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Aktienbewertungen, Aktienempfehlungen – so erkennt man seriöse Quellen

Gleich ob sich die Börsen in Feierlaune oder in Krisenstimmung befinden, mit wertvollen Aktientipps kann jeder die Weichen für ein erfolgreiches Depot stellen. Doch Aktientipp ist nicht gleich Aktientipp. Mal sind es Analysen und Bewertungen, mal mehr oder weniger aufdringliche Werbebotschaften.

Aktientipps: die Spreu vom Weizen trennen

Das Spektrum reicht von zugeschickten Mails, Briefpost, Anrufen über Internetforen bis zu Bankangeboten und Börsendiensten. In der verwirrenden Vielfalt interessanter Informationen und verlockender Angebote gilt es einen kühlen Kopf zu bewahren. Wer sein Geld nicht gerade leichtsinnig anlegen will, sollte unbedingt ein paar grundlegende Aspekte beachten.

Auf einschlägigen Foren tummeln sich vorwiegend Privatleute und Laien, die oft genug selbst auf dubiose Aktientipps hereinfallen. Die wiederum werden häufig von Initiatoren mit knallhartem Geschäftsinteresse gestreut. Derartige „Geheimtipps“ kommen auch per Mail oder telefonisch ins Haus.


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Vorsicht vor Betrug

Mit der persönlichen Ansprache wird Exklusivität suggeriert. Tatsächlich aber gehe es darum, für ein unbeschriebenes Papier möglichst viele Käufer zu gewinnen, um dessen Kurs künstlich nach oben zu treiben, so die Experten des GeVestor Verlags. Seriös ist das nicht. Denn kaum dass bei den Anlegern Freude aufkommt, verkaufen die Drahtzieher ihre eigenen Bestände, machen Kasse und der Rest geht leer aus.

Dabei geht es meist um Penny Stocks oder Neuemissionen. Penny Stocks bestechen, weil sie mit Cent-Beträgen extrem billig sind. Und Neuemissionen, genannt IPOs, sind Titel, die am Anfang ihrer Börsenkarriere stehen. Beide Formen versprechen Potenzial zum günstigen Einsatz. Doch auch wenn es sich nicht um Aktientipps als Betrugsvariante handelt, so erweisen sie sich in der Hälfte aller Fälle als Glücksspiel.

Interessenskonflikt vs. Unabhängigkeit

Was bei Aktientipps generell zählt ist Seriosität und Unabhängigkeit. Banken etwa sind seriös und beschäftigen qualifizierte Analysten. Doch sie wollen vor allem ihre Produkte verkaufen und haben Interesse, dass die Konzerne sie weiterhin als Investment-Bank engagieren. Verkaufsempfehlungen würden sie in einen Interessenskonflikt treiben.

Folglich geht es um Unabhängigkeit in Kombination mit Qualifikation. Zuverlässige Börsendienste sind in der Regel schon länger am Markt. Im Hintergrund hält die Bundesfinanzaufsicht BaFin ein Auge darauf, dass sie bestimmte Anforderungen erfüllen. Dazu gehört zumindest ein ordentliches Impressum. Dies ist auch für jeden Anleger ein erster Anhaltspunkt.

Keine Versteckspiele

Fehlt es, liegt ohnehin schon ein Gesetzesverstoß vor. Handelt es sich um irgendwelche Auslandsadressen, liegt der Verdacht nahe, dass sich der Urheber absichtlich unerreichbar macht. Zwar gibt es für Börsenbriefe keine Meldepflicht, doch die BaFin veröffentlicht auf ihrer Internetseite unter der Rubrik „Verbraucher“ in einer Warnliste Kandidaten, die nicht identifizierbar sind oder durch andere erhebliche Unregelmäßigkeiten auffallen.

Neben dem Impressum ist eine Compliance-Regel im Kleingedruckten wichtig. Damit wird sichergestellt, dass die Autoren unabhängig sind und mit ihren Aktientipps keine eigenen Investmentbestände pushen.

Der GeVestor Verlag weiß: Seriöse Anbieter setzen auf Qualität und Transparenz

Inhaltlich geht es um Professionalität und Transparenz. Dass der GeVestor Verlag als seriöse Quelle eingestuft werden kann, zeigt sich z.B. daran, dass er in seinen Analysen Finanzkennzahlen veröffentlicht, die den Anforderungen der DVFA (Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management) entsprechen. Derartige Mindestanforderungen in Sachen Qualität sind ein weiteres wichtiges Kriterium. Abgesehen davon werden auf GeVestor Wertpapiere von den verschiedensten Seiten beleuchtet.

Insgesamt lautet der zentrale Tipp zum Aktientipp: Börsendienste sollten seriös, unabhängig und vor allem identifizierbar sein. Kursierende „Geheimtipps“ gehören oft in den Mülleimer. Und ein Blick auf die BaFin-Site hat schon manchem die Augen geöffnet.

27. September 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.