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Aktienhandel – Kosten sollte man im Blick behalten

Reichtum und Wohlstand, das große Geld – das waren die Erwartungen der Menschen, die Mitte des 19. Jahrhundert nach Kalifornien aufbrachen, um vom Goldrausch zu profitieren.

Doch reich wurden zumeist nicht die Goldgräber.

Das große Geld

Deren Funde entsprachen im Schnitt nur etwa dem Monatslohn eines Arbeiters an der Ostküste. Es waren diejenigen, die ihnen die Ausrüstung, also Schaufeln und Wannen zur Sandwäsche verkauften.

An den Börsen ist es nicht viel anders. Wer beim Aktienhandel nur die Entwicklung des Kurses im Blick hat, macht die Rechnung ohne die anderen Beteiligten.

Aktienhandel – Kosten für das Depot variieren stark

Zunächst ist dies ein depotführendes Institut, das der Anleger wählen muss. Denn ohne Depot, in dem die Wertpapiere verwahrt werden, kann man keine Aktien handeln.


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Die Gebühren dafür variieren. Für den Anleger lohnt es sich, die Preise und Leistungen unterschiedlicher Anbieter zu vergleichen. Filialbanken berechnen zumeist zwischen 30 und 50 Euro pro Jahr. Bei Onlinebrokern können die monatlichen Fixkosten für das Depot um die 2 Euro betragen.

Neben diesen festen Kosten berechnen die Depotanbieter in der Regel jedoch noch einen variablen Betrag: die Orderprovision. Sie beläuft sich auf einen bestimmten Prozentsatz des Ordervolumens.

Auch hier lohnt sich der Blick in die Konditionen der jeweiligen Anbieter. Denn einige verrechnen die Grundgebühr für die Depotführung mit den orderabhängigen Beiträgen, sobald eine bestimmte Zahl an Transaktionen im Monat abgewickelt wird.

Im Zuge des zunehmenden Wettbewerbs haben etliche Anbieter die Grundgebühr schon generell gestrichen und lassen sich ausschließlich über Orderprovisionen bezahlen.

Mehr dazu: Aktienhandel: Gebühren explodieren – was tun?

Auch Börsenplatz und Makler kosten Geld

Doch mit dem Depot allein ist es nicht getan. Auch die Plattform für den Handel – die eigentliche Börse – will genauso bezahlt sein wie diejenigen, die die Lizenz für den Abschluss eines Börsengeschäfts haben, die Makler.

Bei Deutschlands meistgenutztem Börsenplatz zahlten die Handelnden im Juli 2012 0,00629% des Ordervolumens, mindestens jedoch 0,75 Euro pro Transaktion. Bei 89,96 Euro waren die Kosten jedoch gedeckelt.

Für Maklercourtage, so genanntes Settlement und andere Fremdleistungen wurden weitere 0,73 Euro plus 0,0011% vom Ordervolumen in Rechnung gestellt. Hier lag der Kostendeckel bei 5,95 Euro.

Aktienhandel – Kosten vergleichen lohnt sich

Wer also einen Kauf oder Verkauf im Gegenwert von 2.500 Euro in Auftrag gab, musste Kosten in Höhe von 1,51 Euro miteinkalkulieren. Alles zusammengenommen kann dieser Aktienhandel also zwischen 10 und 15 Euro kosten.

Anleger, die für ihre Kalkulation eine Faustregel suchen, sollten mit 0,5 Prozent des Umsatzes rechnen. Ob das Geld gut investiert ist, hängt aber immer noch von ihrer Strategie ab.

Oder anders gesagt: weniger davon, wer ihnen die Schaufel verkauft, sondern wo genau sie nach Gold graben.

10. Dezember 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Marcus Schult. Über den Autor

Finanzen sind sein Leben: Mit dem richtigen Gespür für Wirtschaft- und Finanzthemen ausgestattet liefert der ehemalige ARD-Mann das richtige Know-How.