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Agrarrohstoffe: Spekulation um jeden Preis?

Investments in Agrarrohstoffe sind ein notwendiger Teil des Wirtschaftskreislaufs. Denn auch die Erzeugung von Nahrungsmitteln kann sich ohne Zufluss finanzieller Mittel nicht entwickeln. Wie der Name schon sagt, fließen die Gelder in die Landwirtschaft.

Dass Anleger Agrarrohstoffe als lohnende Investment-Objekte entdeckt haben, ist ebenfalls völlig normal. Denn sie sind auf der Suche nach Rendite-Objekten, die langfristig sicher sind.

Agrarrohstoffe haben zudem den Vorzug einer ständig steigenden Nachfrage. Es gibt eine Reihe substanzieller Faktoren, die dafür sorgen, dass Nahrungsmittel auf lange Sicht nicht billiger werden können. Im Gegensatz zur Weltbevölkerung, die unaufhörlich wächst, sind die Flächen, die für die Landwirtschaft genutzt werden können, begrenzt.


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Insgesamt gehen die natürlichen Ressourcen der Erde zurück. Dazu kommen Entwicklungen wie die Nutzung von Agrarrohstoffen für die Erzeugung alternativer Energie oder die Herstellung von Wellness-Produkten.

Inhaber von Fondsanteilen „Agrarrohstoffe“ Spekulation mit dem Welthunger vorzuwerfen, stellt daher eine vorschnelle Verurteilung dar und ist zumindest einseitig ausgelegt. Dieses Problem muss auf einer ganz anderen Ebene gelöst werden.

Agrarrohstoffe-Spekulation: Wie kommt sie zustande?

Dass Agrarrohstoffe-Spekulation und eine kurzfristige Gewinnmitnahme außerhalb der Branche Vorschub leisten können, ist allerdings erst mit der bevorzugten Aufnahme von Agrarrohstoffen in börsennotierte Fonds möglich geworden. Dadurch ist jeder Anleger auf der Welt in der Lage, an der Preisentwicklung teilzuhaben.

Einen regelrechten Boom erleben diese Fonds seit der Immobilienpleite 2007. Sie boten mit ihrer langfristig sicheren Anlagemöglichkeit seinerzeit eine augenscheinliche Alternative zum Einbruch der Immobilienwerte. Die Nahrungsmittelkrise von 2008 sorgte sofort für eine Preisspitze. Allein schon der einsetzende Run auf Agrarrohstoffe-Fonds führte zu einer ersten Überhitzung der neuen Hoffnungsträger.

Das hat dazu geführt, dass sich die Sparte nicht kontinuierlich am Markt entwickelt, sondern immer wieder hohe Ausschläge zeigt. Durch Missernten und Dürren werden zudem die Preise für Agrarrohstoffe ständig und teilweise sehr deutlich verändert.

Agrarrohstoffe-Spekulation: Eine schlechte Lage ausnutzen

Auf den Agrarrohstoffmärkten kam es in den letzten Jahren zu heftigen Preisschwankungen mit extremen Preisspitzen. Auch zukünftig ist mit einer großen Volatilität bei den Nahrungsmittelpreisen zu rechen. Das ist die Chance für Spekulaten. Agrarrohstoff-Spekulation entsteht nicht vorrangig durch die Beteiligung an Fonds, sondern durch den Erwerb von Derivaten.

Damit wetten die Anleger faktisch auf schlechte Ernten und die extreme Verteuerung von Nahrungsmitteln. Den Gewinn können sie innerhalb weniger Wochen einstreichen. Spekulation bedeutet aber auch ein extrem höheres Risiko.

Es ist also überhaupt nicht im Sinne solider Finanzpolitik, wenn Banken, Hedgefonds, Pensions- und Staatsfonds oder selbst ernannte Finanzgenies bewusst Risiken eingehen, mit denen sie ihnen anvertraute Gelder auch pulverisieren können.

29. August 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Daniela Kunath
Von: Daniela Kunath. Über den Autor

Daniela Kunath arbeitet als freie Autorin für verschiedene Projekte. Persönlich interessiert sie sich seit vielen Jahren für den Bereich Finanzen und Investments und gibt dieses Wissen passioniert an interessierte Leser weiter.