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Aktienrückkauf-Programm: Auswirkungen für Anleger

Aktiengesellschaften haben die Möglichkeit, die von ihnen emittierten Aktien wieder zurückzukaufen.

Ein solches Aktienrückkauf-Programm kann die unterschiedlichsten Zielsetzungen verfolgen.

Einer der wichtigsten Gründe ein solches durchzuführen ist die positive Signalwirkung für den Aktionär. Denn der Wert seiner Aktien kann sich durch den Rückkauf erhöhen.

Zudem spiegelt ein Aktienrückkauf-Programm in der Regel einen erfolgreichen Unternehmens- und Kursverlauf wider.

Doch Vorsicht ist geboten: Eine positive Wirkung auf den weiteren Kursverlauf ist nicht garantiert.

Ein Aktienrückkauf kann genauso gut auch negative Überraschungen bereithalten.

Aktienrückkauf-Programm: mögliche Gründe

Der Beschluss eines Aktienrückkaufs kann aus den unterschiedlichsten Beweggründen entstehen.

Ein Grund für einen solchen kann die Optimierung der Kapitalstruktur des Unternehmens sein.


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Auch zur Schadensabwendung, beispielsweise durch eine geplante Übernahme eines konkurrierenden Unternehmens, wird der Aktienrückkauf eingesetzt.

Mehr zum Thema: Warum ein Aktienrückkauf für Unternehmen sinnvoll sein kann

Für Aktionäre hat der Beschluss zum Aktienrückkauf einen entscheidenden Vorteil: Der Wert ihrer Aktien kann sich erhöhen.

Beschluss durch Hauptversammlung

Bevor es überhaupt zur Durchführung eines Aktienrückkaufs kommen kann, ist jedoch die Zustimmung der Aktionäre einzuholen.

Fällt auf der Hauptversammlung der Beschluss zu einem Aktienrückkauf, kann die Umsetzung mit sofortiger Wirkung erfolgen.

Das Unternehmen hat nun maximal 18 Monate Zeit, um bis zu 10% der eigenen Anteile wieder zurückzukaufen.

Aktienrückkauf: was mit den Aktien passiert

Ein Aktienrückkauf hat für den Aktionär in den meisten Fällen positive Auswirkungen, da der Wert der Papiere häufig zumindest kurzfristig steigt.

Da ein Rückkauf oftmals auch eine Verminderung der Aktienanzahl bedeutet, steigt der Wert der verbleibenden Aktien automatisch an.

Mehr zum Thema: Aktienrückkäufe: ihre Bedeutung für Investoren

Doch was passiert, wenn die Aktien nach dem Rückkauf nicht reduziert werden, sondern beispielsweise als Optionsscheine für Mitarbeiter dienen?

In diesem Fall entsteht kein Mehrwert der verbleibenden Aktien, da sich ihre Anzahl nicht vermindert.

Das Unternehmen hat sich durch den Aktienrückkauf lediglich die Möglichkeit erworben, die Bezugsrechte aus Optionsprogrammen für die eigenen Mitarbeiter bedienen zu können.

Auswirkungen auf Kursverlauf

Ein Aktienrückkauf-Programm kann den Kursverlauf eines Unternehmens positiv beeinflussen. Die Entscheidung für den Rückkauf führte schon vielmals zu einer deutlichen Kurssteigerung.

Mehr zum Thema: Aktienrückkauf-Programme am Kapitalmarkt sorgen meist für steigende Kurse

Jedoch bedeutet ein Aktienrückkauf nicht immer auch zwangsläufig steigende Kurse. Entscheidend ist dabei unter anderem, ob die Aktien vermindert werden oder nicht. Auch die Einschätzung der zukünftigen Unternehmensaussichten spielt hier eine Rolle.

Aktienrückkauf-Programme geben keine Garantie für steigende Kurse oder eine Wertsteigerung der Aktien.

Anleger können der Ankündigung eines Aktienrückkaufs dennoch entspannt entgegensehen. Denn er deutet oftmals auf ein gesundes und liquides Unternehmen hin.

19. Februar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sonja Hüsken. Über den Autor

Schon vor ihrem Studium der Volkswirtschaftslehre beschäftigte sich Sonja Hüsken intensiv mit dem Zusammenspiel von Politik und Wirtschaft und der Frage nach der richtigen Vorsorge. Immer im Fokus: Der Mehrwert der Information für den Leser.