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Aixtron: Halbleitertechnik made in Germany

Der gute Ruf der deutschen Wirtschaft gründet nicht zuletzt auf ihrer ausgezeichneten technischen Forschung und Entwicklung. Die Unternehmen mit der größten Innovationskraft finden sich im Technologie-Index TecDAX, dem auch die Aixtron Aktie angehört.

Der Gesellschaft aus dem nordrhein-westfälischen Herzogenrath bei Aachen zählt als Halbleiterhersteller zur heimischen High-Tech-Elite. Das 1983 gegründete Unternehmen beschäftigt knapp 800 Angestellte und weist einen Jahresumsatz von knapp 200 Mio. € aus.

Die Aixtron Aktie – internationale Kunden und schwierige Kursentwicklung

Aixtron ist ein global führender Produzent und Anbieter von Beschichtungsanlagen und arbeitet in erster Linie für die Halbleiterindustrie. Die Produkte der Gesellschaft werden zur Herstellung von leistungsstarken Komponenten für elektronische und opto-elektronische Anwendungen verwendet.

Diese Bauelemente werden in der Signal- und Lichttechnik, Glasfaser-Kommunikationsnetzen, der Displaytechnik sowie für mobile und drahtlose Telefonie-Anwendungen eigesetzt. Darüber hinaus auch für die elektronische und optische Datenspeicherung, für die Photovoltaik, LEDs und anderer diverser High-Tech-Anwendungen.


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Zu den Kunden von Aixtron zählen eine ganze Reihe bekannter internationale Elektronik-Konzerne wie Philips, Osram, Merck, Samsung oder Mitsubishi. Daneben arbeitet die Gesellschaft mit verschiedenen Forschungsinstituten und Universitäten zusammen.

Nachdem der Kurs der Aixtron Aktie im Herbst 2010 ein Hoch bei etwa 33 € erreicht hatte, ging es über den Zeitraum von 12 Monaten steil bergab auf etwa 8 €. Seit Anfang 2012 bewegt sich das Papier in einer Range zwischen 5 und ca. 13 €.

Der Technologiesektor – steter Wandel ist Programm

Der Technologiesektor ist äußerst vielseitig und darüber hinaus einem ständigen Wandel unterworfen. Daneben beeinflusst dieses Segment andere Branchen in erheblichem Ausmaß. Außerdem darf sie die wachsende Verbrauchernachfrage nicht aus dem Blick zu verlieren.

Das macht die Technologiebranche allerdings auch anfällig für Einflüsse aller Art. Dies zeigt in besonderem Maße die Entstehung des TecDAX, der nach dem Platzen der Internet-Blase im Jahr 2002 den Nemax All Shares ablöste.

Ein charakteristisches Kriterium für Unternehmen aus dem Technologiesektor ist, dass diese oft keine oder nur eine geringe Dividende zahlen, sondern den erwirtschafteten Gewinn darauf verwenden, um beispielsweise neue Investitionen zu tätigen. Dies ist mit Ausnahmen von wenigen Jahren auch bei Aixtron der Fall.

Prognosen, die sich mit der weiteren Entwicklung des Technologiesektors beschäftigen, sind meist nicht sehr zuverlässig. Denn die Unternehmen dieser Branche sind – mehr als andere – von Einflüssen verschiedenster Art ausgesetzt. Natürlich bestehen gerade im Technologiesektor auch große Wachstumschancen.

Dennoch: Aktien aus dem Technologiesektor weisen häufig eine größere Schwankungsanfälligkeit (Volatilität) auf als Vertreter „etablierter“ Branchen. Diese Nachteile sollten Anleger mit wenig Erfahrung bei Papieren wie die Aixtron Aktie im Auge behalten.

20. Oktober 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.