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Aktien: Ihre einzige Chance im Nullzins-Umfeld

Die Notenbanken stehen derzeit wieder einmal im Blickpunkt der Finanzmärkte.

Die Anleger schauen wie gebannt auf die US-Notenbank Fed.

Davor war es die Europäische Zentralbank (EZB), die mit einer weiteren Lockerung ihrer Geldpolitik für Furore sorgte.

Doch was bedeutet die Nullzins-Politik für Sie als Anleger?

EZB senkt den Leitzins auf Null

Zunächst will ich nochmals kurz die Maßnahmen der EZB zusammenfassen. Der Leitzins wurde von 0,05% auf Null gesenkt.

Parallel dazu wurde der „Strafzins“ für Banken, die Geld bei der Zentralbank parken, von 0,3 auf 0,4% erhöht.

Darüber hinaus hat die EZB ihr Anleihekauf-Programm von 60 auf 80 Mrd. € pro Monat ausgeweitet.

Überrascht hat mich das enorme mediale Echo.


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Obwohl es nur noch ein Mini-Schritt war, sorgte die Tatsache, dass der Leitzins nun tatsächlich bei Null angelangt ist, für einen Aufschrei.

Ein Horror-Szenario für Sparer

Für Sie als Anleger ändert sich dadurch nicht viel. Schon jetzt ist es so, dass mit Spareinlagen oder festverzinslichen Wertpapieren nichts zu holen ist.

3/4 aller Bundesanleihen bringen bereits jetzt negative Erträge. 10-jährige Bundesanleihen werfen gerade noch eine Rendite von 0,3% ab – vor Steuern und Kosten wohlgemerkt –, bergen gleichzeitig aber ein erhebliches Kursrisiko.

An diesem Horror-Szenario für Sparer wird sich auf absehbare Zeit nichts ändern. Das haben die jüngsten Schritte der EZB nochmals deutlich gemacht.

Die Hoffnung, dass die Guthaben-Zinsen in den nächsten Jahren deutlich steigen, können Sie als Sparer getrost begraben. Die Mini-Zinsen auf Sparprodukte werden tendenziell eher noch weiter sinken.

Ihre einzige Chance: Aktien

Wenn Sie in diesem Umfeld vernünftige Renditen erzielen möchten, haben Sie nur eine Chance: Aktien.

Genau damit tun sich insbesondere die deutschen Anleger aber traditionell schwer. Nur rund 5% des deutschen Geldvermögens sind über direkte Aktien-Investments oder Fonds am Aktienmarkt investiert.

Im Vergleich zu anderen Ländern ist das ein Witz. In den USA z. B. sind Aktien seit jeher fester Bestandteil der Altersvorsorge. Mehr als 1/3 der Amerikaner sind Aktionäre.

Das Problem der sicherheitsliebenden Deutschen: Sie sehen lediglich die Risiken und übersehen die großartigen Chancen, die Ihnen Aktien bieten.

Interesse an Aktien nimmt zu

Nach der erneuten Zinssenkung der EZB dürfte nun aber auch dem letzten hartgesottenen Sparer klar werden, dass mit festverzinslichen Anlagen nichts mehr zu holen ist.

Immerhin ist im Jahr 2015 die Zahl der Aktionäre in Deutschland erstmals seit langem leicht gestiegen. Und der jüngste Börsentag in München, bei dem ich auch vor Ort war, verzeichnete Rekord-Besucherzahlen.

Trotz der extremen Kursausschläge zu Jahresbeginn 2016 scheinen sich die Deutschen allmählich auch an die ungeliebte Anlageklasse Aktien heranzutrauen – und das ist auch gut so.

Aktien sind die mit Abstand lukrativste Anlageklasse

Denn nicht nur wegen des aktuellen Nullzins-Umfelds sind Aktien attraktiv. Die Dividenden-Papiere sind langfristig die mit Abstand lukrativste Anlageklasse.

Seit 1900 brachten Aktien unter Berücksichtigung der Inflation einen realen Vermögens-Zuwachs von durchschnittlich 5,4% pro Jahr. Staatsanleihen liegen mit einem Zuwachs von 1,7% pro Jahr weit dahinter.

Aktien bringen die höchsten Renditen, allerdings schwanken die Kurse mitunter heftig. Deshalb sollten Sie, wenn Sie sich am Aktienmarkt engagieren, auf jeden Fall einen langfristigen Anlage-Horizont mitbringen.

Ist dies der Fall, kommen Sie an Aktien nicht vorbei – schon gar nicht im aktuellen Nullzins-Umfeld.

29. Juni 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Kelnberger. Über den Autor

Chefanalyst Michael Kelnberger ist der Experte für Aktien. Er setzt auf nachweislich erfolgreiche Anlage-Strategien: Die Trend-Strategie im Dienst Volltreffer Aktien und die mechanische Handlungsstrategie im Ranglisten Investor. So erzielt er für seine Leser beider Dienste stets überdurchschnittliche Renditen. Profitieren auch Sie von seinem Know-How.