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Adam Smith: Liberalismus-Begründer

Der Liberalismus ist ein Grundgedanke der politischen Philosophie und für Ökonomen insbesondere in Kombination mit dem Namen Adam Smith sehr interessant. Denn Adam Smith gilt als der Begründer der Wirtschaftswissenschaften und hat die theoretischen Grundlagen des wirtschaftlichen Liberalismus auf seinen Theorien aufgebaut und entwickelt.

Doch nicht nur für Ökonomen ist der Liberalismus eine interessante Gedankenströmung. Auch für alle, die am Finanzmarkt interessiert sind, ist es ein wichtiger Begriff und vermittelt nützliches Hintergrundwissen rund um die Themen Freie Marktwirtschaft, Wettbewerbsfreiheit und staatliche Regulation.

Adam Smith: Eine Biografie

Der Schotte Adam Smith lebte von 1723 bis 1790 und war ein Moralphilosoph und Aufklärer. Sein wohl bekanntestes Buch „Der Wohlstand der Nationen“ gilt als die Begründung der Ökonomie als Wissenschaft. Smith setzt in diesem Buch die Arbeit als Quelle und Maßstab des Wertes von Gütern und nicht mehr die Natur. Insbesondere der Begriff des Freien Wettbewerbs wird von Smith geprägt und ist bis heute einer der Pfeiler des ökonomischen Liberalismus.

Kerngedanken des Liberalismus

Der Liberalismus ist eine Weltanschauung und steht für eine gänzlich freie Entfaltung eines jeden Individuums. Er ist eine Staats- und Gesellschaftsauffassung. Der Eingriff oder die Bevormundung von Instanzen wie Staat, Politik, Wirtschaft oder soziale Zwänge werden im Zuge des Liberalismus strikt abgelehnt.

„Liber“ ist lateinisch und bedeutet frei. „Libre“ ist das abgewandelte Wort in den romanischen Sprachen französisch, spanisch oder italienisch und bedeutet dasselbe. „Liberalis“ heißt „freiheitlich“ oder „die Freiheit betreffen“ und beschreibt somit den Kerngedanken dieser Weltanschauung.

Mehr zum Thema: Liberalismus: Definition und Erklärung

Die Grundgedanken des Liberalismus sind das Recht auf Selbstbestimmung auf der Basis von Einsicht und Vernunft, die Beschränkung der politischen Macht, die Freiheit gegenüber dem Staat und die Selbstregulierung der Wirtschaft auf Basis des persönlichen Eigentums.

Wirtschaftlicher Liberalismus durch Adam Smith

Insbesondere der letzte Aspekt, nämlich der wirtschaftliche Liberalismus, entstand durch die Theorien von Adam Smith. Smith geht von einer unsichtbaren Hand aus, von der jeder Mensch beim Verfolgen seiner eigennützigen Ziele nach Wohlstand und Gewinn, geführt wird.

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Diese unsichtbare Hand sorgt dafür, dass der Mensch durch seine Betätigung aber nicht nur sich selbst als Individuum nützt, sondern auch dem Wohle der gesamten Gesellschaft dient. Dies passiert ohne Absicht und funktioniert nur im Rahmen des freien Handels und des freien Wettbewerbs.

Die staatliche Regulation lehnt Adam Smith im Liberalismus daher ab und bevorzugt eine freie Marktwirtschaft. Zu dieser freien Marktwirtschaft gehören nach Smith verschiedene Aspekte wie die Gewerbefreiheit oder die freie Preisbildung. In der Politik vertritt die FDP viele Interessen des Liberalismus. Mit diesem Wissen können sich Interessierte nun eher am Finanzmarkt und vielleicht auch in der Politik orientieren und manche Zusammenhänge besser verstehen.

26. September 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.