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Aktien, Anleihen und Hybridanleihen – GeVestor klärt auf

Um die Frage, welche Anlageform die lohnenswerteste ist, dreht sich beim Privatanleger eigentlich alles.

Auf Sicherheit bedachte Anleger legen schon längst nicht mehr das ganze Geld aufs Sparbuch.

Aktien oder Anleihen gehören auch ins Depot.

Höhere Rendite-Chance heißt aber immer auch: Verlustrisiko.

Mehr dazu: Anleihen im Überblick

Aktien und Anleihen – wo die Unterschiede liegen, was die Vorteile der jeweiligen Anlageform sind:

Aktie und Anleihe – die Unterschiede

Während Sie bei einer Aktie einen Anteil der betreffenden Firma kaufen und somit Eigenkapital zur Verfügung stellen, handelt es sich bei der Anleihe um ein sogenanntes Gläubigerpapier.

Das heißt, mit Ihrer Hilfe nimmt das Unternehmen fremdes Kapital auf, bei dem der Zinssatz vorher festgelegt ist.

Ihre Rendite ist bei den Aktien sowohl abhängig von der Kursentwicklung des börsennotierten Papiers als auch von der Höhe der gezahlten Dividende.

Mehr zum Thema: Börsen ABC: Aktien und wie sie funktionieren


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Bei der Anleihe ist die Verzinsung bereits beim Kauf festgelegt.

Und es gibt noch einen entscheidenden Unterschied: Ihre Aktien können Sie zu jedem von Ihnen bestimmbaren Zeitpunkt kaufen oder verkaufen. Bei (nicht börsennotierten) Anleihen sind Sie an einen festen Zeitraum gebunden.

Anleihe bietet feste Verzinsung

Die Anleihe kann insofern als etwas sicherer eingestuft werden, als dass sie eine feste Verzinsung bezogen auf einen bestimmten Zeitraum bietet.

Das gilt aber nur, wenn die Rückzahlung Ihrer Anleihen durch das Unternehmen auch wirklich gewährleistet ist.

Dies sollten Sie also vor dem Kauf auf jeden Fall bestmöglich überprüfen.

Nicht Aktien oder Anleihen, sondern Aktien und Anleihen

Mit Aktien beteiligen Sie sich am Erfolg oder auch am Misserfolg eines Unternehmens. Wenn alles gut läuft, dann können Sie in der Tat deutlich höhere Renditen erzielen und im schlechtesten Fall Ihre Aktien schnell verkaufen.

Sie sollten allerdings nicht alles auf eine Karte setzen. Besser ist es, Ihr Kapital zur besseren Steuerung des Risikos auf verschiedene Anlageformen aufzueilen – vom klassischen Sparplan bis hin zu Aktien und Anleihen.

Hybridanleihen – irgendwie Anleihe, aber auch Aktie

Das griechische Wort “hybrid” bedeutet “gekreuzt” oder “vermischt”. Und genau das ist bei Hybridanleihen der Fall.

Es handelt sich dabei um Anleihen, die dem Emittenten eine Mischung aus Eigen- und Fremdkapital bringen. Man könnte sagen, Hybridanleihen funktionieren wie eine Kreuzung aus Aktien und Anleihen.

Mehr dazu: Hybridanleihen: eine heterogene Wertpapiergattung

Die Inhaber von Hybridanleihen werden als nachrangige Gläubiger behandelt. Deshalb werden Hybridanleihen auch als “Nachranganleihen” bezeichnet.

Das heißt, die Inhaber solcher Papiere gehen leer aus, falls der Emittent in die Insolvenz rutscht und nach Bedienung der vorrangigen Gläubiger kein Geld mehr in der Kasse ist.

Was Hybridanleihen mit Aktien gemein haben

In diesem Punkt ergeht es den Anleihegläubigern also nicht viel besser als den Aktionären, deren investiertes Kapital ebenfalls verloren ist, wenn der Emittent zahlungsunfähig wird.

Wie normale Anleihen, so sind auch Hybridanleihen in der Regel mit einem festen Zins-Kupon ausgestattet. Die Ausschüttung erfolgt in aller Regel jährlich.

Was Hybridanleihen mit normalen Anleihen gemein haben

Manchmal kann in den Emissionsbedingungen aber auch eine Aussetzung der Zinsausschüttung unter bestimmten Bedingungen geregelt sein.

Dies ist etwa der Fall, wenn der Emittent einen bilanziellen Verlust ausweist oder wenn die Dividendenzahlung an Aktionäre aus aktuellem Anlass ausgesetzt wird.

Ein Blick ins Kleingedruckte ist daher unbedingt zu empfehlen.

Auch beim Kursverlauf von Hybridanleihen zeigt sich ihre Zwitterstellung zwischen Aktien und Anleihen:

Hybridanleihen schwanken stärker als normale Anleihen – zumindest stärker als solche, die nicht von der Finanzkrise betroffen sind. die Schwankungen fallen aber dennoch schwächer aus, als dies üblicherweise bei Aktien der Fall ist.


Börsen ABC: Anleihen und was dahinter steht


9. April 2008

Von: David Gerginov. Über den Autor

Die Welt der Finanzen und der Politik hat David Gerginov von jeher fasziniert. Aber auch das Weitergeben von wichtigen Informationen und Hintergrundwissen ist ihm wichtig. Mit seinen Beiträgen möchte er Lesern wichtige Fakten vermitteln und bei der Vertiefung des eigenen Wissens helfen.