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Aktienkauf: Timing wird überbewertet

Wenn die Aktienmärkte von Hoch zu Hoch klettern, ist die Mehrheit der Anleger oft nicht investiert und schaut den Aktienkursen beim Steigen nur zu.

In vielen Gesprächen mit Anlegern stellt man dann immer wieder fest, dass sich viele mit dem Einstieg schwertun, weil die Kurse doch inzwischen „so hoch“ seien.

Eine interessante Studie aber zeigt eindrucksvoll, dass das Timing, also der Zeitpunkt des Einstiegs, gar nicht so entscheidend ist, wie die meisten Anleger denken.

Wichtiger ist, dass Sie überhaupt investieren – und das am besten regelmäßig.

Sehen Sie nicht nur die Risiken, sondern auch die Chancen!

Gehören Sie auch zu den Anlegern, die immer Angst haben, dass der Aktienmarkt, gerade nachdem sie eingestiegen sind, kräftig korrigiert? Natürlich ist dieses Risiko nicht wegzudiskutieren.

Aktienkurse schwanken – zeitweise auch nach unten. Aber auf lange Sicht zeigt die Richtung an den Aktienmärkten nach oben. Aktien sind erwiesenermaßen die mit Abstand renditestärkste Anlageklasse.

Deshalb sollten Sie nicht nur das Risiko sehen, dass die Aktienkurse nach Ihrem Einstieg sinken könnten.


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Auf der anderen Seite sollten Sie auch die Chancen sehen und sich klarmachen, dass die Kurse möglicherweise weiter klettern, und das – wenn Sie nicht eingestiegen sind – eben ohne Sie.

Nun aber zu der angesprochenen Studie:

Hier wurde ein Vergleich angestellt zwischen einem Anleger, der immer unmittelbar vor einer Korrektur gekauft und einem anderen, der immer den perfekten Einstiegs-Zeitpunkt nach der Korrektur erwischt hat.

Auf lange Sicht arbeitet der Zinseszins-Effekt für Sie

Vorher blicken wir auf den Sparer, der ab 1960 zunächst 25 Jahre lang 1.000 € pro Monat und in den folgenden 30 Jahren jeweils 2.000 € pro Monat unter seinem Kopfkissen angespart hat; er besitzt heute ein Vermögen von gut 1 Mio. € (Stand: 2015).

Der Anleger, der immer dann genau zum Tiefpunkt in den Aktienmarkt eingestiegen ist, wenn der DAX zuvor um mindestens 25% korrigiert hatte, verfügt heute über 8,3 Mio. €.

Zum Vergleich: Jener Anleger, der immer exakt zum Höchststand vor einer solchen 25%igen Korrektur gekauft hat, kommt heute immerhin auf ein Vermögen von 5,2 Mio. €.

Auch das ist ein stolzes Ergebnis und weit mehr als das, was der Sparer erreicht hat. Außerdem wissen Sie genauso wie ich, dass beide Annahmen völlig unrealistisch sind:

Kein Anleger wird immer genau den Tiefpunkt nach einer Korrektur erwischen. Ebenso unrealistisch ist es, dass ein Anleger das Pech hat, immer exakt zum Hoch vor einem Rückschlag einzusteigen.

Aber selbst wenn, hätte sich die Investition in den Aktienmarkt für Ihn dennoch gelohnt. Über die Jahre arbeitet nämlich der Zinseszins-Effekt für den Anleger.

Kontinuierliches Investieren zahlt sich aus

Nun aber das wirklich Überraschende an dieser Studie:

Ein Anleger, der immer quartalsweise investiert hätte – ohne sich um den aktuellen DAX-Stand zu kümmern –, könnte sich nach 55 Jahren über einen Depotstand von 8,5 Mio. € freuen, also mehr als der Anleger, der immer den perfekten Einstieg erwischt hat.

Der Grund dafür:

Der Anleger mit dem perfekten Timing wartet unter Umständen auch einmal länger auf die richtige Einstiegs-Gelegenheit. Dagegen ist der Anleger, der kontinuierlich kauft, immer investiert und profitiert vom bereits angesprochenen Zinseszins-Effekt.

Ich muss zugeben: Auch mich haben die Ergebnisse dieser Studie überrascht.

Das Fazit liegt damit auf der Hand: Es lohnt sich nicht, zu zaudern und ständig auf den richtigen Einstiegs-Zeitpunkt zu warten. Stattdessen zahlt es sich aus, stetig zu investieren.

16. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Kelnberger. Über den Autor

Chefanalyst Michael Kelnberger ist der Experte für Aktien. Er setzt auf nachweislich erfolgreiche Anlage-Strategien: Die Trend-Strategie im Dienst Volltreffer Aktien und die mechanische Handlungsstrategie im Ranglisten Investor. So erzielt er für seine Leser beider Dienste stets überdurchschnittliche Renditen. Profitieren auch Sie von seinem Know-How.