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5 Versicherungen, die jeder Bauherr und Immobilienkäufer kennen sollte

Das Bauen und Kaufen einer eigenen Immobilie gehört immer noch zu den wichtigsten Vorhaben, das viele Menschen gern umsetzen möchten.

Bauversicherung: Damit nichts passieren kann

Haftpflichtfälle wie Verletzungen von Bauleuten und Bauhelfern – die kleinen Unglücke auf der Baustelle mit herunter fallenden Steinen, umgeknickten Füßen auf unebenem Untergrund, spielende Kinder, die sich weh tun oder schlimmeres passiert – sind einige der Fälle. In der eigenen Beratungspraxis werden Kunden sicher immer wieder diese Fragen nach der Notwendigkeit einer Versicherung gestellt.

„Die mit Abstand wichtigste Versicherung ist die sogenannte Bauherrenhaftpflichtversicherung. Ohne diese Versicherung sollte kein Bauvorhaben gestartet werden, da sie Haftpflichtansprüche gegenüber Dritten – etwa spielenden Kindern – abdeckt, die schlimmstenfalls in die Millionen gehen können.“ Das raten Versicherungs- und Baufinanzierungsexperten wie z.B. BaufiTeam.

Bauherrenhaftplicht: Kosten

Für jeden Käufer einer Immobilie oder eines Grundstücks, das bebaut werden soll, lohnt es sich eine solche Versicherung abzuschließen. Stiftung Warentest hat zuletzt im Jahr 2011 die verschiedenen Tarife getestet.

Dabei sind Preise ab ca. 100 € für einen umfassenden Schutz als einmalige Versicherungsprämie genannt worden. Es geht auch etwas teurer und ist von Anbieter zu Anbieter verschieden. Maßgeblich für die Berechnung der Versicherungsprämie ist der Preis des zu bauenden Einfamilienhauses.


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Feuerrohbauversicherung: Schutz vor Brand

Eine zweite unverzichtbare Versicherung während der Bauphase ist die Feuerrohbauversicherung. Hier werden Schäden am Neubau z.B. durch Brände, Blitzeinschläge und Explosionen abgedeckt.

Die Feuerrohbauversicherung  wird oft als Zusatzversicherung zu gleichgelagerten Versicherungen abgeschlossen. Hier sind die normale Feuerversicherung oder die Wohngebäudeversicherung zu nennen, die auch den Schutz gegen Feuer beinhaltet.

Bei vielen Anbietern ist es so, dass die Feuerrohbauversicherung kostenlos eingeschlossen ist, wenn zugleich eine Wohngebäudeversicherung abgeschlossen wird. Das sollte man demnach überprüfen. Aber auch die Kosten der getrennt abgeschlossenen Versicherung liegen mit etwa 10 € als niedrigstem Tarif sehr erschwinglich.

Die Wohngebäudeversicherung: Schutz des Gebäudes

Durch die Wohngebäudeversicherung ist das Gebäude außerdem gegen Hagel-, Sturm- und Leitungswasserschäden abgesichert. Also gegenüber Schäden, die niemand vollkommen ausschließen kann.

Achtung: Die Wohngebäudeversicherung deckt nur das Gebäude ohne dessen Inhalt an beweglichen Sachen ab. Dafür ist die Hausratsversicherung, die Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände abdeckt, da.

Die Bauhelferversicherung: Schutz der Hilfskräfte

Die Berufsgenossenschaft Bau teilt dazu mit, dass grundsätzlich alle Personen, die der Bauherr als (abhängige) Hilfskräfte in arbeitnehmerähnlichen Form zu den Eigenbauarbeiten heranzieht – gleichgültig, ob sie kurz- oder langfristig, gegen Entgelt oder unentgeltlich beschäftigt werden – kraft Gesetzes gegen Arbeitsunfall versichert sind.

Zu diesen Hilfskräften gehören auch mithelfende Familienangehörige, Verwandte, Bekannte, Nachbarn und Kollegen. (§ 2 Abs. 2 SGB VII). Diese Personen müssen also „angestellt“ sein.  Bei Helfern, die im Rahmen einer im privaten Bereich üblichen Gefälligkeitsleistung tätig werden, ist der Versicherungsschutz der Berufsgenossenschaft ausgeschlossen, weil solche Handreichungen rechtlich nicht als arbeitnehmerähnlich gelten.

Damit wirklich alle Risiken abgedeckt sind, empfiehlt es sich, eine Bauhelferversicherung abzuschließen, wenn private Hilfskräfte auf dem Bau eingesetzt werden.

Die Versicherungen, die beim Bauen einer Immobilie abgeschlossen werden sollten, sind ein weites Feld, bei dem sich Expertenrat lohnt.

15. Oktober 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sven Johns. Über den Autor

Sven R. Johns ist Rechtsanwalt und war 15 Jahre Bundesgeschäftsführer des Immobilienverband IVD (bis Mitte 2012). Seit fast 20 Jahren ist er zunächst als Rechtsanwalt und dann als Geschäftsführer im Immobiliengeschäft vertraut.