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Aktienbilanz: Die entscheidende Substanz für Ihre Sicherheit

Aktien sind das A und O der langjährigen Vorsorge und des langjährigen Vermögensaufbaus.

Diese Erkenntnis setzt sich trotz der Finanzkrise von 2008 an in den USA weiter fort.

In Deutschland verkennen Investoren die Chance substanzstarker Aktien dagegen. Die Statistik und Erfahrung aber lehren: Substanz hilft Ihnen. Diese gewinnen Sie aus der Analyse der Bilanzen. Ein Überblick für Ihre Sicherheit.

Grundlage: die Bilanz

Der Vorteil von Aktien ist, dass Sie im Prinzip alles selbst kontrollieren können. Die Bücher sind im wahrsten Sinne des Wortes offen. AGs müssen, soweit sie börsennotiert sind, die Kennzahlen und die Vermögensverhältnisse für Sie aufdecken.

Ein Blick hinter die Kulissen verrät Ihnen sofort Substanz, Sicherheit und Renditechance. Die Bilanz ist die Quelle.

Mehr zum richtigen Umgang mit Bilanzen erfahren Sie hier:

„Wie liest man eine Bilanz richtig?“


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In der Bilanz, die Sie beispielsweise über das Internet vom Unternehmen im „Geschäftsbericht“ beziehen können, sehen Sie die Positionen „Aktiva“ und „Passiva“.

Die Aktiven zeigen das bewertete Vermögen einer Aktiengesellschaft, die Passiven zeigen die Quelle der Finanzierung: 1. die Verbindlichkeiten und II. als Differenz-Position das Eigenkapital. Dies zeigt den Überschuss des Vermögens über die Verbindlichkeiten an.

Die Bilanz enthält zwar noch wesentlich mehr kleinere Positionen auf den beiden Seiten, als Grobüberblick aber reichen diese bereits. Zusammen mit der „Gewinn- und Verlustrechnung“ haben Sie im Prinzip alle Daten beisammen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung eines Geschäftsjahres zeigt Ihnen, wie sich das Eigenkapital in den vergangenen 12 Monaten verändert hat: etwa durch Umsatzerlöse. Aus beiden Datenquellen entnehmen Sie dann die Bewertungskennziffern, die wichtig sind.

Kennziffern für Aktien

Der „Preis“, den Sie zahlen müssen, ergibt sich an der Börse. Der Wert Ihrer Aktien-Anteile aber ergibt sich aus der Bilanzanalyse und den Kennziffern der Gewinn- und Verlustrechnung. Sie werden hier erste wichtige Bilanzkennziffern kennenlernen, die Ihnen einen Anhaltspunkt geben.

Ergebnis je Aktie:

Die Gewinn- und Verlustrechnung und die Bilanz weisen eine Position auf – den Jahresüberschuss. Diesen Jahresüberschuss beziehen Sie auf die Anzahl an Aktien (aus dem Geschäftsbericht zu entnehmen).

Das Ergebnis je Aktie können Sie dann mit dem Kurs vergleichen und sich fragen, wie viele Jahre lang muss ein Unternehmen diesen Gewinn produzieren, um den Kurs zu rechtfertigen.

Wenn Sie nach 5 Jahren Ihren Einsatz zurückhaben wollten, müsste das Ergebnis der Aktie zumindest 20% vom Kurs betragen und über Jahre stabil bleiben.

„Cash-Flow“ je Aktie:

Der „Cash-Flow“ ist der Zahlungsmittelzufluss. Dieser signalisiert Ihnen, wie viel Geld das Unternehmen tatsächlich verdient. Sie entnehmen den Cash-Flow dem Geschäftsbericht oder ermitteln grob selbst:

Jahresüberschuss ./. Zuschreibungen (in der Bilanz) + Abschreibungen (da diese „verdient“ werden mussten). + Rückstellungen für Pensionen und Sonder“posten“ ./. Entnahmen für Pensionen und Sonder“posten“.

Mehr zur Bedeutung des Cash Flows für Investoren:

„Cash Flow: Nutzen Sie die goldene Investorenregel“

EBITDA:

„Earnings Before Interest, Tax, Depreciation and Amortization“. Dieses Konzept kommt aus dem englischsprachigen Raum und bereinigt die Gewinne um: + Zinsen, + Steuern, + Abschreibungen. Damit sollen die Werte unterschiedlicher Länder vergleichbar sein, da jeweils andere rechtliche Vorschriften gelten.

GeVestor meint: die wesentlichen Konzepte haben Sie damit bereits zur Verfügung. Diese können Sie selbst ermitteln, aber auch aus der Bilanz / dem Geschäftsbericht herauslesen.

Die Verständnisgrundlagen sind wichtig – dann können Sie Aktien nach zwei Kriterien vergleichen: Diese Kennzahlen im Vergleich zur Branchenkonkurrenz sowie diese Kennzahlen im Mehrjahresvergleich.

Die Bilanz liefert Ihnen damit das nötige Material für die Beurteilung von Substanz und Sicherheit einer Aktie.

2. November 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.