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Innovativer Spot für eine Immobilie bei Bad Oldesloe kursiert im Netz

Wie macht man den Verkauf einer Immobilie bekannt, die deutlich mehr Aufmerksamkeit verdient als üblich?

Ganz einfach – man bündelt die Fachkompetenzen von  Makler, Homestaging-Experten und einer Bewegtbild-Agentur.

Das Ergebnis: Kein Objektfilm der herkömmlichen Art, sondern ein witziger Spot, der durch virales Marketing im Internet verbreitet wird und so völlig neue Zielgruppen anspricht. Sehen Sie selbst.

Virales Marketing für eine Immobilie

Dieses Marketingkonzept kurbelt nun den Verkauf einer Immobilie bei Bad Oldesloe an. Für das schöne Architektenhaus  war das Einzugsgebiet Bad Oldesloe zu klein geworden. Immobilienmakler Michael Rosenbauer war deswegen bereit neue Wege zu gehen und in eine intensive Marketingkampagne zu investieren, um das Objekt über die Stadtgrenzen hinweg bekannter zu machen.

Er beauftragte die Agentur Wordliner Crossmedia, einen noch nie da gewesenen Objektfilm zu produzieren. Protagonisten sind neben der Immobilie, Herr Rosenbauer selbst und – in der Hauptrolle – ein Staubsaugerroboter.

Der Handlungsstrang hat mit der Immobilie zunächst wenig zu tun und folgt erst einmal dem Problem des Staubsaugerroboters, der das Haus bis zur Besichtigung gereinigt haben soll.


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Da der Immobilienmakler aber in seiner Eile das Ladegerät beim Gehen mitgenommen hat, ist der Roboter gezwungen, das Haus nach selbigem abzusuchen. Auf diese Weise wird der Zuschauer durch fast sämtliche Räume geführt und sieht das Haus aus der ungewöhnlichen Roboter-Perspektive. Zusatzinformationen, wie die Größe der Zimmer aber auch der Akku-Stand des Roboters, werden durch Grafiken eingeblendet.

Neue Käufergruppen ansprechen

„Uns war es ganz wichtig, die Leute zu unterhalten. Wir wollten keinen drögen Objektfilm machen, sondern einen Spot, den man sich gern anschaut und auf der eigenen Facebook-Seite postet.

Durch diesen viralen Effekt, sehen ganz neue Käufergruppen das Objekt.“, meint Jan Kricheldorf, Geschäftsführer der Agentur Wordliner Crossmedia.

Auch Makler Rosenbauer ist überzeugt, dass auf diese Weise neue Käufergruppen für die Immobilie angesprochen werden können – einen ersten Besichtigungseindruck haben Sie vom Film bereits bekommen.

„Ich wollte außerhalb der üblichen Onlinebörsen viral vermarkten, beispielsweise über YouTube und Facebook. Außerdem präsentiere ich die Immobilie auch offline hochwertig, zusätzlich zum Spot habe ich ein 24-seitiges Hochglanzmagazin zur Immobilie erstellt“, erklärt Herr Rosenbauer seine Strategie.

Hochwertig wirkt die Immobilie auch im Film.

Kein Zufall, denn die Inneneinrichtung des Hauses entsprach vor dem Film nicht mehr ganz dem Zeitgeist. Die Vorstellungskraft des Betrachters, sich selbst als Bewohner in der Immobilie wieder zu finden, war blockiert. Deswegen wurde das Haus vor dem Dreh mit einem so genannten Home Staging aufgewertet.

Sprich – die Inneneinrichtung wurde verkaufsfördernd überarbeitet.  „Ob eine Immobilie überhaupt in die engere Wahl kommt, darüber entscheidet der Bauch.

Jüngste Erkenntnisse der Hirnforschung beweisen, dass nur eine Inszenierung, die die 5 Sinne anspricht, den schnellen Verkaufserfolg bringt und nicht: Lage, Lage, Lage.“, erklärt Tina Humburg, Gründerin und Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Home Staging und Redesign.

„Ein schlechter Geruch, die falsche Raumtemperatur oder aus der Mode gekommene Möbel – all dies beeinflusst die Kaufentscheidung nicht zum Positiven! „Der Käufer von heute kann sich nicht seine Zukunft im Objekt vorstellen, wenn das Zuhause der Vorbesitzer zu dominant ist.“, ergänzt Sandra Küppers, Mitglied des Berufsverbandes und mit der Aufbereitung des Einfamilienhauses beauftragt.

Die Kooperation von Makler, Home Staging Professional und Filmproduktion hat sich gelohnt.

„Bisher wurden in Objektfilmen in Deutschland keine Geschichten erzählt, sondern nur Bilder von Räumen aneinander gereiht.

Dieser Film ist anders: Es ist der erste unterhaltsame Objektfilm. Objektwerbung, Imagewerbung (Akquise!) und käuferorientierte Entscheidungshilfe in Einem: Besser geht es nicht!“, fasst Tina Humburg ihren Eindruck begeistert zusammen.

1. Juni 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sven Johns. Über den Autor

Sven R. Johns ist Rechtsanwalt und war 15 Jahre Bundesgeschäftsführer des Immobilienverband IVD (bis Mitte 2012). Seit fast 20 Jahren ist er zunächst als Rechtsanwalt und dann als Geschäftsführer im Immobiliengeschäft vertraut.