MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Aktienkauf-Kosten: Mit welchen Belastungen ein Anleger rechnen muss

Unabhängig davon, ob Sie mit Ihren Aktien Gewinne oder Verluste erzielen, entstehen beim Aktienkauf Kosten in Form von verschiedenen Gebühren, die die Bank erhebt. Zu zahlen sind rund 1 % Provision für die Bank, wobei die unterschiedlichen Mindestgebühren zu beachten sind.

Hinzu kommt außerdem eine Maklercourtage von 0,04 % bei DAX-Aktien bzw. 0,08 % bei anderen Werten (mindestens 0,75 Euro). Geringere Gebühren zahlen Sie als Anleger bei Discount-Brokern, können dafür aber dann keine Anlageberatung in Anspruch nehmen.

Weiterhin unterliegt die von der Aktiengesellschaft an die Aktionäre auszuschüttende Dividende zunächst der Körperschaftsteuer von rund 25 %. Eine Quellensteuer von rund 20 %, die sogenannte Kapitalertragsteuer, wird wiederum von der Bardividende abgezogen. Gegebenenfalls wird auch der Solidaritätszuschlag abgezogen.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Diese Auflistung der Kosten kann jedoch keineswegs als vollständig betrachtet werden, da je nach Bank zusätzliche Gebühren entstehen. Eine Bescheinigung über die einbehaltenen Steuern wird Ihnen als Aktionär von dem Kreditinstitut, welches die Aktien verwahrt, ausgestellt.

Aktienkauf: was Sie als Anleger tun müssen

Wenn Sie Aktien kaufen wollen, gehen Sie zum Wertpapierberater Ihres Kreditinstituts und erteilen einen Kaufauftrag, eine sogenannte Order. Dabei können Sie ein Limit festsetzen, indem Sie einen Höchstpreis bestimmen, bis zu dem Sie bereit sind, die Aktie zu kaufen.

Auf diese Weise schützen Sie sich vor der Gefahr, bei einem plötzlichen Kursanstieg für die Aktie einen höheren Kaufpreis zahlen zu müssen als ursprünglich beabsichtigt. Wenn der Preis über dem Limitpreis liegt, wird der Auftrag demnach nicht ausgeführt.

Ein Limit kann für einen Tag oder auch bis zum Monatsende gelten. In diesem Fall handelt es sich um ein Ultimo. Wenn Sie kein Preislimit angeben, wird der Auftrag „billigst“ ausgeführt. Der Händler Ihres Kreditinstituts kauft die Aktien dann in der Regel zum nächsten festgestellten Kurs.

Aktienkauf: Gebühren und Steuern, die der Aktionär beachten muss

Als Aktionär geben Sie Ihre Dividendenerträge bei der jährlichen Einkommensteuererklärung an. Diese müssen zur Hälfte versteuert werden. Die gezahlte Kapitalertragsteuer können Sie sich dabei bereits anrechnen lassen.

Weiterhin ist zu beachten, dass Kapitalerträge, welche den Freibetrag von 1,370 Euro (bzw. 2,740 Euro bei Verheirateten) und die Werbungskostenpauschale von 51 Euro (bzw. 102 Euro) nicht übersteigen, auch nicht einkommensteuerpflichtig sind.

Bei Abgabe einer entsprechenden Steuererklärung werden Ihnen eventuell zu viel gezahlte Steuern zurückerstattet. Erteilen Sie Ihrem Kreditinstitut einen Freistellungsauftrag, so wird Ihnen die Kapitalertragsteuer für Kapitalerträge bis zur Höhe des Sparerfreibetrags zusammen mit der Dividende ausgezahlt.

Nur wenn die Kursgewinne innerhalb der sogenannten Spekulationsfrist von 12 Monaten realisiert werden und die Summe aller Spekulationsgewinne und -verluste im Veranlagungszeitraum die Freigrenze von 512 Euro erreichen, sind diese steuerpflichtig.

18. März 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.