MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Aktien von Familienunternehmen: sichere Rendite bei geringem Risiko

Wenn die Schwankungen an den Aktienmärkten zunehmen, wünschen sich Anleger Aktien, die sich in ruhigerem Fahrwasser bewegen oder sie meiden Aktien gänzlich.

Letzteres ist aus meiner Sicht in einer Niedrigzinsphase keine Option – zumindest dann nicht, wenn man eine positive Realrendite erzielen will.

Das heißt: Wollen Sie, dass unterm Strich – nach Abzug von Kosten, Steuern und unter Berücksichtigung der Inflation – noch eine positive Rendite übrig bleibt, können Sie als Anleger gar nicht auf Aktien verzichten.

Was also tun?

Eine der Optionen, für die Sie sich dann entscheiden können, sind Aktien von Familienunternehmen. Warum diese für risikoscheue und dennoch renditeorientierte Anleger genau das Richtige sind, erfahren Sie jetzt.

Aktien von Familienunternehmen: Darum sollten Sie darauf setzen

Aktien von Familienunternehmen schwanken weniger als „herkömmliche“ Aktien von Unternehmen, die nicht familiengeführt werden.

Der Grund dafür ist, dass inhabergeführte Familienunternehmen in der Regel über einen Großaktionär verfügen, der mindestens 25% der Stimmrechte hält.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Häufig sind die Familienunternehmer zusätzlich im Vorstand oder Aufsichtsrat aktiv. Somit handelt es sich bei den Entscheidern gleichzeitig um die Profiteure der Entscheidungen.

Soll heißen: Dieser Umstand führt zu einer langfristig ausgerichteten Strategie.

Die Unternehmenslenker und -haupteigentümer der Baumarktkette Hornbach fassen diese Philosophie wie folgt zusammen:

„Wir denken nicht quartalsweise, sondern in Generationen.“ Das wird auch dadurch sichtbar, dass die entsprechenden Entscheider meist länger im Unternehmen bleiben, da es sich um ihr Lebenswerk handelt.

Nicht nur ruhiger, sondern auch besser

Ein langfristiger Vergleich zwischen Familienunternehmen und dem Euro Stoxx 50 (umfasst die 50 größten börsennotierten Unternehmen Europas) zeigt, dass die Familienunternehmen fast immer bessere Renditeergebnisse liefern.

Aktien von inhabergeführten Unternehmen sind also nicht nur ruhiger, sondern auch renditestärker als „herkömmliche“ Aktien.

Ein weiterer Pluspunkt für Familienunternehmen:

Diese verfügen im Schnitt über eine überdurchschnittlich hohe Eigenkapitalquote, die bei den 50 größten europäischen familiengeführten Unternehmen im Durchschnitt bei 45% liegt.

Zum Vergleich: Im Euro Stoxx 50 waren es – Stand: August 2014 – nur 37%.

Familienunternehmen: künftig die großen Gewinner

Eine höhere Eigenkapital-Ausstattung verleiht in Krisenzeiten Stabilität und Banken-Unabhängigkeit.

Und sobald die Aktienmärkte wieder verstärkt auf Kriterien wie Bilanzqualität, Höhe und Stabilität der Dividendenzahlung und Ertragskraft achten, werden Familienkonzerne zu den ersten und größten Gewinnern dieser Entwicklung zählen.

Wenn Gewinn wieder vor Umsatz steht und nachhaltige Gewinne vor kurzfristig maximierten Gewinnen, werden plötzlich wieder sehr viele Augen auf den oft zurecht gelobten deutschen Mittelstand gerichtet sein.

Daher sollten Sie als Anleger Ihren Blick genau dann in diese Richtung lenken, wenn die Mehrzahl der anderen Anleger es nicht tut.

Auf diese Weise können Sie – so hat es die Vergangenheit gezeigt – in großem Umfang von den Tugenden der inhabergeführten Unternehmen profitieren.

19. November 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.