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Aktien-Investments mit Risikopuffer

Bei allem Hin und Her an den Börsen bleibe ich doch optimistisch, dass es mittel- bis langfristig weiter aufwärts geht.

Chancenorientierte Anleger sollten also nach wie vor auf Aktien setzen.

Aber auch sicherheitsorientierte Anleger brauchen nicht auf ein Investment in den Aktienmarkt zu verzichten.

Investieren Sie doch einfach mit Risikopuffer!

Risikopuffer-Möglichkeit 1: Teilschutz-Zertifikate

Eine ganze Reihe von Zertifikaten bietet Ihnen einen eingebauten Risikopuffer.

Daneben gibt es noch andere Anlageformen mit Sicherheits-Netz, die ich Ihnen im weiteren Verlauf noch vorstellen werde.

Zu den Teilschutz-Zertifikaten zählen Discount-, Bonus- und Airbag-Zertifikate, von denen ich aber nur die beiden Erstgenannten empfehlen kann.

Airbag-Zertifikate verlieren zwar in schwachen Börsen-Phasen weniger an Wert, bieten Ihnen jedoch keinen Mehrwert wie beispielsweise Gewinne in Seitwärts-Phasen.

Mit Discount- und Bonus-Zertifikaten haben Sie hingegen auch dann eine gute Chance auf Gewinne, wenn es an den Börsen seitwärts oder leicht abwärts gehen sollte.

Discount-Zertifikate: Mehr Sicherheit dank Rabatt

Die Funktionsweise der „Discounter“ ist leicht erklärt: Damit kaufen Sie einen sogenannten Basiswert (eine Aktie oder einen Index) mit Rabatt.

Anstatt für eine Aktie beispielsweise 20 € zu zahlen, erhalten Sie das Discount-Zertifikat auf diese Aktie für 18 €.

Diesen Vorteil gibt es selbstverständlich nicht kostenlos:

Im Gegenzug müssen Sie eine Gewinn-Obergrenze (Cap) hinnehmen. Außerdem kassiert der Emittent (die Bank, die das Zertifikat herausgibt) eine eventuelle Dividenden-Ausschüttung.

Für vorsichtige Anleger sind Discount-Zertifikate daher eine gute Alternative zum Direkt-Investment in den Aktienmarkt.

Denn mit diesen schneiden Sie aufgrund der Gewinn-Obergrenze lediglich bei stark steigenden Kursen schlechter ab als mit der Direkt-Investition in den Basiswert, bei moderaten Kurs-Steigerungen etwa gleich gut.

In allen anderen Fällen sind Sie als Zertifikate-Inhaber besser dran.

Bonus-Zertifikate: Kombination aus Sicherheit und guter Rendite-Chance

Auch mit Bonus-Zertifikaten erzielen Sie einen Gewinn bei einer seitwärts gerichteten oder leicht fallenden Entwicklung des Basiswerts.

Zusätzlicher Vorteil: Es existiert keine Gewinn-Obergrenze, Sie sind also unbegrenzt an allen Kursgewinnen beteiligt.


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Allerdings gibt es auch einen Haken: Fällt die Bonus-Zahlung aus, schneiden Sie – wie der Basiswert – ohne Dividenden-Zahlung ab.

Denn Bonus-Zertifikate gewähren Ihnen zum Laufzeitende eine festgelegte Bonus-Zahlung nur, wenn der Kurs des Basiswerts während der gesamten Laufzeit niemals einen festgelegten Wert (Barriere) unterschreitet.

Bei zu hohen Verlusten fällt der Risikopuffer also weg.

Wie mit Discount-Zertifikaten, schneiden Sie damit in vielen möglichen Szenarien besser ab als mit einem Direkt-Investment in den Basiswert.

Nur bei stark steigenden oder stark fallenden Kursen stellen Sie sich mit einem Bonus-Zertifikat schlechter – da Ihnen in beiden Fällen die Dividende entgeht, während Sie denselben Kursgewinn/-verlust wie beim Basiswert haben.

Discount-Zertifikate mit Sicherheits-Plus, Bonus-Zertifikate mit höherer Rendite-Chance

Für sicherheitsorientierte Anleger besitzen die Discounter den Vorteil, dass sie hier den Rabatt (und damit den Risikopuffer) in jedem Fall erhalten.

Bei Bonus-Zertifikaten ist die Bonus-Zahlung dagegen nicht sicher, auch wenn der Risikopuffer (Abstand zur Barriere) anfangs noch so groß erscheint. Aber dafür sind Sie unbegrenzt an Gewinnen beteiligt.

Es gibt sogar noch mehr Möglichkeiten

Doch es gibt sogar noch mehr, was Sie tun können.

Im Folgenden zeige ich Ihnen 2 weitere Anlage-Möglichkeiten, mit denen Sie mit Risikopuffer in den Aktienmarkt investieren können:

Wandelanleihen(fonds) und Mischfonds.

Wandelanleihen: Aktien-Investments mit Sicherheits-Netz

Wandelanleihen sind eine Kombination aus Anleihen und Aktien.

Formal sind es Anleihen, die von einem Unternehmen ausgegeben werden und mit einem festen Zinskupon ausgestattet sind.

Aber es gibt einen ganz wichtigen Unterschied zu konventionellen Anleihen:

Zum Laufzeitende besitzen Sie das Recht, sich den Nominalbetrag in Aktien des betreffenden Unternehmens auszahlen zu lassen.

Und dieses Recht kann ein enormer Vorteil sein. Denn falls der Aktienkurs in der Zwischenzeit gestiegen ist, erzielen Sie mit der Auszahlung in Aktien Gewinne.

Bei einem fallenden Aktienkurs verzichten Sie hingegen auf die Aktien und erhalten stattdessen den festgelegten Geldbetrag (=Nominalwert).

Attraktives Chancen/Risiko-Verhältnis

Sie sehen: Mit Wandelanleihen können Sie also auch als sicherheitsbewusster Anleger von den Rendite-Chancen der Aktienmärkte profitieren.

Natürlich müssen Sie dabei allerdings auch einige Abstriche bei den Rendite-Chancen machen.

Die Faustregel besagt: In guten Börsen-Zeiten können Sie mit Wandelanleihen Kursgewinne in Höhe von bis zu 2/3 der Gewinne der Aktienindizes erzielen.

In schwachen Börsen-Phasen erzielen Sie aber i. d. R. nur rund die Hälfte der Aktien-Verluste. Denn wenn die Kurse der Aktien fallen, geben auch die Kurse der Wandelanleihen leicht nach.

Am besten investieren Sie in einen Wandelanleihen-Fonds

Statt auf mehrere einzelne Wandelanleihen zu setzen, empfehle ich Ihnen ein Investment in einen guten Wandelanleihen-Fonds.

Dies hat für Sie mehrere Vorteile:

1. brauchen Sie sich nicht selbst mit den Bilanzen der Unternehmen herumzuschlagen, um mögliche Risiken zu erkennen.

2. erreichen Sie mit einem Fonds eine wesentlich bessere Risiko-Streuung, da diese in sehr viele verschiedene Wandelanleihen investieren.

3. sind viele Wandelanleihen aufgrund hoher Mindest-Anlagen ohnehin nicht für Privatanleger geeignet.

Auch mit einem Mischfonds reduzieren Sie Ihr Risiko

Eine weitere Möglichkeit, mit Risikopuffer auf Aktien zu setzen, besteht im Kauf von Mischfonds. Diese investieren neben Aktien auch in Zinspapiere; manchmal auch in Edelmetalle und Immobilien.

Vorteil für sicherheitsorientierte Anleger: Durch diesen Mix in verschiedene Anlageklassen können Sie Ihr Risiko deutlich reduzieren.

Denn Verluste bei einer Anlageklasse haben einen geringeren Einfluss auf den Fonds, wenn die anderen Anlagen stabil bleiben oder Gewinne abwerfen.

Wenn Sie auf Sicherheit bedacht sind, sollten Sie bei der Auswahl des Mischfonds aufpassen und keinen Fonds mit (zu) hohem Aktienanteil wählen.

Einige Mischfonds dürfen nämlich zeitweise komplett in Aktien investieren (die höhere Sicherheit fällt somit weg), bei anderen ist ein begrenzter Aktienanteil vorgeschrieben.

Fonds-Bezeichnungen: Der Name ist Programm

Zumeist sehen Sie bereits an der Bezeichnung des Mischfonds, wie hoch das Risiko ist:

Fonds-Bezeichnungen wie „konservativ“, „Kontinuität“, „defensiv“ oder „Sicherheit“ weisen auf eine niedrige Aktienquote und höhere Sicherheit hin.

Namens-Zusätze wie „ausgewogen“, „Balance“, oder „Flexibel“ stehen für einen mittleren Aktienanteil.

Und Begriffe wie „aggressiv“, „Chance“, „Dynamik“, „Growth“ oder „Wachstum“ deuten auf einen hohen Aktienanteil mit hohen Chancen und Risiken hin.

Fazit

Sie sehen also: Sowohl chancenorientierte als auch sicherheitsorientierte Anleger brauchen nicht auf ein Investment in den Aktienmarkt zu verzichten.

Sie können nach wie vor auf Aktien setzen, denn es gibt zahlreiche verschiedene Möglichkeiten mit eingebautem Risikopuffer in Aktien zu investieren.

23. November 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.