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Aktie SAF-Holland: Der Weg nach oben

Bis vor wenigen Jahren stand SAF-Holland noch am Abgrund, schaffte aber die Wende nach oben und kann daher wahrscheinlich auch in den nächsten Jahren positiv überraschen. Wie hat das Unternehmen das geschafft?

Der Marktführer hat die besten Karten

SAF-Holland gehört mit einem Jahresumsatz von 860 Mio. Euro, 3.100 Mitarbeitern, 31 Tochtergesellschaften auf 5 Kontinenten und rund 9.000 Servicestellen zu den weltweit größten und wichtigsten Zuliefer-Unternehmen für die LKW- und Bus-Industrie.

Das Unternehmen stellt zum Beispiel Achsen, Federungssysteme, Sattel- und Anhängerkupplungen her. In allen Teilbereichen hat SAF-Holland den Anspruch, die Nr. 1, 2 oder 3 in der Branche zu sein.

SAF-Holland ist durch eine Fusion entstanden. Im Jahr 2006 schlossen sich SAF (gegründet 1881) und Holland (gegründet 1910) zusammen. Diese Fusion war ein Glücksgriff, da speziell im gewinnträchtigen Servicegeschäft Größe und weltweite Präsenz wichtige Erfolgsfaktoren sind.


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Denn: Auch die Kunden wachsen zu immer größeren Einheiten zusammen. Wer eine große, internationale LKW-Flotte besitzt, will überall den gleichen Service und den gleichen Ansprechpartner haben. Daher ist es nur eine Frage der Zeit, bis SAF-Holland beim Umsatz die runde Marke von 1 Mrd. Euro erreicht. Dann werden auch noch mehr internationale Investoren auf dieses Unternehmen aufmerksam.

Krise gemeistert

Noch vor wenigen Jahren wäre der Weg von SAF-Holland fast beendet gewesen. Der Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise nach der Lehman-Pleite hat in der LKW-Branche eine Schockstarre ausgelöst.

Darauf war das Unternehmen nicht vorbereitet. Die Wachstumspläne von SAF-Holland waren zu optimistisch, die Kapitaldecke zu dünn. Im Jahr 2010 lag die Eigenkapital-Quote nur noch bei 5%. Das war ein Katastrophenwert. Eigenkapital-Quoten ab 30% gelten als solide. Auf Finanzschulden in Höhe von 302 Mio. Euro kam nur noch eine Eigenkapitaldecke von 25 Mio. Euro.

Doch SAF-Holland schaffte die große Wende. Die aktuellen Zahlen sind wieder sehr solide. Zum Stichtag 30.09.2013 lag die Nettoverschuldung nur noch bei 130 Mio. Euro. Gleichzeitig ist das Eigenkapital auf 211 Mio. Euro angewachsen. Die Eigenkapital-Quote erreicht fast 38%.

Für Aktionäre sehr interessant: Ab einer Eigenkapital-Quote von 40% will SAF-Holland wieder eine Dividende ausschütten. Dieses Ziel könnte schon am Ende des laufenden Geschäftsjahres erreicht werden, spätestens aber Ende 2014. Auch hier gilt: Die Aufnahme eine Dividenden-Zahlung lockt erfahrungsgemäß neue Anleger an.

Wachstum trotz Konjunkturschwäche

In vielen wichtigen LKW-Märkten lief die Konjunktur im Jahr 2013 nicht richtig rund. Das bremst natürlich auch den Aufwärtstrend bei SAF-Holland. Das SAF-Management erwartet aber dennoch auch 2013 Wachstum: Der Umsatz soll auf 875 bis 900 Mio. Euro und der operative Gewinn (EBIT) auf mindestens 60 Mio. Euro steigen.

Teilweise waren die Erwartungen sogar noch etwas höher, aber das gedämpfte Wachstum hat für die Anleger auch Vorteile: So kann der Aktienkurs günstiger und damit die Anschaffung von Aktien rentabel werden.

13. November 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.