selbst übernehmen!

Die Entscheidung, ab sofort nur noch Investments zu tätigen, die ich selbst zuvor bestmöglich recherchiert und analysiert habe, war ein Meilenstein in meiner persönlichen Entwicklung als professioneller Investor.

Ab dem Moment, wo Sie für alle Ihre Investments die alleinige Verantwortung übernehmen, sind Sie auch bereit, einen Handlungsplan zu entwickeln und diesem (oder einem bestehenden) zu folgen.

Nun wollen wir zusammen untersuchen, wie Sie zu einem System, einem Handlungsplan kommen. Sie erfahren, was ein solcher Plan beinhalten sollte und warum es wichtig ist, ihm zu vertrauen.

Erfolge kopieren mit System

Ein professioneller Maler wird ein Objekt zunächst reinigen, die Oberfläche anrauhen, grundieren und erst dann lackieren oder streichen.

Er folgt einem System, weil damit der bestmögliche Erfolg ermöglicht wird.

Wenn Sie ohne System investieren, ist dies, als wenn Sie erst lackieren, dann grundieren und das Säubern einfach auslassen. Das mag hier und da und vorübergehend funktionieren, auf Dauer ist es jedoch unprofessionell.

Durch die Anwendung einer Systematik können Sie Erfolge sozusagen immer wieder kopieren. Doch wie genau gelangen Sie zu einem Investment- oder Handlungs-Plan?

Erfolgskomponente 4 – ein Handlungsplan: Klare Regeln für den Kauf und den Verkauf von Aktien

Es gibt zahllose Handels-Strategien, welche von Investment-Profis entwickelt wurden und die Sie lediglich „kopieren“ müssen:

Dividenden-Strategie, O-Higgins-Strategie, Value- oder Growth-Ansatz (wert- oder wachstumsorientiert), Trendfolge-Methode, pro- oder antizyklische Strategien, indexbasierende, spekulative Hebel-Strategien (auf Derivaten wie Optionen, Optionsscheinen oder Zertifikaten basierend), Fonds-Strategien oder auf Charttechnik oder technischer Analyse basierende Ansätze, um nur die bekanntesten zu nennen.

Welche Strategie für Sie die „richtige“ ist, das müssen Sie indes für sich selbst herausfinden. – Warum? Aus den folgenden 3 Gründen:

  1. weil wir Menschen Individuen sind! Nur weil ich ein großer Fußball-Fan bin, müssen Sie nicht gleichfalls dieser Sportart zugeneigt sein.
  2. weil Sie als Investor unterschiedliche Lebens-Phasen durchlaufen:

In jungen Jahren werden Sie eher „ansparend“ investieren müssen, weil Sie noch keine größeren Kapital-Beträge angesammelt haben und der Aufbau des eigenen Lebens oder der Familie Vorrang hat.

Im gesetzten Alter können Sie Ihr angespartes (oder vielleicht ererbtes) Kapital für Ihre Investments nutzen.

  1. weil Sie sich mit der gewählten Strategie identifizieren müssen: Nur wenn Sie einer Strategie vertrauen und von ihrem langfristigen Erfolg überzeugt sind, werden Sie ihr auch bei jedem generierten Kaufsignal folgen.

GeVestor bietet Ihnen zahlreiche Investment-Strategien an, die von Börsen-Profis umgesetzt werden.

Sie können praktisch alle Börsendienste zunächst völlig kostenlos für 30 Tage testen und kennenlernen.

Wenn Sie die für sich passende Strategie gefunden haben, dann bleiben Sie dabei!

Niemand ist perfekt

Übrigens: Sie brauchen sich keinesfalls zu schämen, wenn Sie beim Investieren professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

Schließlich wenden Sie sich ja auch an einen Profi, wenn Sie krank sind (Hausarzt) oder Ihre Heizung ausfällt (Heizungs-Monteur). Und Ihre Brötchen kaufen Sie bei dem Bäcker, der die – Ihrer Ansicht nach – besten bäckt.

Regeln komplettieren Ihr System

Zu einem Handlungs-Plan gehört jedoch nicht allein die systematische Auswahl von Aktien:

Sie sollten solide Gewohnheiten entwickeln, Regeln für Ihr Handeln am Aktienmarkt aufstellen und sich an diese dann auch halten.

Häufig ist genau dies – wie im „richtigen Leben“ – der schwierigste Teil beim Umsetzen des eigenen Handlungs-Plans: Die „schlechten“ Angewohnheiten abzulegen erfordert Anstrengung und Disziplin.

Hier 3 Beispiele für solche aufgestellten Regeln.

  • Im Depot sollten sich maximal 8 Wachstums-Aktien befinden. Meiner Erfahrung nach verlieren Sie Ihren Fokus, wenn Sie mehr als 8 bis 10 Aktien gleichzeitig verfolgen (müssen).
  • Jede gekaufte Aktie wird im Depot gleichgewichtet – ganz egal, wie fantastisch die Erfolgsgeschichte des Wachstums-Unternehmens auch klingen mag.
  • Jede gekaufte Aktie erhält von Beginn an einen mentalen Stop in Höhe von -8% unter dem Kaufpreis (Initial-Stop-Loss). Entwickelt sich der Kurs in die erwartete Richtung, wechseln wir auf einen mentalen Stop von -15%, der laufend an die Kurssteigerungen angepasst wird (dynamisches Stop-Loss).

All das sind natürlich nur Vorschläge bzw. Möglichkeiten. Es sind selbstverständlich noch eine Vielzahl anderer Regeln denkbar.

Kommen wir nun schließlich zum 5. und letzten Geheimnis für erfolgreiches Investieren:

Erfolgskomponente 5: Harte Arbeit

Wenn Sie eine Ausbildung oder ein Studium, gleich welcher Art, beginnen, dann ist Ihnen eines sonnenklar:

Es werden einige Jahre des Lernens vergehen, bis Sie einen entsprechenden Beruf ergreifen können.

Selbst wenn Sie dann in einen Job einsteigen, wird es ein weiter Weg bis zum „erfahrenen Spezialisten“ werden:

Sie werden viele Jahre investieren müssen, in denen Sie Ihren Beruf praktizieren und vor allen Dingen Erfahrungen sammeln.

Doch seien wir ehrlich: Viele Menschen sind in ihrem Beruf sicherlich gut. Doch der Prozentsatz an höchst erfolgreichen Spitzenprofis ist gering:

Nur wenigen gelingt das Vordringen bis in die absolute Spitze

Wer würde schon ernsthaft von sich behaupten wollen, er könne so gut Fußball spielen wie ein Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo?!

Der Kreis derer, die derart gut Formel 1 fahren können wie ein Sebastian Vettel oder Lewis Hamilton ist ebenso unbestritten sehr klein.

Menschen, die in ihrem Leben solch hervorragende Leistungen erbracht haben (und noch erbringen) wie die gerade Genannten, mussten sich Ihre Erfolge hart erarbeiten:

Sie haben viele Jahre lang dafür gelernt, trainiert und praktiziert – Tag für Tag zahlreiche Stunden. Nicht wenige haben dafür Jahre ihrer Kindheit oder Jugend geopfert.

Leistungssportler „leben“ für ihren Sport: Sie verzichten auf jegliche Nahrung und Genussmittel, die ihrem Sport entgegenwirken und arbeiten tagtäglich hochdiszipliniert.

Nach wenigen erfolgreichen Investments schon Aktien-Profi?

Leider fühlen sich viele Börsen-Anfänger allerdings schon nach wenigen erfolgreichen Investments als „Aktien-Profis“. Doch für das Investieren gilt dasselbe wie für jeden anderen Beruf:

Ein „mit allen Wassern gewaschener“ Profi-Anleger werden Sie jedoch nur durch harte Arbeit.

Das Fatale an der Börse ist: Je länger die Aktienmärkte aufwärts tendieren, umso mehr unerfahrene Anleger beginnen damit, in Aktien zu investieren.

Doch in Aufwärts-Phasen ist es wesentlich einfacher, Investment-Erfolge zu feiern:

75% aller Aktien bewegen sich mit dem gerade vorherrschenden Trend. Das bedeutet: In Aufwärts-Trends werden 3 von 4 Investments Gewinne abwerfen.

Aber: Wenn der Trend sich nach unten wendet, werden 3 von 4 Investments Verluste einfahren – und erst dann erweist sich die wahre Qualität des Investierenden.

Fazit

Sie sollten akzeptieren, dass nur wenige Menschen beim Investieren derart erfolgreiche Profis werden wie ein Warren Buffett, Benjamin Graham, Peter Lynch oder George Soros.

Nichtsdestotrotz können Sie stolz darauf sein, wenn Sie nach vielen Jahren des Lernens, Praktizierens und Sammelns von Erfahrungen zu einem „erfahrenen Spezialisten“ reifen.

Auch wenn Sie sich das Handeln mit Aktien nicht zutrauen oder wegen Ihres Jobs nicht die Zeit haben, das Handwerk des Investierens zu erlernen, können Sie dennoch Geld mit Aktien verdienen.

Denn: Als Börsianer weiß ich beispielsweise auch nicht, wie ich eine Krankheit am besten behandle.

Deshalb gehe ich zum Arzt, lasse mir eine Diagnose stellen, mich beraten und mir eine Empfehlung oder ein Rezept für eine Arznei geben, mit der ich wieder gesunden kann.

GeVestor bietet Ihnen zahlreiche Strategien zum Investieren, basierend auf dem kompetenten Fachwissen der jeweiligen Chefredakteure. Überlassen Sie einfach den erfahrenen Spezialisten die harte Arbeit!

Haben Sie auf der anderen Seite vielleicht aber doch die erforderlichen Kapazitäten, um das Handwerk des Aktienhandels zu erlernen?

Dann denken Sie stets an die Beachtung der hier geschilderten 5 Geheimnisse für erfolgreiches Investieren – und Sie werden sehen: Sie werden deutlich erfolgreicher sein als das Gros der Anleger, die „blind“ investieren.

10. Dezember 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.