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Aktienkauf: Regeln für den Erfolg

An der Börse spekulieren Anleger grundsätzlich darauf, alles zu gewinnen.

Manchmal verlieren sie jedoch im Endeffekt eben auch alles.

Da Börsenverluste sehr schmerzhaft sein können, empfiehlt es sich, beim Aktienkauf bestimmte Regeln zu beachten.

Denn mit wenigen Tricks lassen sich große Verluste vermeiden.

Regel 1: Niemals Aktien auf Kredit kaufen

Da der Erfolg an der Börse nie hundertprozentig vorherzusagen ist, wäre es sehr leichtsinnig, mit geliehenem Geld zu spekulieren.

Wenn man einen Kredit aufnimmt, um an der Börse Aktien zu kaufen, riskiert man nicht nur Verluste, sondern im schlimmsten Fall seinen Ruin, da man den Kredit nicht mehr zurückzahlen kann.

Daher ist es ratsam, an der Börse nur mit Geld zu spekulieren, das man sozusagen übrig hat und in absehbarer Zeit nicht brauchen wird.

Regel 2: Nur das Geld investieren, das man kurzfristig nicht benötigt

Diese Regel deckt sich mit Regel 1.

An der Börse zu spekulieren ist immer ein Risiko und sollte nur mit Geld, das man kurz- oder langfristig nicht benötigt, gemacht werden.

Man sollte nämlich nie in die Verlegenheit kommen, Aktien verkaufen zu müssen, um die Miete, das Essen oder den Urlaub abbezahlen zu müssen.

Denn dann ist man gezwungen, so ziemlich jeden Preis zu akzeptieren, der gerade auf dem Parkett angeboten wird.


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Regel 3: Nicht alles auf eine Karte setzen

Insbesondere Anfänger machen oft den Fehler, sich zu sehr auf nur 1 oder 2 Aktien zu konzentrieren und teilen dann ihr Vermögen auf diese beiden Werte auf.

Wenn man allerdings sein Vermögen auf verschiedene Anlageklassen und Aktien aufteilt, reduziert man das Ausfallrisiko enorm.

So schlägt sich ein Verlust nämlich nicht auf das ganze Depot nieder, sondern man kann diese Verluste mit Gewinnen anderer Anlagen ausgleichen.

Trotzdem ist es besonders für Privatanleger sehr wichtig, dass sie ihr Depot übersichtlich halten

Regel 4: Nur das kaufen, was man auch versteht

Man sollte einen Aktienkauf grundsätzlich nur dann tätigen, wenn man das Geschäftsmodell des Unternehmens versteht.

Das bedeutet, mit der Bilanz, der Entwicklung von Schulden, dem Umsatzwachstum und den Margen vertraut zu sein.

Ebenso ist es wichtig, sich im betreffenden Feld der Industrie einigermaßen auszukennen, um die Nachrichtenlage richtig zu deuten. Denn in einen absteigenden Industriezweig zu investieren wird oft mit Verlusten bestraft.

Vor dem Aktienkauf ist es also wichtig, sich in Zeitungen und im Internet über ein Unternehmen genau zu informieren und sich eine eigene Meinung zu bilden.

Regel 5: Nie in ein fallendes Messer greifen

Wenn eine Aktie stark gefallen ist, liegt es nahe zu denken, dass dieser Wert bereits an seinem Tiefpunkt angekommen sein muss und nicht mehr weiter fallen kann.

Doch auch das kann sich oft als fataler Irrtum herausstellen.

Man sollte daher immer eine eindeutige Trendwende abwarten.

Regel 6: Limits setzen

Bevor man Limits setzt, muss man sich überlegen, wie viel man bestenfalls bereit ist für eine Aktie zu bezahlen.

Man kann sogenannte Kauflimits aufgeben, die nur dann ausgelöst werden, wenn der Kurs der Aktie ein bestimmtes Limit über- oder unterschritten hat.

Mit Limits sichern sich Anleger vor hohen Verlusten ab.

Mehr dazu: Stop Sell und Stop Buy Limit Order: So geht es

Zudem kann man sein Depot nicht nur mit Stoppkursen, sondern auch mit Optionen absichern. Grundsätzlich sollte beim Aktienhandel nichts dem Zufall überlassen werden.

Regel 7: An einer Strategie festhalten

Um mit Aktien Erfolg zu haben braucht man Disziplin.

Hierzu benötigt man eine klare Anlagestrategie.

Im Internet kann man sich über verschiedene Strategien und ihre Vor- und Nachteile informieren.

Mehr dazu: 3-Filter-Strategie: So funktioniert der Königsweg der Aktienauswahl 

Hat man sich für eine geeignete Strategie entschieden, dann sollte man an dieser möglichst festhalten und sich nicht von spontanen Gefühlen oder kurzlebigen Markterscheinungen beirren lassen.

Wer diese Regeln beim Aktienkauf beachtet, ist meist schon vor großen Verlusten geschützt.

Mehr zum Thema: Aktien: Auswahl-Kriterien von O’Shaughnessy

20. Dezember 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.