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Aktien kaufen – das ist der richtige Zeitpunkt für den Einstieg

Aktien zum richtigen Zeitpunkt zu kaufen bestimmt wesentlich den Erfolg eines Investments. Doch wann ist der ideale Einstiegszeitpunkt zum Aktienkauf?

Genau genommen gibt es auf diese Frage entweder sehr viele Antworten oder die Erkenntnis, dass man sich als Anleger schneller vertun kann als gedacht. Alternativ gibt es auch eine einfache Lösung.

Verschiedene Regeln und verfeinerte Methoden

Zunächst: Natürlich kann man sich an Grundregeln wie „kaufen, wenn die Kurse fallen“ orientieren. Doch damit ist noch nicht der exakte Einstiegspunkt definiert, die Kurse könnten ja auch weiter fallen. Nicht umsonst nutzen Trader ausgefeilte Charttechniken mit Kerzenformationen, die zeigen, wann genau man ein- und aussteigen soll und ob ein Trend anhält oder kippt.

Das Thema Einstiegszeitpunkt beim Aktienkauf wird in zahlreichen Büchern abgehandelt, was zeigt: Das simple Prinzip „billig kaufen und später teuer verkaufen“ erfordert im Detail etwas Kenntnis und Erfahrung. Obendrein kommt es auch auf die jeweilige Strategie an.

Bei Dividendenaktien etwa kommen andere Aspekte zum Tragen als bei zyklischen Aktien. Alle diese Methoden lassen sich durchaus mit Erfolg umsetzen.


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Einfache Basisstrategie

Doch wer noch unerfahren ist oder kaum Zeit hat, sich damit auseinanderzusetzen, der kann es zunächst mit einer altbewährten und einfachen Vorgehensweise versuchen, die schon mal ein Grundgefühl für die Dynamik an den Börsen verschafft. Die Strategie setzt auf nur einen Aus- und Einstiegszeitpunkt im Jahr, nennt sich „Sell in Summer“ und ist in der Regel verblüffend erfolgreich.

Zunächst stellt man ein Depot mit einigen soliden Unternehmen, sogenannten Blue Chips, zusammen. Gerade wer am Anfang seiner Aktionärskarriere steht, geht damit auf Nummer Sicher. Der Einstiegszeitpunkt zum Kauf liegt im Oktober. Der Winter bringt dann erfahrungsgemäß die größten Kursgewinne, Stichwort Weihnachstrally.

Kursverluste im Sommer vermeiden

Und nun kommt das Kalkül: Der Blick richtet sich auf die kommenden Sommermonate, denn die ziehen die Börsenkurse nach unten. Diese Erkenntnis beruht auf einer alten Erfahrung. Das Phänomen des schwachen Sommers ist schon seit dem 17. Jahrhundert bekannt. Bestätigt wird es durch zahlreiche wissenschaftliche Studien.

Folglich sollte man die schlechten Monate vermeiden und gegen Sommer das Depot glattstellen. Dies ist auch das Prinzip der populären Strategie „Sell in May“. Beim genaueren Hinsehen jedoch zeigt die Statistik, dass sich der problematische Zeitraum eher auf August und September bezieht.

So war die Asienkrise 1997 ebenso wie die Russlandkrise im Folgejahr im August, der Börsencrash nach dem Einsturz des World Trade Centers 2001 bekanntermaßen im September, und auch die Pleite der Lehman Brothers im Jahre 2008 fand in diesen Monaten statt.

Seit 1988 beträgt das durchschnittliche Minus beim DAX im August 2,6% und im September 2,4%. In diesem Zeitraum liegt die Trefferquote für Kursgewinne bei nur 46%, im Dezember hingegen bei 84,6%.

Anfang Oktober kaufen, Ende Juli verkaufen

Für Anleger heißt dies, dass sie Aktien am 1. Oktober kaufen und dann warten, bis die Kurse anziehen, um sie dann am 31. Juli des Folgejahres wieder verkaufen. Der nächste Einstiegszeitpunkt ist dann wieder im Oktober.

Dieses Spiel, das die Verlustmonate vermeidet, bringt laut Statistik nach 20 Jahren doppelt so viel Gewinn wie ein simples Buy&Hold-Verfahren. Der Einsatz verzehnfacht sich, und das mit einer der einfachsten Strategien.

Schlechte Zeiten meiden und gute mitnehmen – die Strategie eignet sich gerade für langfristig orientierte Anleger. Langfristig vor allem deshalb, weil es immer wieder Jahre gibt, die sich als Ausnahme von der Regel erweisen.

Die lange Zeit bügelt solche Ausreißer wieder aus. Wer allerdings kurzfristig orientiert ist und auf Einzelaktien setzt, sollte sich dann doch eher mit der Charttechnik beschäftigen.

10. Mai 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.