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Abschaffung des Bargelds – so arbeiten Politiker bereits daran

Haben Sie auch schon davon gehört? Ich meine hier die Pläne zur Abschaffung des Bargelds.

Zunächst hört sich das utopisch an, doch dieser Vorgang befindet sich schon in vollem Gange.

Keine Utopie, sondern traurige Wahrheit

Das zeigen Ihnen die folgenden Beispiele aus einigen europäischen Ländern.

Natürlich wird das Bargeld nicht von einem Tag auf den anderen abgeschafft, doch klare Beschränkungen für den Einsatz von Bargeld im Alltag sind schon erste düstere Vorboten.

Dafür gibt es schon jetzt viele Beispiele in Europa:

Dänemark hat die Bargeld-Nutzung auf max. 50.000 Dänische Kronen beschränkt. Das sind immerhin noch 6.700 €.


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Sehr viel drastischer sind die Beschränkungen schon in Belgien und der Slowakei. Dort gilt eine Obergrenze von 5.000 €.

Obergrenzen für Bargeld von 1.000 € gelten schon in Europa – doch das ist erst der Anfang

Griechenland nötigt seine Bürger schon jetzt dazu, Bargeld nur noch bis zu einer Grenze von max. 1.500 € einzusetzen. Im Geschäfts-Alltag gilt immerhin noch eine Obergrenze von 3.000 €.

Aber es geht noch heftiger: Italien hat schon jetzt die Obergrenze bei 1.000 € festgelegt.

Diese Beispiele machen deutlich: Die Pläne zur Abschaffung des Bargelds befinden sich schon heute (Stand: Juli 2015) in der Umsetzung. Ich erwarte für die nächsten Jahre weitere Verschärfungen – auch bei uns in Deutschland.

Erst kürzlich hat der NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans eine Bargeld-Grenze für Deutschland von max. 3.000 € gefordert.

Das ist ein erster Testballon. Wenn es dann keinen nennenswerten Widerstand mehr gibt, können Sie schon mit der Einführung einer solchen Grenze rechnen.

Sie werden sich nun fragen: Warum wollen die Politiker das Bargeld abschaffen? Dazu gibt es einige Standardargumente.

Im Grunde geht es hierbei immer um die Verbrechens-Bekämpfung.

Ein beliebtes Argument lautet dann: Ohne Bargeld auch keine Geldwäsche. Doch das ist natürlich nur eine Seite der Medaille…

Ohne Bargeld werden Sie zum gläsernen Bürger

Ohne Bargeld wird nämlich außerdem Ihr gesamtes Kauf-Verhalten transparent. Wenn Sie auf den Einsatz von Karten angewiesen sind, kann eben immer nachvollzogen werden, wann Sie wo welche Dinge eingekauft haben.

Der Aufbau von Bewegungs-Profilen ist dann kein Problem mehr; Es ist ja schließlich jederzeit ermittelbar, wo Sie beispielsweise getankt haben.

Ohne Bargeld werden Sie schlicht und einfach zum gläsernen Bürger. Diese Gefahr sollten Sie sich immer vor Augen führen!

Daher sollten Sie auch weiterhin alltäglich verstärkt Bargeld einsetzen – ein an und für sich doch ziemlich einfach umzusetzender Alltags-Tipp…

22. Juli 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.