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Abgeltungssteuer: Ihre Chancen auf einen Blick

Die steueroptimierte Geldanlage ist das A und O Ihrer persönlichen Rendite. Schlichtes Handwerk, das Ihnen auf jeden Fall die entscheidenden Gewinne bringt.

Steuern sparen: das eigentliche Geheimnis hinter allen Strategien

Milliarden von Euros sind in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten in sogenannten „Steuersparmodellen“ versunken und zum Teil nie wieder aufgetaucht. Finanzmarkt-„Spezialisten“ machten sich den Umstand zunutze, dass Steuern auf Geldanlagen schlicht ungerecht sind. In aller Regel – jedenfalls empfehlen wir dies – investieren Sie nur Geld, das Sie vorher verdient haben. Jeden Verdienst aber unterwerfen Sie bereits der Einkommensteuer.

Geldanlage-Steuern sind daher eine Doppelsteuer. Daher kommt der Unmut gegenüber Geldanlage-Steuern, der in vielen Fällen den Blick nur noch auf Steuersparmodelle verstellt hat. Selbst gut beratene Prominente sind mit Immobilien in den neuen Bundesländern hereingefallen.

Steuersparmodelle mit geschlossenen Fonds funktionierten nicht

Eine schlichte Überlegung jedoch zeigt: Die meisten Steuersparmodelle konnten gar nicht funktionieren. Es ging einfach um die Produktion und Anrechenbarkeit von Verlusten. In den Anfangsjahren solcher Modelle entstanden Verluste, die mit anderen Anlagearten verrechenbar waren und einen Steuerstundungseffekt auslösten.

Blieben, wie bei geschlossenen Fonds fast schon üblich, die späteren Gewinne aus, zahlten Investoren zwar keine Steuern – dies aber auf Kosten des eigenen verlorenen Kapitals. Wer mit Verlusten spekuliert(e), um Steuern zu sparen, ging und geht höchste Risiken ein. Sowohl in der direkten Geldanlage als auch bei Unternehmensbeteiligungen, die Sie heute noch „verlustwirksam“ eingehen können (stille Beteiligungen etwa).

Investieren ohne Abgeltungssteuer und investieren mit Steuerstundung

Der „Geldanlage-Berater“ bietet Ihnen eine Doppel-Strategie an, mit der Sie Abgeltungssteuern ohne unkalkulierte Risiken einsparen können. Strategie 1: Sie zahlen tatsächlich keine Steuern nach Ablauf einer bestimmten Haltefrist. Für verschiedene Anlageformen ist dies heute noch möglich.

Strategie 2: Sie zahlen die Steuern erst sehr viel später und nutzen den Steuerstundungseffekt – quasi als zinsfreie Kredite vom Staat. „Buy-and-hold“ heißt das Zauberwort, das Ihnen auf jeden Fall gegenüber anderen Anlagestrategien weiterhelfen wird. Die Abgeltungssteuer zahlen Sie auf alle Kapitalerträge, das heißt die Geldzuflüsse aus der reinen Geldanlage – nicht aus einer unternehmerischen Beteiligung.

Wichtig:

a) Hierüber müssen Sie Ihrer Bank einen Freistellungsauftrag erteilen. Ansonsten zieht die Bank automatisch Abgeltungssteuer von Ihren Erträgen ab.

b) Liegt Ihr Steuersatz bei weniger als 25%, können Sie diese Abzüge bei der Einkommensteuererklärung verrechnen und erhalten Steuern zurück. Nachgerechnet: Als Lediger „dürfen“ Sie dafür höchstens 15.380 € jährlich verdienen, als verheiratetes Ehepaar gemeinsam 30.760 €.

c) Haben Sie vergessen, Ihrer Bank einen Freistellungsauftrag zu erteilen, können Sie die Differenz ebenfalls über die Einkommensteuererklärung wieder zurückerhalten.

Ihre Chancen:

  • Die Abgeltungssteuer hat bei uns in Deutschland die Besteuerung von Gewinnen nach dem persönlichen Einkommensteuersatz abgelöst.
  • Ein erster Fortschritt für diejenigen, die nach weniger als einem Jahr Haltedauer Wertpapiere verkaufen und einen höheren Steuersatz als 28% haben.
  • Dieser Vorteil verfällt nach einem Jahr Haltedauer, weil Sie für viele Wertpapiererträge (Kursgewinne) nun Steuern zahlen, die Sie vorher nicht hätten zahlen müssen.
  • Wer sein Depot jedoch geschickt aufstellt, spart 40% und mehr von der Abgeltungssteuer. Das heißt: Bei einer Aktieninvestition und durchschnittlichen Gewinnen von 8% im Jahr müssten Sie 2.000 € Steuern zahlen.
  • Unsere Strategie hilft Ihnen, 800 € und mehr netto pro Jahr mehr zu behalten.
  • Eine zweite Strategie für Edelmetalle: Wer nicht in ein verbrieftes Anrecht investiert (Zertifikate auf den Goldpreis etwa), sondern in physische Metalle, wird nach einem Jahr Haltedauer auf die Gewinne aus Edelmetall-Investments überhaupt keine Steuer mehr zahlen müssen.

8. Juli 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.