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Aktien kaufen leicht gemacht

Aktien sind bekanntlich die langfristig renditestärkste Form der Geldanlage. Dies hat übrigens nichts mit Spekulation zu tun.

Mit einer Aktie beteiligen Sie sich an einem Unternehmen. Der Wert der Aktie spiegelt daher den Zustand und die Erwartung der Börsianer an dieses Unternehmen wider.

Leider ist diese Form der Geldanlage gerade in Deutschland nicht sehr verbreitet. Viele konservative Anleger sehen in Aktien in erster Linie ein erhöhtes Risiko und nicht das eigentlich recht gute Chancen-/Risiko-Verhältnis.

Aber vielleicht wollen Sie sich in Zukunft doch einmal an Aktien „heranwagen“. Daher möchte ich Ihnen in diesem Artikel die ersten Schritte zum Aktienkauf näherbringen.

Am Anfang steht die Depot-Eröffnung

Grundsätzlich benötigen Sie zum Wertpapierkauf – seien es nun Aktien, Fonds, Anleihen oder Zertifikate – ein Wertpapier-Depot bei einer Bank oder Direktbank.

Direktbanken bieten Ihnen dabei die günstigeren Konditionen. Sie unterhalten kein Filialnetz. Sie wickeln alle Geschäfte über das Internet, Telefon oder Telefax ab. Das reduziert die Geschäftskosten erheblich.

Die Einsparungen geben die Direktbanken in Form von niedrigeren Gebühren beim Kauf von Wertpapieren an Sie als Kunde weiter.

Allerdings müssen Sie bei Direktbanken auf eine Beratung verzichten, während Sie sich bei Ihrer Hausbank bei den ersten Käufen von Ihrem Bankberater unterstützen lassen können.

Ist das Depot eröffnet, steht dem Kauf Ihrer ersten Aktie nichts mehr im Weg.


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WKN und ISIN für eine klare Kennzeichnung

Jede Aktie besitzt 2 klare Kennzeichnungen: die Wertpapierkennnummer (WKN). Jedes börsennotierte Wertpapier hat eine eigene Nummer, damit es eindeutig identifiziert werden kann.

Die WKN gilt nur in Deutschland und ist immer 6-stellig. Beispiel: Die WKN von Daimler lautet 710000.

Um den internationalen Börsenhandel zu erleichtern, gibt es seit einiger Zeit die ISIN (International Security Identification Number). Mit dieser 12-stelligen Kennnummer können Sie auch im Ausland Wertpapiere zuordnen und ordern.

Die ISIN beginnt mit dem 2-stelligen Ländercode (in Deutschland: DE). Anhand des Ländercodes können Sie das Ursprungsland erkennen. Beim Kauf und Verkauf von Wertpapieren reicht es, wenn Sie die WKN oder die ISIN angeben.

Order: Diese Angaben müssen Sie beim Aktienkauf machen

Ein Auftrag zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren wird als Order bezeichnet. Für eine Kauforder müssen Sie neben der WKN oder der ISIN der Aktie, die Sie kaufen möchten, noch einige weitere Angaben machen:

  • die Anzahl der Aktien, die Sie kaufen möchten
  • die Börse, an der Sie kaufen möchten
  • ein Limit, also den maximalen Preis, den Sie für eine Aktie zahlen möchten (nicht zwingend, aber sinnvoll)
  • bei Limit-Angabe ein Datum, bis zu der Ihre Order gültig ist

An welcher Börse Sie handeln, spielt heutzutage bei den meisten Aktien eine untergeordnete Rolle, da die Preise sich bei den großen Standard-Aktien kaum voneinander unterscheiden.

Lediglich bei kleinen Werten (die für Börseneinsteiger allerdings ungeeignet sind), empfiehlt sich ein Vergleich der Handelsplätze.

Die Erteilung eines Limits ist nicht unbedingt erforderlich, aber sinnvoll. Denn damit legen Sie den Maximalpreis fest, den Sie bereit sind, für eine Aktie zu zahlen.

Dies schützt Sie bei einer schnellen Aufwärtsbewegung davor, zu höheren Preisen als erwartet einzusteigen.

Ihre Order wird dann erst ausgeführt, wenn sich der aktuelle Aktienkurs unter oder auf Ihrem Limit bewegt.

In diesem Fall erhalten Sie die gewünschte Anzahl Aktien in Ihr Depot eingebucht (mittlerweile ein rein virtueller Vorgang; auf Papier gedruckte Aktien gibt es längst nicht mehr).

Im Gegenzug bucht die Depotbank den Gegenwert der Aktien plus die Gebühren für den Kauf von Ihrem Konto ab.

Und wenn alles gutgeht, können Sie die Aktien eines Tages mit einem hübschen Gewinn wieder verkaufen.

11. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.