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Aktienkauf: Provision der Banken kann die Rendite verringern

Wer als Privatperson mit Aktien handeln möchte, ist gezwungen, sich einen Broker oder ein Geldinstitut zur Abwicklung zu suchen.

Zu den anfallenden Gebühren beim Aktienkauf gehört unter anderem die Provision – lesen Sie hier mehr dazu.

Aktienkauf-Provision und andere Gebühren

Wie die meisten Anleger wissen, entstehen beim Kauf und Verkauf von Aktien gewisse Gebühren, die vom letztendlichen Gewinn abgezogen werden müssen.

Allgegenwärtig ist dabei die so genannte Provision. Dabei handelt es sich um Kosten, die für den Verwaltungsaufwand und die Abwicklung der Aktienorder anfallen.

Mehr zum Thema: Aktienkauf und Transaktionskosten

Sowohl Hausbanken als auch unabhängige Broker berechnen Provision. Sie wird für gewöhnlich in Prozent ausgedrückt und steht vereinbart und festgeschrieben im jeweiligen Handelskontrakt.

Dieser prozentuale Provisionsanteil beim Aktienkauf bezieht sich dabei stets auf das gesamte Volumen einer Order.


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Sprich: Wenn ein Anleger über die Hausbank Aktien im Wert von 2000 € kaufen lässt, dann entfallen bei 1% Provision 20 € als Gebühr an die Bank.

Mehr zum Thema: Aktienhandel – Provision und weitere zusätzliche Kosten

Dabei ist allerdings zu beachten, dass einige Broker über Mindestgebühren verfügen, die in jedem Fall berechnet werden.

Wenn diese Schwelle zum Beispiel bei 30 € liegt, dann werden in jedem Fall mindestens 30 € als Provision erhoben, auch wenn das Ordervolumen eigentlich kleiner war.

Niedrigere Kosten bei Discount- oder Online-Brokern

Eine Möglichkeit, diese Kosten zu senken oder zu umgehen, ist der Weg über einen so genannten Discount- oder Online-Broker.

Diese bieten oftmals günstigere Provisionen beim Aktienkauf an und fordern keine Mindestgebühr. Dafür muss der Anleger dann jedoch auf die persönliche Beratung durch einen Fachangestellten verzichten.

Wichtig: Bei der Auswahl eines Online-Brokers muss unbedingt darauf geachtet werden, an welchen Märkten dieser vertreten ist und welche Werte handelbar sind.

Mehr zum Thema: Online Broker – Anfänger können einfach einsteigen

Oftmals verfügen Discount-Broker nicht über das breite Angebot eines großen Geldinstituts.

Aktienkauf: Provision in Prozent oder als Pauschalpreis möglich

Außerdem sollte man als Kleinanleger nach besonderen Angeboten Ausschau halten, mit denen Hausbanken versuchen, den Aktienhandel für Privatpersonen attraktiver zu gestalten.

Mittlerweile haben sich in diesem Bereich bestimmte Modelle etabliert wie zum Beispiel die Handels-Flatrates.

Dabei wird anstelle des prozentualen Anteils pro Orderauftrag ein festgelegter Pauschalbetrag als Provision beim Aktienkauf erhoben. Je nach der Höhe einer Transaktion kann sich dies also lohnen. Anleger sollten die Möglichkeiten allerdings vorab durchrechnen.

Angenommen, die prozentuale Provision meiner Bank würde 0,5% und die Alternative der Flatrate 5 € betragen, dann lohnt sich die Flatrate ab einem Ordervolumen von über 1000 €.

Darunter wäre allerdings die prozentuale Provision günstiger.

10. Mai 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.