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Abmahnung, wenn Mieter gegen Hausordnung verstößt

Die Hausordnung wird vom Vermieter aufgestellt und soll das häusliche Zusammenleben der verschiedenen Parteien in einem Mietshaus regeln.

Bei der Aufstellung muss der Vermieter auch die Interessen seiner Mieter wahren und darf nicht willkürlich vorgehen.

Die Mieter müssen sich dann an die Hausordnung halten.

Der Vorteil ist, dass Bewohner sich bei Streitigkeiten auf die Hausordnung berufen können, ohne dass der Vermieter eingeschaltet werden muss.

Abmahnung für Mieter normalerweise ausreichend

Verstößt ein Mieter gegen die Hausordnung, ist normalerweise eine Abmahnung ausreichend. Dadurch wird der Mieter meist wieder zur Vernunft gebracht.


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Eine ordentliche Kündigung bei einem Verstoß gegen die Hausordnung ist nur selten möglich. Das geht nur dann, wenn ein Mieter mehrmals in kurzer Zeit durch Verstöße auffällt. Die fristlose Kündigung lässt sich nur dann durchsetzen, wenn der Mieter mehrere Rechte der anderen Parteien verletzt hat oder sein Verhalten aber den anderen Mietern nicht zumutbar ist.

Abmahnung an Mieter bei Verstoß gegen die Hausordnung notwendig

Eine der wichtigsten Pflichten des Vermieters ist es, dem Mieter die Mietsache zum ordnungsgemäßen Gebrauch zu überlassen. Wenn also ein Mieter einen anderen Mieter durch einen Verstoß gegen die Hausordnung stört, muss der Vermieter etwas dagegen tun.

Unternimmt der Vermieter nichts und der betroffene Mieter wird weiterhin gestört wird, darf er die Miete mindern. Kommt es wiederholt zu Belästigungen, obwohl der Mieter darauf hingewiesen hat, darf er kündigen. Bei unzumutbaren Verhältnissen kann er das sogar fristlos tun.

Der Vermieter ist also bei Verstößen gegen die Hausordnung gefragt.

Er sollte bei störendem Verhalten seitens eines Mieters möglichst schnell aktiv werden: Er muss den Mieter abmahnen und ihn dazu auffordern, mit dem störenden Verhalten aufzuhören.

Wenn der Mieter trotzdem weiterhin gegen die Hausordnung verstößt, kann der Vermieter ihm kündigen; bei erheblichen und wiederholten Verstößen sogar fristlos.

Dies ist aber auch nur dann möglich, wenn der Mieter vorher abgemahnt wurde. Dazu muss der Vermieter genaue Angaben machen und das störende Verhalten in der Abmahnung genau beschreiben:

Die Art der Störung, aber auch die Dauer und die Häufigkeit muss in einer wirksamen Abmahnung enthalten sein. Für den Vermieter empfiehlt es sich deshalb, die Störungen genau zu protokollieren, damit er die Verstöße gegen die Hausordnung belegen kann.

Abmahnung als letzte Möglichkeit

Die Abmahnung an einen störenden Mieter sollte ein Vermieter nur dann in Betracht ziehen, wenn ein persönliches Gespräch nicht geholfen hat.

Lässt sich das Problem ohne Schriftverkehr aus der Welt schaffen, ist das für das häusliche Zusammenleben sicherlich die angenehmere Lösung.

11. November 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.