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Aktienkauf: Hausbank vs. Online-Broker

Wer Aktien kaufen will, benötigt zunächst einmal ein Depot.

Dieses kann der Anleger entweder direkt bei seiner Hausbank, oder aber bei einem Online-Broker eröffnen.

Ein einfacher Weg zur Eröffnung eines Wertpapierdepots ist der Gang zur Hausbank. Hierfür muss der Anleger eine Dokumentation unterschreiben, die ihn über die Risiken des Aktienhandels informiert.

Nicht immer jedoch ist ein Aktienkauf via Hausbank sinnvoll.

Aktienkauf: Hausbank klärt über die Risiken auf

Durch die Dokumentation soll hier die Risikofreudigkeit des Anlegers ermittelt werden.

Gleichzeitig wird dadurch sichergestellt, dass der Anleger vor dem Aktienkauf durch die Hausbank im Bezug auf Risikoklasse und Anlagestrategie richtig beraten wird.

Insgesamt gibt es 5 Risikoklassen, in die Anleger eingestuft werden. Risikoklasse 1 steht dabei für sehr konservative Anleger, während Stufe 5 risikoreichen Anlageformen vorbehalten ist.

Die Hausbank darf dann auch nur Produkte anbieten, die der Risikoklasse des Anlegers tatsächlich entsprechen.


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Verstößt die Bank gegen diese Richtlinien, kann der Kunde die Bank haftbar machen. Die jährlichen Kosten für die Depotführung bei der Hausbank können je nach Bank zwischen 20 und 50 Euro betragen.

Hausbank berät bei der Wertpapierauswahl

Anleger, die bei einer Hausbank ein Depot unterhalten, haben in der Regel Anspruch auf eine kostenlose Beratung, können jedoch ebenfalls selbst Vorschläge unterbreiten.

Sobald das Depot bei der Hausbank eröffnet und auf dem Verrechnungskonto ausreichend Geld vorhanden ist, kann es losgehen. Der Anleger kann dann Aufträge schriftlich, telefonisch oder über das Internet platzieren.

Bank leitet den Auftrag direkt an die Börse weiter

Wurde der Auftrag erfolgreich ausgeführt, erhält der Anleger binnen weniger Tage eine schriftliche Abrechnung.

Im Vorfeld der Auftragserteilung sollte sich der Anleger eine Strategie überlegen.

Mehr dazu: Anlagestrategie: Gefühle ausschalten!

Dazu muss man sich vorab darüber im Klaren sein, ob eine langfristige Vermögensanlage oder eine schnelle Gewinnerzielung im Vordergrund stehen soll.

Aktienkauf: Hausbank oder Online-Broker

Anleger, die über genügend Erfahrung verfügen und auf Beratung verzichten können, sollten sich statt an die Hausbank beim Aktienkauf an Online-Broker beziehungsweise an eine Direktbank wenden.

Mehr dazu: Online Broker: Anfänger können einfach einsteigen

Am Markt tummeln sich inzwischen eine ganze Reihe von Anbietern wie die OnVista Bank, die ING Diba, flatex, die DAB Bank oder die Sparkassen-Tochter SBroker.

Mehr zum Thema: Flatex: Günstiger Broker mit Einschränkungen

Der große Vorteil von Direktbanken sind die günstigen Konditionen: Viele Online-Broker bieten ein kostenloses Depot ohne Grundgebühr an.

Auch die Kauf- und Verkaufsspesen sind zumeist deutlich günstiger als bei der Hausbank.

Mehr dazu: Die günstigsten Online-Broker

Ein Nachteil: Die Kommunikation bei Direktbanken erfolgt überwiegend online. Das heißt, der Kunde erteilt die Kauf- und Verkaufsaufträge über eine Eingabemaske. Auf Beratung muss man heirbei also verzichten.

Bei der Auswahl der Direktbank sollte der Anleger außerdem auf die Höhe der Einlagensicherung achten, wenn höhere Beträge auf dem Verrechnungskonto geparkt werden.

3. Januar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands