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Aktienkauf: Billigst oder mit Limit kaufen

Wer sich Aktien für sein Depot kaufen möchte, muss sich entscheiden, ob er seine Order gegen eine Gebühr mit einem Zusatz versieht oder nicht.

Was es in diesem Zusammenhang beim Aktienkauf mit „billigst“ und Limit“ auf sich hat, erläutern wir Ihnen in diesem Artikel.

Aktienkauf: Wer kein Limit setzt, kauft „billigst“

Entscheidet er sich dagegen, kauft seine Bank oder sein Broker die genannten Papiere in der gewünschten Anzahl für ihn an der Börse automatisch „billigst“.

Das bedeutet, dass die Aktien sofort zum nächsten gestellten Kurs gekauft werden.

Der Anleger hofft zwar, die Aktien zu dem an diesem Tag günstigsten Kurs zu bekommen.

Allerdings kann es sein, dass die Kurse gerade steigen und der Kunde die Aktien deutlich teurer kauft, als er dachte.

Orderzusatz schützt vor bösen Überraschungen

Um einer solchen Situation vorzubeugen, können Anleger ihren Kaufauftrag mit einem sogenannten Limit versehen. Ein Limit ist eine Art Grenzmarke für eine Orderausführung.


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Der Kunde weist also seine Bank an, eine Aktie nur unter der Voraussetzung zu kaufen, dass ein bestimmter Preis oder Kurs nicht überschritten wird.

Die Bank kann das Papier dann nicht teurer einkaufen als vom Anleger vorgegeben.

Ein Beispiel:

Möchte ein Investor nicht mehr als 100 € für eine Aktie zahlen, kann er diesen Preis als Limit vorgeben.

Werden die gewünschten Aktien dann nach der Auftragserteilung beispielsweise zu einem Kurs von 105 € gehandelt, wird die Order nicht ausgeführt.

Dies geschieht erst dann, wenn der Kurs entweder auf 100 € oder darunter fällt oder wenn das Limit zeitlich abgelaufen ist.

Denn wer ein Limit setzt, sollte zusätzlich den Zeitraum nennen, für den dieses gelten soll. Das kann ein Tag, mehrere Wochen oder bis zum Monatsende sein.

Kann der Auftrag nicht ausgeführt werden, geht der Anleger leer aus

Allerdings kann es vorkommen, dass ein Aktiengeschäft zu den vorab definierten Bedingungen nicht zustande kommt.

Mehr zum Thema: Alles über Orderzusätze auf einen Blick

Wenn innerhalb des festgelegten Zeitraums niemand die gewünschte Aktie zum genannten Preis verkaufen will, geht der Anleger leer aus. Die Gebühren für den erteilten Auftragszusatz muss er dann aber trotzdem bezahlen.

Unlimitierte Verkaufsaufträge werden „bestens“ ausgeführt

Beim Verkauf von Aktien funktioniert der Mechanismus ähnlich. Nur werden hier andere Begriffe verwendet:

Wer seine Papiere ohne Limit verkauft, bekommt seine Order „bestens“ ausgeführt. Das bedeutet, dass der Händler der mit dem Aktiengeschäft beauftragten Bank die genannten Aktien sofort zum aktuellen Kurs verkauft.

Anleger laufen dann Gefahr, insbesondere bei unbekannteren und dadurch nicht so häufig gehandelten, stark schwankenden Werten deutlich unter Preis zu verkaufen.

Schutz davor bietet eine Limitorder. Dabei kann der Investor seinen Mindestpreis benennen. Das ist der Preis, bis zu dem er bereit ist, seine Wertpapiere zu verkaufen.

8. März 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Petra Hoffknecht
Von: Petra Hoffknecht. Über den Autor

Petra Hoffknecht arbeitet als freiberufliche Wirtschafts- und Finanzjournalistin. Sie schreibt regelmäßig für das Handelsblatt, die VDI Nachrichten, Magazine des Sparkassenverlags und diverse Regionalzeitungen wie beispielsweise die Neue Osnabrücker Zeitung oder die Südwest Presse in Ulm.