von Michael Kelnberger

Aktien bringen langfristig die höchsten Renditen

Aktien schlagen alle anderen Anlageklassen

Aktien schlagen alle anderen Anlageklassen

Aktien gelten bei vielen Anlegern als spekulativ.

Angesichts zahlreicher Krisen, die in den letzten Jahren immer stärkere Kursschwankungen zur Folge hatten, ist dies auch verständlich.

Dies ändert aber nichts daran, dass Sie mit den Dividendenpapieren auf lange Sicht die höchsten Realrenditen erzielen können.

Aktien schlagen alle anderen Anlageklassen

Dies belegt eine Studie, die von den Wissenschaftlern Elroy Dimson, Paul Marsh und Mike Staunton von der London Business School in Zusammenarbeit mit der Schweizer Großbank Credit Suisse erstellt wurde. Zu Grunde gelegt wurde dabei der Zeitraum zwischen 1900 und 2011.

Unter Berücksichtigung der Inflation brachten weltweit gestreute Aktienanlagen demnach einen realen Vermögenszuwachs von 6,9%. Damit konnten die Unternehmensbeteiligungen alle anderen Anlageklassen deutlich hinter sich lassen.

Anleihen entwickeln sich langfristig schlechter als Aktien

Die gemeinhin als sehr sicher geltenden Staatsanleihen können da nicht mithalten. Länger laufende amerikanische Staatsanleihen brachten im Schnitt ein reales Plus von 2,3% jährlich. Mit kurz laufenden Zinspapieren konnten Anleger ihr Vermögen sogar nur um durchschnittlich 1% pro Jahr mehren.

Gold und Immobilien bringen langfristig nur eine geringe Rendite

Auch bei Gold ist die Entwicklung auf lange Sicht alles andere als berauschend. Der Kauf des gelben Edelmetalls, das durch die Krisen der vergangenen Jahre ein eindrucksvolles Comeback feierte, brachte Anlegern auf lange Sicht eine reale Rendite von gerade einmal 2,4% pro Jahr ein.

Noch geringer sind die Renditen, die sich langfristig mit Immobilien erzielen lassen. Der Studie zufolge konnten Anleger mit dem Erwerb eines Hauses eine Rendite von 1,5% nach Inflation erreichen. Gegenüber Gold bieten Ihnen Immobilien aber einen nicht unbeträchtlichen Vorteil: In einer Wohnung oder einem Haus können Sie wohnen.

Natürlich denkt kein Mensch in Zeiträumen von mehr als einem Jahrhundert. Dennoch ist es für Sie als Anleger wichtig zu wissen, welche Renditen Ihnen verschiedene Anlageklassen auf lange Sicht bringen.

Anleihen sind unattraktiv

Gerade in der aktuellen Situation sind Anleihen weitgehend unattraktiv. Angesichts des extrem niedrigen Zinsniveaus bewegen sich die zu erzielenden Renditen unterhalb der Inflationsrate.

Zudem bieten Rentenpapiere nach der Jahrhunderthausse der vergangenen Jahre ein ausgesprochen schlechtes Chance/Risiko-Verhältnis. Während die Chance auf Kursgewinne begrenzt ist, halte ich die Gefahr von Kursverlusten für relativ hoch.

Abgesehen davon zeigt die Entwicklung der Schuldenkrise mehr als deutlich, dass die Staaten inzwischen keineswegs mehr die sicheren Schuldner sind, als sie sich noch vor wenigen Jahren galten.

Aktien bleiben aussichtsreich

Für wesentlich aussichtsreicher halte ich – gerade vor dem Hintergrund einer möglicherweise weiter steigenden Inflation – unverändert Aktien.

Die Börsen haben nach dem Kursrutsch im zweiten Halbjahr 2011 die Trendwende geschafft. Für Sie als Anleger bieten Aktien daher weiterhin gute Kurschancen.

 
 
Bildquelle: der-macher.at - Fotolia

Autor:

Michael Kelnberger

Chefanalyst Michael Kelnberger setzt auf die nachweislich erfolgreichste Anlage-Strategie aller Zeiten: Die Trend Strategie. 

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