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Aktienkauf mit Stop-buy-Limit: So geht’s

Um Aktien an der Börse zu kaufen oder zu verkaufen, beauftragen Anleger ihre Bank, bei der sie ein Wertpapierdepot führen.

Der für sie tätige Händler besorgt oder veräußert die entsprechenden Wertpapiere dann an der Börse.

Aktienorders lassen sich mit Zusätzen präzisieren

Das tut er entsprechend den Vorgaben, die der Investor ihm macht. Sagt dieser nur, wie viel Stück welcher Aktie gekauft werden sollen, besorgt ihm der Broker die gewünschten Papiere sofort zum dann aktuellen Preis.

Oder er verkauft die Aktien, von denen der Kunde sich trennen möchte.

Wenn der Anleger seine Order präzisieren möchte, versieht er sie mit einem sogenannten Orderzusatz.

Dies kann ein Stop-buy-Limit oder eine Stop-Loss-Marke sein.

Aktienkauf mit Stop-buy-Limit

Das Stop-buy-Limit begrenzt den Aktienkauf: Es handelt sich dabei um eine festgelegte Schwelle, bis zu der ein Investor bereit ist, bei steigenden Kursen ein bestimmtes Wertpapier zu kaufen.


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Ein Beispiel: Wenn ein Anleger seinen Broker beauftragt, 5.000 Aktien bis zu einem maximalen Preis von 50 € zu kaufen, besorgt der Händler ihm so viele Aktien wie möglich bis zu dieser Kursschwelle.

Entweder kann er den Auftrag auf einen Schlag ausführen, weil es genügend Stück zum gewünschten Kurs zu kaufen gibt. Oder der Broker teilt den Auftrag in verschiedene Teile auf.

Steigt der Aktienkurs und er kann nur 4.000 Papiere zu je 49 € bekommen, nimmt er die. Gibt es dann noch 500 Papiere zu je 50 €, kauft er die für seinen Kunden auch.

Werden ihm die noch ausstehenden 500 Papiere jedoch später zu einem Kurs von 51 € angeboten, greift er nicht mehr zu. Sein Kunde hat ihn schließlich beauftragt, nur bis zum Preis von 50 € zu kaufen.

Dieses gesetzte Limit ist bindend – auch wenn der Auftrag unter diesen Umständen nicht komplett ausgeführt werden kann.

Festgelegter Höchstkaufpreis für eine Aktie schützt vor zu teuren Einstiegskursen

Der Anleger schützt sich mit einem Stop-buy-Limit davor, Aktien teurer einzukaufen als er eigentlich vorhatte.

Legt die Aktie zu, profitiert er von den Kursgewinnen, denn er hat die Aktie bereits in seinem Depot.

Verliert sie und fällt damit unter den vorher definierten maximalen Kaufpreis, kann der Investor günstig nachkaufen.

Aktienverkauf mit Stop-Loss-Marke

Solch einen Orderzusatz gibt es auch für Aktienverkäufe während fallender Kurse. Dann definiert der Anleger eine sogenannte Stop-Loss-Marke.

Rutscht die Notierung unter diese vorab vom Investor definierte Kursschwelle, darf der Broker für seinen Kunden sofort verkaufen.

Mehr zum Thema: So lassen sich Teilausführungen vermeiden

Wer mit Stop-Loss arbeitet, sorgt dafür, dass er sich bei fallenden Kursen rechtzeitig von einem Titel trennt. Dadurch lassen sich Verluste begrenzen.

Bedingungen für Orderzusätze

Orderzusätze gelten übrigens immer nur für einen bestimmten Zeitraum, den der Anleger bestimmt. Dies kann ein Tag, mehrere Wochen oder bis zum Monatsende sein.

Für Orderzusätze müssen Anleger außerdem Gebühren entrichten.

8. März 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Petra Hoffknecht
Von: Petra Hoffknecht. Über den Autor

Petra Hoffknecht arbeitet als freiberufliche Wirtschafts- und Finanzjournalistin. Sie schreibt regelmäßig für das Handelsblatt, die VDI Nachrichten, Magazine des Sparkassenverlags und diverse Regionalzeitungen wie beispielsweise die Neue Osnabrücker Zeitung oder die Südwest Presse in Ulm.