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Aktienkurs im ADX-Check: Trend oder Nicht-Trend – Hinweis mit Stärken

In Sachen Aktienkurs ist der ADX ein wichtiger Trendbestimmungs-Indikator. Er gibt zwar keine direkten Kauf- bzw. Verkaufssignale, zeigt aber ob sich der Aktienkurs konsolidiert oder nicht. Trend oder Nicht-Trend: Das ist die Basis zur Entscheidung für das weitere Vorgehen zum Ein- und Ausstieg.

ADX steigt analog zum Aktienkurs

Mit ADX kann ein Trader die Entwicklung von Aktienkursen einordnen. Dieser Average Directional Index.zeigt beim Aktienkurs nicht nur, ob ein Trend vorliegt, vielmehr bestimmt er die Stärke eines Trends. Zunächst: Die Märkt sind entweder von Trends mit Auf- oder Abwärtsrichtung der Aktienkurse geprägt oder von Seitwärtsphasen, in denen der Aktienkurs auf der Stelle tritt. Bewegt sich der Aktienkurs nachhaltig nicht, zeigt der ADX einen niedrigen Wert an. Zieht der Kurs wieder an, steigt auch der ADX.

Aktienkurs im ADX-Profil: die Trendstärke zählt

Was weniger Geübte verwundern mag: Auch bei fallenden Aktienkursen sind die ADX-Werte hoch. Das Rätsel ist schnell gelöst: Der ADX zeigt zwar Trends, aber nicht deren Richtung. Als Trendstärke-Indikator ist er darauf ausgelegt, die Dynamik von Trends zu anzuzeigen. Diese Eigenschaft kennzeichnet den ADX im Vergleich zu zahlreichen anderen Indikatoren. Von der eindeutigen Identifizierung eines Trends ist schließlich abhängig, mit welchen Indikatoren es weitergeht.

Mehr dazu: Trading-Indikatoren: Ohne geht es nicht


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Bewegt sich der Aktienkurs nicht, muss man zur weiteren Beurteilung auf Oszillatoren zurückgreifen  Die zeigen ob der Markt überkauft oder unterverkauft ist. Bei einem Trend hingegen kommen Trendfolge-Indikatoren zum Einsatz, die erkennen lassen, ob es aufwärts oder abwärts geht. Kurz: Ob eine Bewegung vorliegt, die einen in die Gewinnzone trägt.

Mehr dazu: Praktischer Einsatz von Trendfolge-Indikatoren

Aktienkurs und ADX-Anzeige: Nachlaufeffekt gegen Schnellschüsse

Eine weitere Sache, die einen Anfänger nicht irritieren sollte: Der ADX hinkt naturgemäß der Entwicklung beim Aktienkurs immer einen Tick hinterher. Wer sich ärgert, dass deshalb etwa eine Seitwärtsphase angezeigt wird, während der Kurs tatsächlich schon gestiegen ist, mag feststellen, dass ihn das vor Fehlern bewahrt hat.

Wäre dem nicht so, bestünde die Gefahr, jedem Trend voreilig hinterherzulaufen. Somit aber ist man auf der sicheren Seite. Die marginalen Anfangsgewinne, die man dafür verpasst hat, wiegen das nicht auf.

ADX beim Aktienkurs: Berechnung und Hilfsindikatoren

Nächste Frage: Woher kommt dieser Verzögerungseffekt? Der ergibt sich aus der Berechnung des ADX. Er ist das Ergebnis aus dem Unterschied zwischen vorangegangenen Anstiegen und Rücksetzern beim Aktienkurs. Vereinfacht gesagt, muss diese Differenz erst einmal richtig umgesetzt werden.

Zur Berechnung selbst: Ist etwa der heutige Höchstkurs höher als der gestrige, deutet das auf einen Aufwärtstrend hin. Dabei wird der gestrige Wert vom heutigen abgezogen, was dann den Wert des Auwärtsindikators DM-Plus ergibt. Entsprechend umgekehrt das Ganze beim Abwärtsindikator DM-Minus. Sind die Aktienkurse gleich, ist der Wert bei Null – es liegt kein Hinweis auf einen Trend vor.

DM-Plus und DM-Minus sind sozusagen Hilfslinien, die den ADX flankieren. Diese beiden Stützen des ADX berechnen die jeweiligen Werte getrennt voneinander. Zusammen mit dem ADX zeigen sie einen Trend in seiner Stärke an. Das wiederum ist ein Anzeichen dafür, ob ein Ein- oder Ausstiegssignal vorliegt.

Der Hinweis, ob der Trend beim Aktienkurs nach oben oder unten zeigt, ergibt sich dann, wenn sich die beiden Hilfslinien kreuzen. Quert die Minuslinie die Pluslinie nach oben hin, ist dies ein Anzeichen für einen Abwärtstrend und umgekehrt. Wie gesagt, all diese Werte sind Hinweise. Und damit Voraussetzung für das weitere Vorgehen beim Trading.

29. August 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.