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Aktien kaufen: Mit 7 Aktien-Einsteiger-Tipps zum 1. Gewinn

Aktien kaufen erscheint vielen Börsen-Neulingen wie eine undurchschaubar komplizierte Wissenschaft. Doch das muss nicht so sein! Neue Anleger erhalten in diesem Artikel die wichtigsten Tipps, um den Einstieg ins Aktiengeschäft professionell zu meistern.

Denn eigentlich ist es ganz einfach, Aktien zu kaufen – auch für Anfänger. Wer zusätzlich noch ein paar grundlegende Tipps beherzt, erspart sich auch eventuelles Lehrgeld in Form von Verlusten.

Denn: Die Absicht, mit Aktien Gewinne zu erzielen, ist natürlich ein tragendes Motiv. Doch damit dies sicher gelingen kann, müssen zunächst ein paar Vorüberlegungen angestellt werden.

Die Planung beginnt also bereits einige Zeit vor dem eigentlichen Kauf. Wir führen Sie in diesem Artikel Schritt für Schritt durch die wichtigsten Planungspunkte und machen Aktien kaufen für Sie damit zu einem leicht verständlichen Instrument der Vermögenspflege.

1. Tipp: Aktienhandel verstehen, bevor man Aktien kauft

Der erste Tipp mag vielleicht etwas überflüssig wirken, ist aber in Wahrheit für viele Anleger der Schlüssel zum erfolgreichen Start an der Börse: Wer Aktien kaufen möchte, sollte den gesamten Mechanismus des Wertpapierhandels kennen und verstanden haben.

Schon der legendäre Börsen-Guru Warren Buffett predigte einst, dass man immer nur in Produkte investieren solle, die man auch begreift. Dieser Ratschlag gilt natürlich in besonderem Maße für die Grundlage des Investments selbst, also die Aktien.

Hier auf GeVestor finde Sie eine Vielzahl an hilfreichen Einsteiger-Infos und Erklärungen zum Aktienhandel. Infografik zu aktien kaufen Bildquelle: GeVestor Infografiken

2. Tipp: Nur freies Geld investieren zum Aktien kaufen

Zunächst: Aktien sind langfristig eine ertragreiche Geldanlage. Die Aktienmärkte haben in den vergangenen 20 Jahren weltweit im Durchschnitt rund 8% Rendite pro Jahr gebracht – trotz aller Krisen.

Inflationsbereinigt fällt dieser Wert zwar etwas niedriger aus. Dennoch sind Aktieninvestments in der heutigen Niedrig-Zins-Phase attraktiver denn je.

Vor der Überlegung, Aktien kaufen zu wollen, muss jedoch klar sein, dass das notwendige Startkapital nicht anderweitig benötigt wird- und das weder heute noch in einigen Jahren. Das Geld muss also frei verfügbar sein. Aktieninvestments rentieren sich vor allem langfristig. Wer kurzfristig auf Gewinne spekuliert, setzt sich unter Druck und riskiert unter Umständen herbe Verluste.

3. Tipp: Planen und Ziele vor dem Aktien-Kauf definieren

Ein Aktienkauf muss auf Grundlage einer soliden Planung erfolgen. Gerade ein Anfänger muss erst einmal seine Ziele klar definieren.

Daher sind die folgenden Fragen von entscheidender Bedeutung für Ihren Erfolg als Anleger: Was sind Sie bereit zu investieren? Wie hoch ist Ihr finanzielles Polster? Sie sollten sich gut überlegen, wie hoch die minimalen und maximalen Summen sind, die Sie investieren wollen.


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Mit diesem Schritt erhalten Sie sich von vornherein die Kontrolle über Ihr Vermögen. Würden Sie es verkraften, Geld zu verlieren? Beim Aktienhandel ist ein gewisses Restrisiko nicht unvermeidbar. Sind Sie dazu bereit, Erspartes loszulassen?

Das führt uns auch direkt zum nächsten Punkt: Wie hoch soll Ihr Gewinn sein? Allgemein gilt die Faustregel “hohe Rendite = hohes Risiko”. Wollen Sie viel Rendite erwirtschaften? In diesem Fall sollten Sie im Ernstfall nicht zu sehr an Ihrem Geld hängen.

4. Tipp: Anfänger sollten immer mehrere Aktien kaufen

An diesem Punkt kommt der Gedanke der Diversifikation ins Spiel. Das Geld sollte möglichst breit gestreut angelegt werden. Kaufen Sie hierfür nicht nur eine Einzel-Aktie – auch zwei oder drei verschiedene Unternehmen sind für deine Risikominimierung deutlich zu wenig. Eine Streuung verteilt die Risiken und bringt mehr Sicherheit.

Also: Immer in eine ganze Reihe verschiedener Aktien investieren. Wer sich zum Beispiel für 10 sichere Titel entscheidet, kann dann noch ein paar mit mehr Renditechancen hinzunehmen.

Die Mischung hängt vom persönlichen Risiko-Rendite-Profil und dem verfügbaren Anlagekapital ab. Ein weiterer Aspekt: Unternehmen, die Dividenden ausschütten, erhöhen die Rendite zusätzlich.

Ein Aktienportfolio muss aber auch gepflegt werden. Mit der Verwaltung zu vieler Akten kommt man schnell an seine Grenzen. Deshalb sollten gerade Anfänger nicht mehr als 10 bis 15 Aktien kaufen und in ihrem Depot halten.

5. Tipp: Vorher gut informieren und Depot eröffnen, dann Aktien kaufen

Nach dieser Grundplanung geht es an die konkrete Auswahl verschiedener Aktien. Hierzu muss man sich vorab gründlich über die einzelnen Unternehmen informieren, die für einen Aktienkauf infrage kommen. Wichtig hierbei sind Kennzahlen, Marktchancen, Marktumfeld und Analysen. Hinzu kommen Bewertungen bzw. Empfehlungen von Analysten.

Wer von einem bestimmten Unternehmen Aktien kaufen will, der muss es genau kennen. Hilfe können Sie dabei von aktuellen Aktien- und Unternehmensberichten erwarten, die auf Finanzportalen kostenlos angeboten werden.

Informieren sollten Sie sich zuvor auch über die Gebühren beim Aktienkauf und Aktienhandel. Direktbanken sind günstiger und sparen Kosten. Alle Gebühren und Transaktionskosten, die beim Aktien kaufen und natürlich auch dem späteren Verkauf entstehen, schmälern den erstrebten Gewinn.

Sind diese Überlegungen abgeschlossen, können Sie ein Aktiendepot anlegen, wahlweise bei einer Bank oder einem Online-Broker. Mittlerweile gibt es viele Angebote von Online-Brokern im Internet, bei denen Sie ein Depot vergleichsweise kostengünstig eröffnen und direkt im Anschluss zum Handel nutzen können.

Viele Banken bieten diese Möglichkeit schon als Erweiterung ihres Online-Banking-Angebots an. GeVestor rät: Sie sollten nicht automatisch bei der Bank ein Depot eröffnen, bei welcher Sie seit Jahren sind, sondern vorher unbedingt vergleichen. Es gibt nämlich große Unterschiede bei den verschiedenen Online-Depots und die Anbieter konkurrieren aktiv miteinander.

Daher ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass Sie ein Angebot finden, das besser zu Ihnen passt als das ihrer “Heimatbank”. Achten Sie dabei nicht nur auf die Kauf- und Verkaufsspesen, sondern auch auf möglicherweise weitere anfallenden Depotgebühren. Darüber hinaus bieten die verschiedenen Broker und Banken für Sie weitere Zusatznutzen.

Dabei ist als erstes eine gute Marktinformation zu nennen, was sowohl allgemeine Wirtschafts- und Unternehmensnachrichten als auch nach Möglichkeit Kurse in Echtzeit betrifft. Dazu kommen Analysehilfen (Charts), Auswahl- und Vergleichs-Tools und vieles mehr. Das Angebot ist hier sehr vielfältig. Testen Sie daher vorher auch diese Möglichkeiten und wählen Sie den Broker, der das für Sie am besten passende Angebot bereit hält.

Haben Sie erst einmal diese Schritte zur Depoteröffnung durchgeführt, kann Sie nichts mehr vom Handeln abhalten.

Kommen wir nun in die Testphase: Testen Sie sich selbst und ihre Unternehmensaktien in einem sicheren Umfeld. Zu diesem Zweck gibt es mittlerweile mehrere Online-Simulatoren, mit denen Sie den Aktienhandel “nachspielen” können. Sie erhalten ein Kontingent, investieren, und sehen, was passiert, ohne tatsächlich Verluste zu erleiden.

6. Tipp: Grenzen setzen beim Aktien kaufen – gerade für Anfänger

Wichtig: Für den Aktienhandel sollten Sie sich immer feste Grenzen setzen, also einen Höchst- bzw. Mindestkurs für Kauf und Verkauf festlegen!

Damit bleiben Sie stets im planbaren Bereich und vermeidet Verluste bei Kursausschlägen. Feste Grenzen bewahren vor der eigenen Gier. Lieber Gewinne innerhalb der Grenzen mitnehmen und sicher reinvestieren als hinterher mit völlig leeren Händen dazustehen.

Außerdem sollte man nicht zu lange warten, um Aktien zu kaufen, nur weil der Preis noch weiter sinken könnte. Anderenfalls riskiert man, den richtigen Zeitpunkt zu verpassen und viel zu verlieren.

Man sollte immer abwarten, bis sich ein Aufwärtstrend gefestigt hat. Ein Aktiendepot bedeutet Arbeit. Ein Anleger muss es pflegen, Gewinne erzielen und vor allem sichern. Dabei muss er sich stets auf dem Laufenden halten.

Die Unternehmen und Märkte müssen fortlaufend genau beobachtet werden – schon allein um rechtzeitig erkennen zu können, ob es sich lohnt, noch weitere Aktien kaufen zu wollen.

7. Tipp: Vorsicht bei Bankempfehlungen

Wie wichtig es ist, sich selbst gut zu informieren, zeigt sich auch beim Bankberater. Hier heißt es, aufpassen, mitdenken und sich nicht zu Entscheidungen drängen lassen.

Berater, die von Provisionen abhängen oder Vorgaben der Bank umsetzen müssen, empfehlen nicht immer das, was der Anleger braucht. Auch bei der Beratung gilt das Prinzip der Diversifikation: Ein breit gestreutes Spektrum verschiedener Informationsquellen hilft dabei, Risiken zu vermeiden.

Holen Sie daher ruhig mehrere Meinungen von verschiedenen Geldinstituten ein und schauen Sie dann, in welchen Punkten sich die Berater einig zu sein scheinen. Bedenken Sie:

Die letztendliche Entscheidung zum Aktien kaufen treffen jedoch nur Sie allein!

16. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.