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So erkennen Sie die Fehler in Ihrer Jahresabrechnung rechtzeitig

Wie viel Geld verschenken Sie nur deshalb, weil Sie sich bei der Prüfung Ihrer Jahresabrechnung nur eine einzige Zahl anschauen – nämlich den Endbetrag? Es könnte mehr sein, als Sie denken. Möglicherweise sogar sehr viel mehr.

Auf die oben beschriebene Weise „prüfen“ übrigens 87 % aller Eigentümer ihre Jahresabrechnung. Wird hier ein Guthaben ausgewiesen, ist man schon zufrieden.

Ich behaupte: Das ist ein Riesenfehler, der bares Geld kosten kann. Und ich spreche hier nicht über ein paar Euro. Nein, oft geht es um Summen, bei denen es sich durchaus lohnt, genauer hinzusehen. Oder würden Sie nicht auch gern 17 %  Ihrer Betriebskosten einsparen, vielleicht sogar wesentlich mehr?


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Sie vertrauen Ihrem Hausverwalter …

… und das ist auch gut so. Denn ich bin sicher, dass die wenigsten Hausverwalter den Eigentümern ganz bewusst schaden. Aber in der Praxis erlebe ich immer wieder, dass Jahresabrechnungen viele Fehler enthalten.

Hier sind 3 Beispiele für häufige Fehlerquellen:

  • Der falsche Verteilerschlüssel: Die Folge könnte sein, dass Ihr Anteil an den Gesamtkosten im Vergleich zu den anderen Eigentümern zu hoch ist. Oder …
  • Kosten, die nur das Sondereigentum eines Eigentümer betreffen, werden fälschlicherweise auf alle Eigentümer umgelegt. Oder …
  • Während des Jahres gab es einen Eigentümerwechsel. Oft herrscht Unklarheit darüber, welche Kosten der alte Eigentümer übernehmen muss, welche der neue.

Fehler lassen sich nur korrigieren, wenn sie RECHTZEITIG erkannt werden

In Eigentümerversammlungen beobachte ich immer wieder, dass viele Eigentümer keine Lust haben, sich mit der Jahresabrechnung zu befassen. Sie möchten die Sache schnell hinter sich bringen und die Jahresabrechnung am liebsten ohne Prüfung beschließen.

Lassen Sie sich davon nicht beeindrucken. Denn ist der Beschluss erst einmal gefasst, ist er – auch mit Fehlern – rechtsverbindlich. Er kann zwar noch angefochten werden, aber auch diese Möglichkeit besteht nur innerhalb eines Monats nach dem Beschluss.

Ich empfehle Ihnen also: Nehmen Sie Ihr Prüfungsrecht wahr. Kontrollieren Sie die Jahresabrechnung genau, bevor Sie Ihre Zustimmung geben. Wenn Ihnen etwas komisch vorkommt, fordern Sie Aufklärung.

10. Oktober 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Dr. Tobias Mahlstedt. Über den Autor

Dr. Tobias Mahlstedt ist Chefredakteur vom „Immobilien-Berater“, „VermieterRecht aktuell“ und „Der Eigentümer Brief“. Außerdem ist er Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht und Wirtschaftsmediator. Dr. Mahlstedt ist Rechtsanwalt in der auf das gesamte Bau- und Immobilienrecht spezialisierten Kanzlei BÖRGERS Fachanwälte & Notare in Berlin und Herausgeber/Fachautor zahlreicher Publikationen zum Immobilienrecht.

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