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Aktienkauf vor Hauptversammlung kann sich lohnen

Wer an Unternehmensgewinnen und Gewinnausschüttungen teilhaben möchte, sollte beim Aktienkauf rechtzeitig zur Stelle sein.

Ein Aktienkauf vor der Hauptversammlung beispielsweise, die jährlich stattfindet, ist manchmal eine gute Möglichkeit, von Unternehmensgewinnen zu profitieren.

Auf die Einhaltung bestimmter Fristen ist in diesem Fall nicht zu achten.

Anders sieht es jedoch aus, wenn der Aktionär auf der Hauptversammlung sein Stimmrecht ausüben möchte.

Hier sollte beim Aktienkauf der Stichtag eingehalten werden.

Rechtzeitiger Aktienkauf vor Hauptversammlung

Anleger spekulieren durch einen Aktienkauf nicht nur auf steigende Kurse des Unternehmens, sondern können auch auf eine Gewinnausschüttung, die Dividende, hoffen.

Mehr zum Thema: Wann ist man berechtigt, eine Dividende zu erhalten?

Die Dividende wird von den meisten Unternehmen einen Tag nach der Hauptversammlung ausgeschüttet.


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Anleger sollten die Aktie jedoch spätestens am Morgen der Hauptversammlung in ihrem Depot verbucht haben. Ansonsten haben sie keinen Anspruch auf die aktuelle Dividende.

Mehr zum Thema: Dividende erhalten: Wann man hierfür Aktien halten muss

Stichtag: „Record Date“

Durch den Aktienkauf erwirbt sich ein Aktionär auch das Recht an der Teilnahme an der Hauptversammlung und auf Mitbestimmung bei wichtigen Entscheidungen.

Hierfür ist der Nachweis notwendig, tatsächlich Aktionär des Unternehmens zu sein.

Möchte ein Aktionär an der Hauptversammlung teilnehmen und sein Stimmrecht ausüben, muss er zu einem gewissen Stichtag (dem sogenannten „Record Date“) Aktien des Unternehmens in seinem Depot liegen haben.

Dieser Stichtag liegt 21 Tage vor der Aktionärszusammenkunft. Bis zu diesem Zeitpunkt muss die Depotbank den Aktienbesitz bestätigen. Allerdings geschieht dies zumeist automatisch und wird vom Privatanleger nicht bewusst wahrgenommen.

Diese neue Gesetzesregelung gilt seit dem 1. November 2005 und findet sich im § 123 AktG. Ziel dieser Änderung ist unter anderem die Erhöhung der Präsenzen auf den Hauptversammlungen.

„Record Date“ und Dividendenausschüttung

Entscheidet sich der Anleger nun, seine Aktien zwischen dem „Record Date“ und dem Tag der Hauptversammlung zu veräußern, hat dies keinen Einfluss auf seine Teilnahme an der Hauptversammlung.

Er verliert allerdings seinen Anspruch auf die Dividende.

Kauft er die Aktien nach dem Stichtag, verliert er sein Teilnahmerecht an der Zusammenkunft, kann allerdings von der möglichen Dividende profitieren.

Weltweite Unterschiede

Aufgepasst heißt es allerdings bei Papieren von internationalen Unternehmen. Denn weltweit gelten unterschiedliche Regelungen hinsichtlich des Zeitpunkts, an dem ein Aktionär die Aktie besitzen muss, um noch von der Dividende profitieren zu können.

Großbritannien, Schweden und  Finnland setzen den Tag beispielsweise individuell fest. Dieser steht dann in der Satzung des Unternehmens.

In anderen Ländern kann sich das „Record Date“ auch auf den Dividendenanspruch beziehen.

Den richtigen Zeitpunkt nicht verpassen

Ein Aktienkauf vor der Hauptversammlung stellt in Deutschland bezüglich der  Dividendenausschüttung kein größeres Problem dar.

Ist die Aktie bis zum Tag der Hauptversammlung auf dem Depot verbucht, ist ein Gewinnanspruch gegeben.

Wer allerdings sein Stimmrecht ausüben möchte, sollte das „Record Date“ beachten.

22. Februar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sonja Hüsken. Über den Autor

Schon vor ihrem Studium der Volkswirtschaftslehre beschäftigte sich Sonja Hüsken intensiv mit dem Zusammenspiel von Politik und Wirtschaft und der Frage nach der richtigen Vorsorge. Immer im Fokus: Der Mehrwert der Information für den Leser.