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6 Punkte, die in eine Hausordnung gehören

Ruhezeiten, ein Putzplan für das Treppenhaus oder die Regelung für das Herausstellen der Mülltonnen – über eine Hausordnung können Vermieter viele Dinge regeln und das gemeinsame Zusammenleben in einem Mehrparteienhaus organisieren.

Bei der Erstellung einer Hausordnung hilft ein Beispiel, das aufzeigt welche Punkte alle mit einbezogen werden können. Schließlich gibt es verschiedene Aspekte, die Vermieter in der Hausordnung regeln sollten, um Ärger zu vermeiden.

Diese 6 Punkte können in einer Hausordnung aufgenommen werden

Ruhezeiten: Ohne den Hinweis, unnötige Ruhestörungen im Haus zu vermeiden, kommt keine Hausordnung aus. Selbst wenn im Mietvertrag nicht auf Ruhezeiten hingewiesen wird, sind die Hausregeln gültig, da diese auch der Gesetzgeber vorschreibt. Von 22 bis 6 Uhr gilt die Nachtruhe.


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Sauberkeit: Nur wenn schon im Mietvertrag bestimmte Regeln zum Putzen der Flure oder Herausstellen der Mülltonnen vorgesehen sind, sind diese gültig. Stehen sie nur in der Hausordnung, nicht aber im Mietvertrag, müssen Mieter die in der Hausordnung angeordneten Arbeiten nicht durchführen.

Sicherheit: Wann die Haustüre abgeschlossen werden sollte, wo sich die Fluchtwege im Haus befinden und weitere Aspekte zum Thema Sicherheit sollten unbedingt in die Hausordnung mit aufgenommen werden. Auch sollte in der Hausordnung stehen, dass Mieter durch umsichtiges Verhalten dabei helfen sollten, Wasserschäden oder Brände zu vermeiden.

Räumdienst: Wie auch die Regeln zur Sauberkeit muss der Räumdienst ebenfalls schon in den Mietvertrag mit aufgenommen werden, andernfalls ist er für Mieter nicht verpflichtend. Grundsätzlich können darüber aber das Kehren der Straße oder der Winterdienst geregelt werden.

Gartennutzung: Falls es im Haus einen gemeinsamen Garten gibt, kann in die Hausordnung aufgenommen werden, was dort erlaubt oder verboten ist. Fragen zu Grillfesten, Ballspielen, dem Anpflanzen eigener Kräuter oder ähnlichem können dort geregelt werden.

Nutzung gemeinsamer Räumlichkeiten: Wenn eine Waschküche, der Keller oder der Dachboden von mehreren Mietern geteilt werden, hilft eine Hausordnung dabei die Rechte und Pflichten der Mieter in den gemeinsamen Räumen zu regeln. Die Nutzung von Gemeinschaftswaschmaschinen oder der Platz zum Abstellen des Fahrrads oder die Aufteilung der Abstellfläche auf dem Dachboden können in der Hausordnung festgelegt werden.

Die Hausordnung mithilfe eines Beispiels erstellen

Anhand eines Beispiels ist es für Vermieter leichter eine Hausordnung zu erstellen. Ist sie einmal fertig, sollte sie für alle sichtbar im Flur aufgehängt werden. Viele Mieter machen die Hausordnung gleich zu einem Bestandteil des Mietvertrags, damit die einzelnen Punkte als vertraglich vereinbart gelten.

Über das Privatleben der Mieter oder die Gestaltung der Wohnung dürfen Vermieter in der Hausordnung keinerlei Vorgaben machen – einzig die gängigen Verhaltensregeln, Ruhezeiten und ein pfleglicher Umgang mit der Mietsache müssen eingehalten werden.

24. September 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.