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Aktien, die in Mode kommen, finden – so geligt es

Wenn etwas in Mode kommt, steigen nach und nach immer mehr Menschen darauf ein.

Nicht selten kommt es zu einem Siegeszug um den gesamten (oder zumindest den größten Teil) des Globus.

Von Radio bis Internet

Beispiele für solche Mode-Trends gibt es nicht allein im Bereich Bekleidung. Der berühmteste Fall ist wohl der Minirock:

Der Anfang der 1960er-Jahre von der britischen Mode-Schöpferin Mary Quant in die Modewelt eingeführte Minirock avancierte vom skandalösen Kleidungsstück zum weltweiten Verkaufs-Schlager.

Andere Beispiele sind die Waschmaschine, das Radio, der Fernseher (erst schwarz-weiß, später in Farbe), der Video-Rekorder, die CD oder auch das Internet.

Bei den genannten und ähnlichen Trends können Sie den Bekanntheits- oder Beliebtheitsgrad meist nur anhand von Artikeln in Tageszeitungen oder Fachzeitschriften einschätzen.

Trend-Treibstoff Nachfrage

Bei Aktien steht Ihnen ein weit probateres Mittel zur Verfügung. Denn: Letztlich ist es immer die wachsende Nachfrage, die den Aufwärtstrend einer Aktie antreibt.

Anziehende Nachfrage bedeutet jedoch nichts anderes als steigende Kurse. Und die wiederum schlagen sich irgendwann in einem 52-Wochen-Hoch nieder.

Besonders starke Trends zeigen sich, wenn die Aktie zugleich auch noch neue Allzeithochs erreicht.


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Doch warum ist bei Aktien mit einem neuen Rekordhoch die Wahrscheinlichkeit für weitere Kursanstiege am höchsten?

Erst muss der Widerstand überwunden werden

Die Antwort ist ebenso verblüffend wie einfach: weil dann jeder Aktionär, der vorher die Aktie gekauft hat, im Gewinn ist.

Vielleicht haben Sie ja das folgende Beispiel schon einmal selbst erlebt: Sie haben die Aktie XYZ gekauft, müssen jedoch nach kurzer Zeit feststellen, dass Sie offensichtlich in der Nähe eines Zwischenhochs eingestiegen sind.

Unerfahrene Anleger handeln dann nach folgendem Muster: Sie halten an der Aktie XYZ fest, obwohl sich die Verluste allmählich ausweiten.

Die Aktie XYZ wird dabei mit der Zeit für viele Besitzer zu einem mentalen Belastungs-Faktor:

Sie sehen die oftmals immensen Verluste beinahe täglich, sind aber nicht in der Lage, einen Schlussstrich zu ziehen und diese zu realisieren.

Diese Investoren hoffen darauf, dass die Aktie XYZ irgendwann noch einmal in die Nähe ihres Kaufkurses gelangt.

Wenn das passiert, wird die Aktie XYZ sofort verkauft – man ist in diesem Fall noch einmal mit einem „blauen Auge davon gekommen“.

Was ich Ihnen soeben beschrieben habe, ist nichts anderes als die Entstehung eines Widerstandes. Daher drehen Aktienkurse häufig kurz vor Erreichen früherer Tops wieder nach unten.

Wenn alle Aktionäre im Gewinn sind, geht die Post ab

Erst wenn dieses Angebot der Verkäufer von Käufern kompensiert worden ist, ist der Weg für die Aktie in neue Kursdimensionen frei.

Wenn also auf einem Allzeithoch alle Aktionäre im Gewinn sind, dann fällt dieses Angebot alter Verlust-Positionen schlagartig weg.

Doch jetzt kommt es noch besser: Ein neues Allzeithoch dokumentiert bereits eine über dem Angebot liegende Nachfrage.

Die neuen Rekordkurse wirken jedoch auch attraktiv auf neue Käufer-Schichten. Die Nachfrage wächst weiter und der Aktienkurs steigt nicht selten dynamisch an.

Der nachfolgende Chart zeigt, wie die Aktie des Bio-Pharma-Konzerns Celgene Corp. ab 2013 in Mode kam.

celgene corp. in usd-29-03-2016

Celgene kam 2014 / 2015 in Mode.

Der grüne Kreis markiert ein ehemaliges Rekordhoch von Celgene. Die blauen Kreise dokumentieren, wie die Aktie bei Erreichen dieses Niveaus 3x wieder nach unten drehte – es entstand ein Widerstand.

Erst beim 4. Anlauf gelang der Anstieg in neue Kursdimensionen. Bis Juli 2015 legte der Celgene-Kurs insgesamt +258,6% zu.

Die Wachstums-Aktie Celgene wurde von Dezember 2012 bis August 2015 von mir insgesamt 5x zum Kauf empfohlen:

Dabei strichen meine Leser 5x Gewinne von +111,2% / +61,5% / +28,7% / +26,3% und +3,4% ein und vermieden dabei die größeren Zwischen-Korrekturen.

29. März 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.