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Abwärtstrend: Bei fallenden Kursen besser nicht kaufen

Der Abwärtstrend ist ein Begriff aus der Chartanalyse. Börsenkurse gibt es für diverse Handelsinstrumente, wie zum Beispiel Aktien. Sie richten sich zumeist nach Angebot und Nachfrage, sind aber auch von anderen Umständen wie beispielsweise Katastrophen beeinflussbar.

So wird ein Erdbeben Auswirkungen auf den Aktienkurs von Versicherern haben, die in der betroffenen Region tätig sind. Meistens lassen sich Trends durch Trendlinien in Charts (grafische Darstellung) herausheben.

Abwärtstrend als Begriff aus der Chartanalyse

Trends einzelner Wertpapiere werden unter anderem in der Chartanalyse untersucht. Dabei bildet beispielsweise der Chart einer Aktie den Kursverlauf über einen bestimmten Zeitraum ab.

Die Idee der Chartanalyse ist, aus der historischen Chartentwicklung die Entwicklung für die Zukunft abzuleiten und dadurch Handelssignale (Chartsignale) zu erkennen.  Die Chartanalyse ist weltweit stark verbreitet.

Auch wenn der Preis eines Wertpapiers deutlich abwärts zeigt, wird man trotzdem Preisschwankungen beobachten können. Er bewegt sich dabei in der Regel in Gipfeln und Tälern.


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Abwärtstrend erklärt – Höhen und Tiefen des Börsenkurses

Als Abwärtstrend wird eine Phase von tendenziell fallenden Börsenkursen bezeichnet. Ein solcher Trend kann ein bestimmtes Wertpapier oder auch einen breiten Markt bzw. einen Index betreffen.

Aber auch ein genereller Abwärtstrend kann trotzdem phasenweise steigende Kurse verzeichnen. Einen Abwärtstrend kann man nun anhand der Höhen und Tiefen innerhalb dieses Trends erkennen.

Abwärtstrends sind dadurch gekennzeichnet, dass die Hochpunkte innerhalb der Kursbewegungen mit dem Zeitablauf immer etwas niedriger liegen als zuvor. Ist der nächste, übernächste und der darauffolgende Höchstwert grundsätzlich unter dem vorangegangenen Höchstwert, spricht man von einem Abwärtstrend. Über diese Hochpunkte hinweg kann man eine Abwärtstrendlinie zeichnen.

Betrachtungszeiträume bei Trends

Trends können in kurz-, mittel- und langfristige Bewegungen unterschieden werden. Die Zeiteinteilung ist zwar nirgendwo bindend festgelegt, allgemein werden aber folgende ungefähre Zeitrahmen unterschieden:

  • Kurzfristiger Trend: Wenige Tage bis zu drei Monaten
  • Mittelfristiger Trend: Drei Monate bis ein Jahr
  • Langfristiger Trend: Länger als ein Jahr.

Empfehlungen für Anleger bei einem Abwärtstrend

Bei einem Abwärtstrend sollte manvon einem langfristigen Betrachtungszeitraum einer Aktie ausgehen. Dabei  sollte der Anleger bei einem klassischen Abwärtstrend von einer Investition in diese Aktie absehen, sprich den Aktienkauf nicht tätigen. Grundsätzlich gilt beim Abwärtstrend die Strategie, nicht gegen den Trend zu handeln.

Für Anleger ist ein Abwärtstrend ein relativ sicheres Indiz dafür, dass der Kurs weiter fallen kann. Aber sich in einem Abwärtstrend befindliche Kurse können auch in einen Aufwärtstrend übergehen. Dabei läutet das Brechen der Abwärtstrendlinie von unten nach oben oft  einen Aufwärtstrend ein.

7. Januar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Dr. Jürgen Nawatzki
Von: Dr. Jürgen Nawatzki. Über den Autor

Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre war Dr. Jürgen Nawatzki u. a. als Finanzberater tätig und hat individuelle Lösungen zur Vorsorge, Immobilienfinanzierung und zum Kapitalaufbau für Privatkunden entwickelt. Als Autor möchte er seinen Lesern Informationen und Hintergrundwissen zu Wirtschafts- und Finanzthemen liefern.