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Accumulation Distribution Linie: Nutzen und Anwendung

Die Accumulation Distribution Linie ist ein Indikator, der Trendentwicklungen und Liquidität berücksichtigt.

Je größer die Kursveränderung eines Basiswertes ist, umso höher ist der Anteil, der in die Berechnung der A/D-Linie einfließt.

Der Entwickler Mark Chaikin wollte beweisen, dass gesunde Trendbewegungen von stetig ansteigendem Handelsvolumen begleitet werden.

Mehr dazu: Der Chaikin Oscillator

Ist dieser Gleichverlauf gestört, so ist davon auszugehen, dass die vorliegende Trendentwicklung nicht stabil bleiben muss.

Accumulation Distribution Linie als Achterbahnfahrt

Der Anstieg einer Achterbahn auf einen Hochpunkt, wird – abgesehen vom Start – mit einer hohen Geschwindigkeit vollzogen um die Spitze zu erreichen. Gegen Ende jedoch verlangsamen sich die Wagen um die Umkehr nach unten einzuleiten.


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Anschließend wird eine ungemeine Beschleunigung freigesetzt mit der sich die Bahn ins Tal stürzt. Ähnlich verhält es sich bei der Accumulation Distribution Linie.

Ziel der A/D Linie

Ziel des Indikators ist es, den Liquiditätsstrom abzubilden, welcher den Kursverlauf eines Wertes beeinflusst. Die reine Kursbewegung, ob steigend oder fallen, ist hierbei sekundär.

Es soll die wahre Finanzkraft, die für die Kursbewegung verantwortlich ist, aufgedeckt werden. Zudem soll eine aktuelle Trendbewegung rational belegt und unterstützt werden.

Die Interpretation der A/D Linie

Um die A/D Linie effektiv für das eigene Trading zu verwenden, wird im Regelfall der Indikator mit dem Verlauf des Basiswertes verglichen.

Zeigen beide Bewegungen nicht in die gleiche Richtung, spricht man hier von einer Divergenz. Das deutet auf den abnehmenden Kapitalfluss hin und auf eine eventuell einsetzende Trendwende.

Diese Tendenz wird dann als negativ (bearish) bezeichnet. Auch wenn im Kursverlauf des Basiswertes noch wenig bis nichts auf die abfallende Kraft hindeutet, wird dies in der A/D Linie deutlich sichtbar.

Für die meisten Trader wird jedoch die positive (bullishe) Divergenz von Bedeutung sein.

Hierbei fällt der Basiswert auf ein neues Tief. Falls der Indikator nun eine Bewegung in die Gegenrichtung anzeigt, kann davon ausgegangen werden, dass sich der Kapitalfluss des Marktes erhöht und eine Gegenbewegung entsteht.

Wichtige Tradingtipps zu Indikatoren

Wie bei fast allen Indikatoren kann es gefährlich sein, sich nur auf einen Signalgeber zu verlassen. Ebenso wenig sollten nicht die unterschiedlichen Zeithorizonte und die allgemeine Marktlage unterschätzt werden.

Erst die Kombination aus mehreren individuell wichtigen Indikatoren und Einflussfaktoren des Marktes lassen nachhaltig erfolgreiche Ergebnisse zu.

Mehr dazu im Video: Verschiedene Volatilitäts-Indikatoren

Achtung: Es besteht Verwechslungsgefahr

In der Literatur besteht eine Verwechslungsgefahr zwischen der Accumulation Distribution Linie, der Advance Decline Linie und dem Accumulation Distribution Indikator von Larry Williams.

Daher sollte nicht nur auf die Abkürzungen geachtet werden, sondern auf die jeweiligen Definitionen. Der Indikator von Williams ist oft mit WAD abgekürzt, wohingegen die anderen beiden Indikatoren jeweils als A/D oder AD-Linie zu finden sind.

6. Januar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Christian Klein. Über den Autor

Christian Klein hat durch eine Ausbildung in der Finanzbranche und ein anschließendes Studium mit Schwerpunkt BWL weitreichende Erfahrungen im Wertpapierhandel sammeln können. Aus persönlichem Interesse setzt er sich weiterhin mit Finanzpolitischen Themen sowie detaillierten Analysen auseinander. Als privater Anleger mit mehr als zehn Jahren Erfahrung befasst er sich mit technischer Analyse und deren Zusammenhang im täglichen Marktgeschehen.