MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Aktien handeln: Warum wir Deutschen uns dabei so schwertun

Viele wünschen sich, an den Gewinnen der großen Unternehmen beteiligt sein und das eigene Geld durch Dividendenzahlungen und Kursgewinne vermehren zu können. Doch kommt die Sprache auf Aktien als Mittel zum Erfolg, dann wird es meist still. Dabei ist das Kaufen und Verkaufen von Aktien jedem möglich. Warum also scheuen die Deutschen den Aktienmarkt wie der Teufel das Weihwasser – selbst in Zeiten, in denen die Zinsen auf Sparkonten so niedrig sind wie nie zuvor?

Aktien handeln in Deutschland: Die Anlegerquote ist niedrig

Mit Aktien direkt handeln in Deutschland im Jahr 2013 rund 4,9 Mio. Anleger. Das entspricht einer Aktienanlegerquote von 7,5%. Damit hat Deutschland eine der niedrigsten Aktienanlegerquoten, die es gibt.

In Ländern wie Großbritannien, Schweden oder den USA ist die Aktienanlegerquote weit höher. Wer nun denkt, dass in den USA, der Heimat der großen Börsen und Analystenhäuser, die Quote der Aktienanleger am höchsten wäre, der liegt aber falsch. Gemessen an der Gesamtbevölkerung handeln die Schweden am meisten mit Aktien. Bei den Nordeuropäern ist es normal, dass bei einer guten Altersvorsorge auch ein Teil des Kapitals in Aktien angelegt wird. Dies spiegelt sich in einer Aktienanlegerquote von knapp 40% wieder, die auch die Aktienanlegerquote von ca.25% in den USA bei weitem übersteigt.

Schlechte Erfahrung schreckt viele vom Aktienhandel ab

In den 1990er Jahren gab es einen regelrechten Aktienboom in Deutschland. Am sogenannten „Neuen Markt“ stiegen die Kurse rasant an. Durch das aufkommende Internet und immer neue Börsenzeitschriften verbreiteten sich die Nachrichten zu neuen Höchstständen schneller als je zuvor.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Dies führte zu einer regelrechten Börseneuphorie: So gut wie jeder wollte am großen Gewinn teilhaben. Dass dabei auch Aktien von Unternehmen, die nicht einmal ein existierendes Produkt hatten, in die Höhe gepusht wurden, interessierte niemanden.

Es kam, wie es kommen musste: Nach dem Hype, der die Kurse in schwindelerregende Höhen getrieben hatte, platze die Blase. Viele Unternehmen, die zwar zu hohen Kursen gehandelt wurden, jedoch keine wirklich Substanz hatten, gingen pleite und die Anleger verloren ihr Geld.

Beim Aktienhandel ist die Substanz entscheidend

Seit demselben Zeitraum aber haben sich solide und substanzstarke Unternehmen in ihrem Wert vervielfacht. Als Beispiel dienen hier Werte aus dem deutschen Leitindex DAX wie Siemens (seit 1987 ein Plus von über 250%), Bayer (seit 1987 ein Plus von über 200%) oder BMW (seit 1987 ein Plus von über 350%). Aktuelle Kurse zu allen DAX-Unternehmen können Sie jederzeit in dem Gevestor-Charttool aufrufen.

Dies sind nur einige Beispiele, aber sie zeigen auf, dass sich mit Aktien und ein wenig Sachverstand gutes Geld verdienen lässt, auch über sogenannte Krisenjahre hinweg.

Mit Aktien handeln – eine unumgängliche Anlageklasse

Denn was sind die Alternativen?

Für einen Sparbrief bekommt man kaum noch Zinsen, für die „sicheren“ deutschen Staatsanleihen auch nicht. Hier wird der minimale Zins vollständig von der Inflationsrate zunichte gemacht.

Immobilien sind nicht in der Preisliga für jedermann und im Bedarfsfall auch nicht zeitnah wieder in Bares umzuwandeln.

Gold hat nach einer fast 12-jährigen Aufwärtsphase in den letzen beiden Jahren knapp 40% an Wert verloren.

Aktien sind und bleiben eine unumgängliche Form der Vermögensanlage. Wer sich ein wenig informiert, mit der richtigen Einstellung und dem nötigen Grundlagenwissen in den Markt geht, der wird auf lange Sicht auch Erfolg beim Handeln mit Aktien haben.

21. Januar 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rüdiger Dalchow. Über den Autor

Seit 1995 ist er selber aktiv an den Märkten tätig und hat dabei sowohl Hochs als auch Tiefs erlebt. Aus dieser Erfahrung heraus ist es sein Ziel, dem privaten Anleger oftmals zu kompliziert dargestellte Zusammenhänge an der Börse möglichst einfach, aber dennoch effektiv näherzubringen. Seit 2011 führt sein Blog www.aktienhandel-einsteiger.de mit interessanten Fachartikeln und Interviews durch das Aktiendickicht.