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Aktienkurse 2015 – ein Ausblick auf die kommenden 12 Monate

Die US-Börsen haben 2014 ein starkes Jahr hinter sich. In allen Bereichen wurden neue Allzeithochs erklommen, die auch verteidigt werden konnten. Vor allem der Nasdaq ein besonders erfolgreiches Jahr zu verzeichnen. Wer also zu Beginn des Jahres in die richtigen Technologiewerte investiert hatte, konnte sich über die Aktienkurse sicherlich freuen. Dass die Aktienkurse 2015 ein ähnliches Fest feiern werden, ist durchaus möglich.

Fraglich ist jedoch, wie lange die Kurse brauchen, um Anlauf auf neue Hochs zu machen. Zumindest in den USA sieht es gegen Ende 2014 noch eher stabil aus. Ein Crash ist vorerst nicht in Sicht, auch wenn die fundamentalen Daten eher niedrigere Kurse erwarten ließen. Vor allem, wenn die Notenbank immer kleinere Geldspritzen verwendet, damit die Märkte stabilisiert werden.

Ein mögliches Szenario für die Aktienkurse 2015

Die USA haben scheinbar die größten Hürden bewältigt. Auch der US-Dollar hat 2014 deutlich an Stärke gewinnen können. Gleichzeitig steigen die US-Börsen und der Rohölpreis fällt. So gesehen läuft alles für die Amerikaner. Dazu kommt, dass die US-Notenbank Federal Reserve, immer weniger Geldmittel bereitstellen wird, um die Börsen auf Kurs zu halten.

Anders in Japan. Dort wird beispielsweise der Yen von den Banken weiterhin extrem geschwächt, damit die Exportwirtschaft florieren kann. Die Aktienkurse in den USA haben ein sehr gutes Jahr vorzuweisen. 2014 wurden mehrmals neue Rekordhochs erreicht. Und diese stehen auch nicht auf wackeligen Füßen, denn es erfolgte kein Abverkauf an diesen Marken.


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Für Anleger bedeutet dies auf jeden Fall, dass das Ende noch nicht erreicht sein muss. Schließlich geht es weiterhin bergauf in den USA. Dagegen brachen in Russland die Börsen ein und der Rubel rutscht in den Keller. Im internationalen Vergleich sind die USA also deutlich stabiler und damit für Investoren derzeit interessanter, als andere Länder.

Aktienkurse 2015 – was ist beim DAX zu erwarten?

Der DAX hat ein sehr wackeliges Jahr hinter sich. Neue Allzeithochs wurden immer wieder abverkauft, so dass keine Basis für langfristig steigende Kurse zu sehen ist. Das schreckt Anleger natürlich ab. Der DAX ist damit auf jeden Fall solange ein Wackelkandidat für 2015, bis er sich länger über 10.000 Punkte halten kann. Derzeit gibt es für einen Ausbruch nach oben keine Anzeichen, deshalb wirken die Aktien des DAX auch wenig verlockend.

Im Vergleich mit den USA wird deutlich, wie sehr der DAX den großen Brüdern hinterherhinkt. Im folgenden Chart sind DAX, S&P500 und Nasdaq seit Anfang 2014 abgebildet. Während der DAX Mitte Dezember bei einem Jahresplus von 4 % steht, können S&P500 ( + 12 %) und Nasdaq (+20 %) sehr wahrscheinlich das Jahr erfolgreich beenden. Der DAX könnte sogar noch ein wenig ins Minus rutschen, falls die letzten Wochen des Jahres einen erneuten Abverkauf mit sich bringen.

Aktienkurse-2015

(Quelle: Guidants.com)

Aktienkurse 2015 – ein Ausblick für Anleger

Nach einigen guten Jahren könnte erneut eine stärkere Korrektur einsetzen. Allerdings gibt es davon zumindest im Chart noch keine Anzeichen. Die USA marschieren kräftig nach oben und der Rest der Welt hat mit seinen Kursen zu kämpfen. Aus Anlegersicht wirken die US-Börsen demnach momentan als das bessere Gebiet für Aktienkäufer. Dazu schwankt der heimische DAX auch zu sehr zwischen 9.000 und 10.000 Punkte, ohne einen absehbaren Ausbruch anzukündigen.

Die weiterhin bestehende Schuldenkrise in der EU plus die Sanktionen gegen Russland bieten den deutschen Aktien mittelfristig ein erschwertes Umfeld. So können Anleger eher in Aktien investieren, die vermutlich seitwärts laufen, dafür aber zumindest eine relativ hohe Dividende abwerfen. Großer Pioniergeist wird unter den Käufern von deutschen Aktien kaum aufkommen. Da gilt es eher sich defensiv aufzustellen, um größere Schäden zu verhindern.

Sobald die 10.000 Punkte im DAX aber deutlich und nachhaltig geknackt werden, ändert sich diese Situation. Anleger müssen 2015 also auch wachsam sein und ihre Chancen finden und nutzen. Bis dahin kann erst einmal auf steigende US-Kurse und ein Abverkauf bei Überschreiten der 10.000 Punkte-Marke im DAX spekuliert werden. Sollten die US-Börsen aber nach unten drehen, gilt es die Absicherungen hochzufahren. Denn sonst könnte es für das Portfolio ein teures Jahr werden, mit stark fallenden Aktienkursen 2015.

4. September 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.