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Aktienhandel – Einstieg ist kein Hexenwerk

Kaufen, wenn der Kurs niedrig ist. Verkaufen, wenn die Aktie am teuersten ist. Es klingt so einfach. Und doch gelingt es nur den wenigsten. Deren Namen sind Legende: Warren Buffett, Andre Kostolany, John Meynard Keynes…

Aber was haben sie getan, um auf dem Börsenparkett erfolgreich zu sein? Zunächst einmal haben sie sich mit dem auseinandergesetzt, was sie handeln wollten.

Aktienhandel – Einstieg in die Grundbegriffe

Wer Aktien kauft oder verkauft, handelt mit Anteilsscheinen an einem Unternehmen. Er wird also Miteigentümer eines Unternehmens, denn Aktien verbriefen dessen Eigenkapital.

Und wer einem Unternehmen Geld zum Wirtschaften gibt, hat Anspruch, auch an dessen Erfolg beteiligt zu werden.

Im Idealfall dem Gewinn, denn Unternehmen sind im Allgemeinen als Veranstaltungen zur Gewinnerzielung angelegt.

Wie groß das Erfolgspotenzial dabei ist, steht zu Beginn eines Investments allerdings nicht fest. Anleger nutzen daher Daten aus der Vergangenheit und Gegenwart, um künftige Entwicklungen abzuschätzen.

Die wohl bekannteste Kennzahl ergibt sich aus dem Verhältnis von gegenwärtigem Aktienkurs zum Gewinn, den das bezogene Unternehmen zuletzt gemacht hat: das so genannte Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV).


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Aktienhandel – Einstieg möglichst unter fairem Wert

Ist das KGV niedrig, liegt die Vermutung nahe, dass eine Aktie unterbewertet ist. Da aber auch an der Börse Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen, lässt sich nur schwer sagen, was ein Papier wirklich wert ist.

Scharen von Analysten beschäftigen sich deshalb mit der Ermittlung des „fairen Wertes“.

Dabei schauen sie auf den Markt eines Unternehmens: Wie wird sich die Nachfrage nach dessen Produkten oder Leistungen entwickeln, welche Einflussfaktoren können diese Entwicklungen behindern oder befördern, wie groß sind die Eintrittswahrscheinlichkeiten.

Daneben schauen sie auf den Wettbewerb: Wie groß ist die Konkurrenz, wie agiert sie, was macht das zu beurteilende Unternehmen besser oder schlechter als die Konkurrenz.

Und auch die Frage, wie werden Aktien der Konkurrenz an der Börse gehandelt. Aus diesem Vergleich ergeben sich Anhaltspunkte für die künftige Wertentwicklung des fraglichen Papiers.

Mehr dazu: Grundlagen des Trading, Tradingstrategien und emotionale Einflüsse

 

Aktienhandel – Einstieg braucht Informationen

Anleger können sich nun auf das Wissen verlassen, was Analysten zusammentragen. Oder sie können selbst die wichtigsten Informationen zusammentragen. Und bewerten.

Denn wie bei anderen Produkten gilt auch bei Aktien: man sollte nur kaufen, was man auch versteht. Das erleichtert das Abwägen des Risikos.

Allgemein geht man an der Börse davon aus, dass, je höher das Risiko ist, desto höher auch die Gewinnchancen sind: ein junges Unternehmen mit neuen Produkten hat deutlich mehr Potenzial. Allerdings nicht nur zur Wertsteigerung sondern auch zum Wertverlust – bis zum Totalausfall.

Börsenneulingen wird deshalb auch zum behutsamen Einstieg in den Aktienhandel geraten: mit etablierten Unternehmen wie sie beispielsweise im DAX oder MDAX geführt sind. Deren Märkte und Produkte sind bekannt, die Risiken vergleichsweise überschaubar.

Aktienhandel: eigene Regeln setzen

Wichtig ist, das Geld, das man investieren will, nicht nur auf einen Wert zu setzen, sondern verschiedene Aktien zu kaufen: das Risiko zu streuen.

Auf diese Weise mindern Anleger die Verlustgefahr genauso wie mit klaren Festlegungen für den Ausstiegskurs.

Da Anleger an den Börsen nur über „Mittelsmänner“ – die sogenannten Broker (im Regelfall Banken) – handeln können, werden solche Regeln in den Handelsauftrag – die so genannte Order – zusammen mit der Wertpapierkennnummer aufgenommen.

Der Rest ist Abwarten, regelmäßige Information und die Bewertung dieser Information. Und zügiges Handeln. Denn ohne Fleiß ist auch auf dem Parkett selten jemand reich geworden.

10. Dezember 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Marcus Schult. Über den Autor

Finanzen sind sein Leben: Mit dem richtigen Gespür für Wirtschaft- und Finanzthemen ausgestattet liefert der ehemalige ARD-Mann das richtige Know-How.