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Aktienhandel in Echtzeit – Agieren wie die Profis?

Börsenbilder sind trügerisch. Meist herrscht Ruhe, wo unzählige Händler einst lauthals durch den Saal brüllten, hektisch mit den Armen ruderten und dabei mehrere Telefonhörer jonglierten.

Nur das zittrige Auf-und-Ab auf der Börsentafel lässt die Intensität des Handelsgeschehens schließen.

Die alltägliche Hektik

Die Hektik hat sich verlagert. Und zwar nicht nur in die Handelssäle großer Banken. Zunehmend sitzen auch Privatleute vor ihren Bildschirmen und beobachten Kursverläufe, um in Sekundenschnelle Kauf- oder Verkaufsaufträge an ihren Broker zu geben.

Computertechnik und Internet machen es möglich, auf jeden Kursbewegung umgehend zu reagieren – eben Aktienhandel in Echtzeit.

Aktienhandel in Echtzeit – vor Jahren nur auf dem Parkett möglich

Dabei braucht es noch immer die Abwickler eines Aktiengeschäfts – die Broker.

Die standen sich vor Jahren noch in großer Zahl auf dem Börsenparkett gegenüber und führten aus, was ihnen per Telefon oder Fax als Order erteilt wurde.


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Die Order selbst kam vom Anleger schriftlich oder telefonisch zumeist an die Bank, die ihrerseits den Auftrag prüfte und an den zuständigen Händler weitergab. Auf dem gleichen Weg. Und der kostete Zeit.

So konnte sich der Kurs einer Aktie schon dramatisch verändert haben, bevor eine Order ausgeführt war. Die größten Gewinnchancen hatte, wer selbst auf dem Parkett handeln durfte.

Aktienhandel in Echtzeit – elektronische Vernetzung als Basis

Banken und große Handelshäuser waren die ersten, die diesen Weg verkürzen wollten. Sie ließen elektronische Handelssysteme entwickeln.

Die Börsenbetreiber weltweit taten es ihnen gleich, womit eine Vernetzung möglich wurde.

Eines der erfolgreichsten Beispiele dafür ist das Xetra-Handelssystem der Deutschen Börse AG, über das mittlerweile mehr als 90 Prozent der Umsätze im deutschen Aktienhandel abgewickelt werden.

Denn dank Internet konnte sich zunehmend auch kleinere Anbieter die Standleitung zu den Xetra-Schnittstellen leisten.

Waren es zu Beginn der 90er Jahre kaum 10.000 Depots, die bei Direktbanken, den Vorläufern der Online-Broker, geführt wurden, geht die Zahl mittlerweile weit in die Millionen.

Und so ziemlich alle bieten den Aktienhandel in Echtzeit an.

Aktienhandel in Echtzeit – keine Preisfrage mehr

Dank hocheffizienter Programme und extrem schneller Datenübertragung werden Kauf- bzw. Verkaufsaufträge in Sekundenschnelle erfasst und ausgeführt.

Anleger können binnen Minuten kaufen und gleich wieder verkaufen – und schon wenig später die Umsätze verbucht sehen.

Rationalisierung hat hier nicht nur zu einem massiv höheren Handelstempo geführt.

Durch Wegfall etlicher Zwischenstationen bei der Auftragsabwicklung und der Zunahme der Anbieter sind auch die Preise auf ein Niveau gesunken, das den Aktienhandel in Echtzeit auch für Kleinanleger attraktiv macht.

10. Dezember 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Marcus Schult. Über den Autor

Finanzen sind sein Leben: Mit dem richtigen Gespür für Wirtschaft- und Finanzthemen ausgestattet liefert der ehemalige ARD-Mann das richtige Know-How.